DVV nominiert Teams für Continental Cup

Laura Ludwig, Foto: CEV Laura Ludwig, Foto: CEV Vom 6.-9. Mai findet in Baden, Izmir und Madrid die zweite und vorletzte Runde des Continental Cups statt. Auch Team Deutschland startet mit jeweils zwei Duos in Baden (Frauen) und Madrid (Männer), um sich einen Platz für die Finalrunde in Den Haag (23.-26. Juni) zu erkämpfen.

Spielplan

Für die Frauen startet die Gruppenphase gegen die Teams aus Lettland.

  • Do, 6.Mai, 9:20 Uhr, Court 1: Körtzinger/Schneider vs. Namike/Brailko | Livestream
  • Do, 6.Mai, 8:30 Uhr, Court 1: Ludwig/Müller vs. Ozolina/Skrastina | Livestream

Die Männer starten am Freitag mit der Gruppenphase.

Livestream UPDATE

Die Finals und Halbfinals aus Baden, Madrid und Izmir werden auf dem YouTube Kanal der CEV übertragen. 

Die Spiele aus Madrid (DVV-Männer) werden teilweise auf Youtube durch den Ausrichter in Madrid übertragen.

Die Spiele aus Baden (DVV-Frauen) werden außerdem von ORF Sport und in der ORF TVthek übertragen. Auf der Seite des Veranstalters sind die Links zu den jeweiligen Plattformen und Streams zu finden.

Sendezeiten ORF: ORF SPORT + & ORF TVthek

  • Fr., 7.5.: 14:30-18:30 Uhr
  • Sa., 8.5.: 9:00-18:30 Uhr*
  • So., 9.5.: 10-16:00 Uhr

*Hinweis: Am Samstagnachmittag gibt es im TV eine „Fußball-Pause“; in der TVthek läuft die Beach-Volleyball Übertragung aus Baden weiter.

Wer startet für Deutschland?

Für die Turniere wurden bei den Frauen Laura Ludwig/Svenja Müller und Leonie Körtzinger/Sarah Schneider nominiert. Für die Männer starten Julius Thole/Clemens Wickler sowie Nils Ehlers/Lars Flüggen.

„Bei den Männern setzen wir auf die aktuell zwei besten Teams, die wir in Deutschland haben. Bei den Frauen haben wir uns mit Leonie Körtzinger und Sarah Schneider bewusst für die neue Generation der Perspektivteams entschieden. Dies gilt auch für Svenja Müller, der eine erfahrene Partnerin wie Laura Ludwig zur Seite steht. Hier war es am Ende eine Regenerationsfrage, da sowohl Margareta Kozuch als auch Cinja Tillmann drei Wochen in der Hitze von Mexiko an ihre Leistungsgrenzen gegangen sind und sich aktuell in einer Regenerationsphase befinden“, sagt DVV Sportdirektor Niclas Hildebrand.

Was ist der Continental Cup?

Der Continental Cup ist die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Olympischen Spiele. Jeder der kontinentalen Verbände aus AVC (Asien), CAVB (Afrika), CEV (Europa), CSV (Südamerika) sowie NORCECA (Nord- und Mittelamerika) vergibt über die Continental Cups pro Geschlecht jeweils einen Nationen-Spot für Olympia.

In Europa ist der Continental Cup in drei Runden aufgeteilt. Runde 2 findet vom 6. bis 9. Mai in Baden, Izmir und Madrid statt. Hierfür qualifiziert haben sich jeweils die besten acht Nationen der europäischen Rangliste, plus 16 Nationen aus Runde 1.

Damit ergibt sich in Runde zwei pro Geschlecht ein Teilnehmerfeld von 24 Nationen, die auf die Standorte Baden, Izmir und Madrid aufgeteilt sind. Dort wiederum qualifizieren sich pro Standort und pro Geschlecht fünf Nationen für die Finalrunde in Den Haag (23.-26. Juni) und vervollständigen das Teilnehmerfeld (15 Nationen + Ausrichter Niederlande). In Den Haag geht es jeweils um das letzte Olympia-Ticket.

