Begegnungssreise nach Tansania: (Beach-)Volleyball verbindet – über Kontinente hinweg
Erschöpfte, aber aufgeregte Gesichter bei der Ankunft am Flughafen in Sansibar.
Vom 17. September bis 4. Oktober 2025 reisten 14 (Beach-)Volleyballbegeisterte nach Tansania.
Ziel der Reise war es, Partnerschaften zwischen deutschen Volleyballvereinen und Organisationen in Tansania aufzubauen und durch die gemeinsame Leidenschaft für (Beach-)Volleyball neue Verbindungen zu schaffen.
Vom 17. September bis 4. Oktober 2025 reisten 14 (Beach-)Volleyballbegeisterte nach Tansania.
Ziel der Reise war es, Partnerschaften zwischen deutschen Volleyballvereinen und Organisationen in Tansania aufzubauen und durch die gemeinsame Leidenschaft für (Beach-)Volleyball neue Verbindungen zu schaffen.
Die Route führte von der Insel Sansibar über die eindrucksvolle Region um den Kilimandscharo-in die Wirtschaftsmetropole Dar es Salaam.
Ziele der Reise
Um nachhaltige Kontakte und Strukturen zu fördern, konzentrierten wir uns auf:
- (Beach-)Volleyball als geeignete Sportart für Kinder vorstellen
- (Beach-)Volleyball in der Öffentlichkeit bekannter machen
- Wahrnehmung bestehender Strukturen bei lokalen Behörden stärken
- Zusammenarbeit und Unterstützung durch deutsche Organisationen fördern
Begegnungen und Workshops
Wir besuchten Grund- und weiterführende Schulen, organisierten Workshops, tauschten uns mit Vereinsverantwortlichen, Politikerinnen und Sportfunktionärinnen aus und nahmen an mehreren Fernsehformaten teil.
Die Begeisterung der Kinder und Lehrkräfte war sofort spürbar. Trotz begrenzter Mittel bewiesen die Schüler*innen beeindruckendes Talent und Koordination. Sportunterricht mit 60 bis 80 Kindern, einer Lehrkraft und nur wenigen Bällen, dazu fehlende Sportkleidung und geeignete Spielflächen – sind alltägliche Herausforderungen für Schulen und Vereine vor Ort.
Glückliche Gesichter nach dem zweistündigen Workshop an einer Grundschule im Bezirk Moshi.
Zusammenarbeit mit lokalen Partner*innen
Da (Beach-)Volleyball in Tansania, wie in Deutschland, eine Randsportart ist, erhalten Vereine nur wenig staatliche Unterstützung. Deshalb waren die Gespräche mit Verantwortlichen und Entscheidungsträger*innen in lokalen und regionalen Verwaltungen ein zentraler Bestandteil der Reise. Gemeinsam mit den lokalen Partnern erarbeiteten wir, welche Unterstützung sie benötigen, um langfristig Strukturen aufzubauen. Diese Anliegen wurden in politischen Gesprächen weitergegeben. In bestehenden Vereinskooperationen wurde besprochen, wie deutsche Vereine ihre Partner gezielter stärken können.
Medienpräsenz und Wirkung
Ein besonderer Höhepunkt waren Auftritte in diversen tansanischen Fernsehsendern – gemeinsam mit lokalen (Beach-)Volleyballakteur*innen. Neben dem Sport ging es um interkulturellen Austausch, Bewegung im Kindesalter und die Rolle von Frauen im Sport sichtbarer zu machen.
Begegnungen, die verbinden
Ein großer Spaß waren die gemeinsamen Turniertage mit tansanischen (Beach-)Volleyballer*innen und der Besuch der TVNL-Finals, der tansanischen Volleyball National League. Diese Erlebnisse halfen uns, die sportliche Realität des Landes besser zu verstehen und lebendige Verbindungen zu den Sportler*innen aufzubauen.
Wir wollen eine gemeinsame Vision von Zukunft partnerschaftlich arbeiten – mit Respekt, Offenheit und gegenseitigem Lernen. Wir haben durch die Begegnung erlebt, dass Gäste und Gastgeber gewinnen: durch Austausch, durch geteilte Begeisterung und durch die Begegnung zweier Kulturen, die voneinander lernen.
Diese Reise war geprägt von intensiven Eindrücken, neuen Erkenntnissen und persönlichem Wachstum – und sie war erst der Anfang einer Partnerschaft, die weiterwächst.
Mehr Eindrücke in Bildern und Videos gibt es über die untenstehenden Links:
Bilder: VB CLUB NETWORK by Ricki Design & VB Club Network-DAR by Ricki Design
Videos: @Volleyball 24 Tanzania & @Volleyball_tz_ger
