Olympia 2024 und 2028 im Blick – Trainingsauftakt mit neuen Gesichtern in Hamburg

V.l.n.r.: DVV Head of Beach-Volleyball Jürgen Wagner, Sarah Schneider, DVV-Sportdirektor Beach-Volleyball Niclas Hildebrand, Lukas Pfretzschner, Leonie Körtzinger, Bundestrainerin (w) Helke Claasen, Svenja Müller, Leiter Beach-Volleyball am OSP Hamburg Bernd Schlesinger, Cinja Tillmann; Foto: Witters V.l.n.r.: DVV Head of Beach-Volleyball Jürgen Wagner, Sarah Schneider, DVV-Sportdirektor Beach-Volleyball Niclas Hildebrand, Lukas Pfretzschner, Leonie Körtzinger, Bundestrainerin (w) Helke Claasen, Svenja Müller, Leiter Beach-Volleyball am OSP Hamburg Bernd Schlesinger, Cinja Tillmann; Foto: Witters Am 19. Oktober fiel am zentralen Beach-Volleyball Bundesstützpunkt des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in Hamburg der Startschuss für die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 2024 sowie 2028. Unter der sportlichen Leitung von Head of Beach-Volleyball Jürgen Wagner geht es mit vier neuen Spieler*innen in die Zukunft des deutschen Beach-Volleyballs.

Cinja Tillmann bildet neues Duo mit Svenja Müller

Bei den Frauen wechseln Cinja Tillmann und Svenja Müller in die Hansestadt. Als neues Beach-Volleyball-Duo Müller/Tillmann werden sie in Zukunft von den Bundestrainern sowie Jürgen Wagner trainiert und gemeinsam um ihren Olympia-Traum kämpfen.

„Cinja gehört zu den besten Abwehrspielerinnen Deutschlands, Svenja ist eines der größten Talente im Block. Ich sehe in diesem Team eine sportliche Zukunft, in der sie international oben angreifen können. Daher freue ich mich sehr, dass sie unsere Angebote angenommen haben und den Weg in Hamburg gemeinsam mit uns gehen möchten“, blickt Jürgen Wagner voraus.

Olympia im Blick

Die 29-jährige Cinja Tillmann stand seit 2019 mit Kim Behrens gemeinsam im Sand. Zuletzt krönten sie ihren Weg mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Lettland. Ihre zehn Jahre jüngere Partnerin Svenja Müller bildete ein Nachwuchs-Duo mit Sarah Schulz, das in diesem Jahr auf der comdirect beach tour erfolgreich aufspielte. An der Seite von Nationalspielerin Karla Borger gewann Müller 2020 außerdem die Beach Liga.

Zu ihrer Entscheidung sagt Cinja Tillmann: „Ich habe mich zu diesem Schritt entschlossen, um perspektivisch für mich passende Rahmenbedingungen im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Paris zu schaffen.“

Ihre neue Partnerin Svenja Müller spürt die Aufregung: “Ich möchte mich auf jeden Fall sportlich weiterentwickeln und freue mich auf die neuen Herausforderungen. Bisher habe ich noch nicht an einem Stützpunkt trainiert und in diesem Jahr parallel mein Abitur gemacht. Ich finde es sehr gut, dass ich den Fokus voll auf den Sport lege und blicke auch mit ein wenig Aufregung in die Zukunft.“

Foto Conny Kurth: Sowa/Pfretzschner trainieren ab sofort in Hamburg. Foto Conny Kurth: Sowa/Pfretzschner trainieren ab sofort in Hamburg.

Pfretzschner/Sowa: Von Berlin nach Hamburg

Auch bei den Männern stößt ein neues Team nach Hamburg: Robin Sowa/Lukas Pfretzschner wechselt von der Spree an die Elbe, um dort den nächsten Karriereschritt zu gehen. Bereits seit 2019 gehören sie als Perspektivteam zum erweiterten Kreis der DVV-Nationalteams. Im Februar diesen Jahres gewannen sie beim 2-Sterne-Turnier in Kambodscha erstmals Edelmetall auf der FIVB World Tour und krönten eine starke Leistung mit Bronze.

„Robin und Lukas spielen in den Planungen für die Zukunft eine sehr wichtige Rolle bei uns. Sie haben sich gut entwickelt und unter Kay Matysik einen großen Schritt gemacht. In Hamburg möchten wir ihnen den Weg für eine international erfolgreiche Karriere ebnen“, sagt Jürgen Wagner.

„Wollen das Beste rausholen“

„Die Vorfreude ist groß. Für uns ist es der Schritt aus der Jugend zu den Erwachsenen. Wir sind sehr gespannt auf die Abläufe und die Zusammenarbeit mit den neuen Trainern sowie Jürgen Wagner. Wir wollen uns weiterentwickeln und das Beste rausholen, um in Zukunft gegen die besten Teams bestehen zu können“, blickt Lukas Pfretzschner mit Robin Sowa in die Zukunft.

Für Beach-Volleyball Sportdirektor Niclas Hildebrand ist es ein Spagat: „Aktuell ist es eine besondere Situation, weil wir durch die Verschiebung der Olympischen Spiele in das Jahr 2021 zweigleisig planen müssen. Auf der einen Seite steht die finale Qualifikation der Olympischen Spiele sowie die erfolgreiche Teilnahme im Vordergrund. Auf der anderen Seite müssen wir die Vorbereitungen auf die erfolgreichen Teilnahmen an den Olympischen Spielen 2024 & 2028 in den Fokus rücken. Wir optimieren derzeit die Qualität auf verschiedenen Ebenen in Hamburg, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein“, sagt er und ergänzt:

„Die Präsenz von Jürgen Wagner hat schon jetzt enorme Strahlkraft, das ist in allen Gesprächen spürbar. Jetzt gilt es, dass wir seine Erfahrung und Qualität mit den optimalen Bedingungen in Hamburg verknüpfen und mit allen Trainer*innen ein Team entsteht, das in ganz Volleyball-Deutschland eine große Anziehungskraft entwickelt und uns als Medaillensportart stärkt.“

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