Live-Blog: Finaltag Deutsche Beach-Volleyball Meisterschaften

Svenja Müller (li.) und Cinja Tillmann. Foto: Justus Stegemann Svenja Müller (li.) und Cinja Tillmann. Foto: Justus Stegemann Die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften am Timmendorfer Strand finden in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Die 16 besten deutschen Frauen- und Männerteams spielen an der Ostsee um den nationalen Titel. Livestreams aller Court gibt es unter twitch.tv/spontent (_one, _two). Im Live-Blog hier gibt es eine Übersicht über die Highlights der Titelkämpfe.

SPIELPLAN

Livestream Center Court

 

+++ Sonntag, 4. September Finaltag +++

Nils Ehlers und Clemens Wickler sind die deutschen Beach-Volleyball-Meister 2022!

In zwei Sätzen (21:17, 21:12) gewann das Nationalteam gegen Benedikt und Jonas Sagstetter, die Aufsteiger der Saison 2022. "Fühlt sich ziemlich geil an! Auch weil der Druck der letzten Wochen abfällt", äußerte sich Nils Ehlers zu seinem ersten Deutschen Meistertitel. Für seinen Spielpartner Clemens Wickler ist es bereits der fünfte Titel. Die Bronzemedaille geht an Jonas Reinhardt und Milan Sievers, die sich mit 2:1 (17:21, 21:14, 15:13) gegen Lui Wüst/Max Just durchsetzen konnten.

Svenja Müller und Cinja Tillmann sind die deutschen Beach-Volleyball-Meisterinnen 2022!

Nachdem sie im Laufe des Turniers noch gegen Ittlinger/Schneider verloren hatten, gewannen sie das Finalmatch mit 2:0 (25:23, 21:16). Die Silber-Medaille geht an Sandra Ittlinger/Isabel Schneider. Die Bronzemedaille konnten sich Anna-Lena Grüne/Kira Walkenhorst erspielen. Sie gewannen 2:0 (21:15, 21:15) gegen Sandra Ferger/Christine Aulenbrock, die sich nach 2021 auch in diesem Jahr Platz 4 in Timmendorfer Strand sichern.

Finaleinzug in drei Sätzen

Nils Ehlers und Clemens Wickler ziehen als erstes Team ins Finale ein. In einem knappen Spiel setzten sie sich gegen die Youngsters Just/Wüst 2:1 durch. Auch die Sagstetter-Brüder können den Tiebreak gegen Reinhardt/Sievers gewinnen und stehen am Abend im Finale.

 

+++ Samstag, 3. September +++

Müller/Tillmann und Ittlinger/Schneider können sich im Halbfinale durchsetzen und werden sich im Finale gegenüberstehen. Grüne/Walkenhorst und Aulenbrock/Ferger spielen um die Bronze-Medaille.

Viertelfinale: Verliererrunde

Lukas Pfretzschner/Robin Sowa müssen verletzungsbedingt aufgeben und werden das Spiel nicht antreten. Damit stehen Lui Wüst und Max Just im Halbfinale. Jonas Reinhardt und Milan Sievers gewinnen gegen Peter und Georg Wolf und ziehen damit ebenfalls ins Halbfinale ein.

Christine Aulenbrock/Sandra Ferger und Cinja Tillmann/Svenja Müller gewinnen ihre Duelle in der Verliererrunde und ziehen damit ins Halbfinale ein. Anne Krohn/Melanie Gernert und Anna Hoja/Stefanie Klatt beenden das Turnier auf Platz 5.

Die ersten Halbfinalisten bei den Männern stehen fest

Nils Ehlers/Clemens Wickler sind mit einem Sieg gegen die Wolf-Brüder direkt im Halbfinale, ebenso wie Benedikt und Jonas Sagstetter, die sich gegen Lukas Pfretzschner/Robin Sowa in einem spannenden Match mit 2:1 durchgesetzt haben. Die beiden Verlierer haben noch eine letzte Chance auf das Halbfinale gegen Jonas Reinhardt/Milan Sievers und Max Just/Lui Wüst.

Simon Pfretzschner/Philipp Huster und Paul Henning/Sven Winter beenden das Turnier auf Platz 7.

 

+++ Freitag, 2. September +++

Die ersten Halbfinalistinnen stehen fest

Anna Grüne und Kira Walkenhorst gewinnen mit 2:0 gegen Christine Aulenbrock/Sandra Ferger uns stehen damit im Halbfinale, ebenso wie Sandra Ittlinger und Isabel Schneider. Anna Grüne: "Ich hatte als Zielsetzung Platz 4 gesagt, aber jetzt wäre eine Medaille natürlich schon schön." Kira Walkenhorst denkt weiter nur Schritt für Schritt und erwartet "einen schweren Gegner, egal wer kommt. Daher werden wir all in gehen und hoffen dass wir die Gegnerinnen ärgern können."

Im ersten Duell der beiden Nationalteams in dieser Saison entscheiden Müller/Tillmann Satz 1 relativ deutlich für sich. Satz 2 und der anschließende Tiebreak geht an Sandra Ittlinger/Isabel Schneider. "Tolles Duell, beide Team hatten mega Bock auf das Spiele. Vielleicht sieht man sich im Turnier ja nochmal wieder", so Sandra Ittlinger.

