Tokio 2020

Foto DVV/FIVB Foto DVV/FIVB Mit einem Jahr Verspätung können alle Athleten*innen doch noch ihren Traum von den Olympischen Spielen leben. In Tokio findet vom 23. Julis bis 8. August das weltweit größte Sportereignis statt. Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) ist wie 2016 mit drei Beach-Volleyball Teams dabei: Nominiert wurden Margareta Kozuch/Laura Ludwig (Hamburger SV), Karla Borger/Julia Sude (DJK TuSA 06 Düsseldorf) und Julius Thole/Clemens Wickler (ETV Hamburg).

Japan seit 1964 erstmals wieder Ausrichter

1964 fanden letztmals die Olympischen Spiele in der japanischen Hauptstadt statt. Damals noch ohne Beach-Volleyball, das erst seit 1996 Teil der olympischen Sportarten ist. Die meisten olympischen Sportstätten verteilen sich in Tokio auf die "Heritage Zone" und die "Tokyo Bay Zone" im Umkreis des Olympischen Dorfes. Die Heritage Zone beherbergt vor allem Sportstätten, deren Vorgänger auch bei den Spielen 1964 genutzt wurden, die Sportstätten der Tokyo Bay Zone wurden neu errichtet.

Mit der Copacabana von Rio de Janeiro kann der Shiokaze Park sicherlich nicht mithalten. Aber nahe am Wasser steht auch das temporäre Tokioter Beach-Volleyball-Stadion - und man hat von hier beste Sicht auf die Tokyo Bay und die gegenüberliegende Rainbow Bridge. Palmen gibt es nicht, aber mit 13.000 Bäumen und Tausenden anderen Pflanzen ist Shiokaze die grüne Lunge der künstlichen Insel Odaiba.

Klar ist: Aufgrund der Geisterspiele müssen sich vor allem Athleten*innen, die bereits bei den Olympischen Spielen teilnehmen konnten, auf völlig andere Spiele einstellen und werden weniger in die sonst so berühmte Atmosphäre des Events eintauchen können.

Auf den folgenden Seiten informieren wir über Deutschlands Beach-Teams in Tokio.

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