Warum wird von Nationen gesprochen?

Im Gegensatz zu den gängigen „Jeder gegen Jeden“ Formaten treten beim Continental Cup alle nationalen Duos als ein Team an und messen sich im Stil von „Best-of-Three“ mit den gegnerischen Nationen. So werden pro Duell immer mindestens zwei Matches ausgetragen.

Zum Beispiel:

Spiel Nr. 1: (höher gesetztes) Team1 gegen (niedriger gesetztes) Team2
Spiel Nr. 2: (höher gesetztes) Team2 gegen (niedriger gesetztes) Team1

Gibt es nach zwei Spielen einen Gleichstand kommt es zu einem „Golden Match“. Hierbei kann jede Nation in beliebiger Kombination seiner Teams antreten.

(v.l.n.r.) Nils Ehlers, Lars Flüggen, Julius Thole, Clemens Wickler. (v.l.n.r.) Laura Ludwig, Svenja Müller, Leonie Körtzinger, Sarah Schneider. Collage: DVV
(v.l.n.r.) Nils Ehlers, Lars Flüggen, Julius Thole, Clemens Wickler. (v.l.n.r.) Laura Ludwig, Svenja Müller, Leonie Körtzinger, Sarah Schneider. Collage: DVV

Warum ist Deutschland dabei?

Die Qualifikationsphase über die Olympische Rangliste dauert noch bis 13. Juni an. Erst dann steht fest, wie viele Spots Deutschland bei den Olympischen Spielen zur Verfügung stehen. Daher nimmt der DVV in Runde zwei des Continental Cups bei beiden Geschlechtern sein Startrecht wahr.

 

Was passiert, wenn Deutschland in Runde zwei weiterkommt, aber gleichzeitig zwei Plätze über die Olympische Rangliste erspielt?

Steht mit dem Stichtag am 13. Juni fest, dass sich aus deutscher Sicht beispielsweise bei den Frauen Karla Borger/Julia Sude und Margareta Kozuch/Laura Ludwig über die Olympische Rangliste qualifiziert haben, nimmt der DVV an der Finalrunde in Den Haag nicht mehr teil. Der freie Platz wird dementsprechend an einen Nachrücker aus Runde zwei vergeben. Qualifiziert sich nur ein Duo über die Rangliste (z.B. bei den Männern), nimmt der DVV an der Finalrunde des Continental Cups teil.

Modus in Runde zwei – Es ist kompliziert

Die Turniere in Baden, Izmir und Madrid werden pro Standort und Geschlecht mit acht Nationen á zwei Teams gespielt. Die acht Nationen eines jeden Standortes werden in zwei Gruppen á vier Nationen aufgeteilt.

Die teilnehmenden Nationen werden entsprechend der Summe der CEV-Entry Ranking-Points ihrer Spieler*innen am Vortag eines jeden Pools gesetzt. Bei Gleichstand entscheidet das Los über die Setzung in der Gruppe. Sollten innerhalb einer Nation Teams die gleichen Punkte haben, entscheidet der Delegationsleiter darüber, wer als Team 1 und Team 2 startet.

Gespielt wird in dem von der World Tour bekannten und modifiziertem Pool-Play-Format (Team 1 vs. Team 4, Team 2 vs. Team 3 à Sieger vs. Sieger, Verlierer vs. Verlierer).

Aus jeder Gruppe ziehen die Sieger direkt ins Halbfinale ein. Die Zwei- und Drittplatzierten ermitteln in Playoff-Matches die letzten Halbfinalisten. Die Letztplatzierten aus jeder Gruppe spielen die Platzierungen 7-8 aus.

Die Verlierer der Playoff-Matches treffen im alles entscheidenden Duell um Platz fünf, den letzten Spot für die Finalrunde in Den Haag, aufeinander.

Gruppen

  • comdirect
  • Hummelsport
  • Mikasa