Aulenbrock/Ferger und Müller/Tillmann bekommen morgen eine weitere Chance in der Verliererrunde. Dort geht es gegen Gernert/Krohn und Hoja/Klatt um die beiden verbliebenen Halbfinalplätze. Für Melanie Paul/Nele Schmitt und Chenoa Christ/Lisa-Sophie Kotzan ist das Turnier mit Platz 7 beendet.

Amtierende deutsche Meisterinnen und Kunst/Körtzinger müssen absagen

Es sollte das letzte nationale Highlight in der Karriere von Chantal Laboureur sein, die 12. Deutsche Meisterschaft. Doch nun können Sarah Schulz und Chantal Laboureur ihren DM-Titel nicht verteidigen. Am Freitagmittag die traurige Nachricht: Beide müssen das Turnier abbrechen. Ebenso wie Lea Kunst, aus dem Perspektiv-Duo Lea Kunst/Leonie Körtzinger, müssen sie nach einer Magen-Darm-Erkrankung und Fieber an Tag zwei der Meisterschaften krankheitsbedingt aufgeben. Eine Fortsetzung des Turniers ist damit für alle vier Spielerinnen unmöglich geworden. An dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung!

Laboureur/Schulz, Kunst/Körtzinger sowie Overländer/Overländer und Schieder/Schürholz beenden das Turnier auf Platz 9, nach Niederlagen in der zweiten Verliererrunde.

Viertelfinal-Einzug für Ehlers/Wickler

Die Nationalteams Nils Ehlers/Clemens Wickler, Lukas Pfretzschner/Robin Sowa und die Brüder Peter und Georg Wolf, Benedikt und Jonas Sagstetter stehen im Viertelfinale der DM. Für vier Teams ist das Turnier auf Platz 13 beendet: Momme Lorenz/Thomas Schmidt, Jonathan Erdmann/Theo Timmermann, Manuel Harms/Leo Hauschild und Kim Huber/Daniel Kirchner.

Max Betzien/Alex Walkenhorst, Paul Becker/Armin Dollinger, Bennet und David Poniewaz sowie Eric Stadie/Jannik Kühlborn beenden das Turnier auf Platz 9.

 

+++ Donnerstag, 1. September +++

Müller/Tillmann und Ittlinger/Schneider im Viertelfinale

Nach jeweils zwei Spielen sind die ersten deutschen Frauen-Teams im Viertelfinale angelangt, für vier Teams ist nach Tag eins bereits Schluss. Die Nationalteams Sandra Ittlinger/Isabel Schneider, Svenja Müller/Cinja Tillmann sowie Kira Walkenhorst/Anna Grüne und Sandra Ferger/Christine Aulenbrock stehen nach zwei Siegen direkt im Viertelfinale. "Auch wenn wir jetzt auf dem Papier die Favoriten sind, werden wir diese Rolle nicht annehmen", so Cinja Tillmann lachend. "Wir schauen nur weiter zum nächsten Spiel, zum nächsten Punkt und freuen uns einfach, dass wir hier spielen können."

Die amtierenden deutschen Meisterinnen, Chantal Laboureur (für die es die letzte DM sein wird) und Sarah Schulz mussten eine Niederlage gegen Grüne/Walkenhorst einstecken und sind heute in der Verliererrunde gefragt. Für Leonie Klinke/Lena Ottens, Nina Interwies/Larissa Claaßen, Anna Behlen/Sarah Schneider und Karla Borger/Julia Sude beenden das Turnier auf Platz 13.

Borger/Sude müssen die DM absagen

Es war alles perfekt angerichtet. Das Stuttgarter Duo Karla Borger/Julia Sude, welches für die DJK TuSA 06 Düsseldorf startet, war bereit für die erneute Titeljagd. Schließlich gehören beide Athletinnen quasi zum Inventar in Timmendorfer Strand. Die 31. Deutschen Meisterschaften sind in diesem Jahr die 18. nationalen für Julia Sude, die zudem in diesen Tage (2. September) immer in ihren Geburtstag feiern kann, mit tausenden Fans auf dem Center Court – das ist nationaler Rekord. Doch kurz vor Beginn der Wettkämpfe im Sand am Donnerstag morgen kam die Hiobsbotschaft. Julia Sude hatte sich einen Magen-Darm-Verstimmung eingefangen und war nach einer durchwachten Nacht nicht einsatzfähig. Ein zu Rate gezogener Arzt diagnostizierte im Laufe des Tages eine Lebensmittelvergiftung. Ein Start bei den 31. Deutschen Meisterschaften ist damit unmöglich geworden. An dieser Stelle gute Besserung an Julia Sude!

Alle Männer-Teams haben am Donnerstag bereits ihr erstes Spiel absolviert, ab Freitag geht um das direkte Weiterkommen oder Ausscheiden.

 

Spielmodus DM:

Die DM wird als Double Elimination gespielt. 16 Teams werden nach der Setzliste gelistet. In der ersten Runde spielt Seed 1 gegen Seed 16, Seed 2 gegen Seed 15 und so weiter. Alle Gewinner landen anschließend im Gewinner-Baum, alle Verlierer im Loser-Baum. Von dort wird in Gewinner- und Verliererrunden weitergespielt, über Viertelf-, Halbfinale und kleinem und großem Finale.

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