VNL-Männer: 13. Platz in der Endabrechnung - Brasilien sichert sich Gold

Foto FIVB Foto FIVB Seit dem 28. Mai findet im italienischen Rimini die Volleyball Nations League der Männer statt. Auf Deutschland wartet ein Mammutprogramm: 15 Spiele in fünf Wochen. Im Text gibt es alle Updates und Livestreams.

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+++ Finalrunde am 26./27. Juni +++

Finale: Brasilien vs. Polen | 3:1 (22-25, 25-23, 25-16, 25-14) | Match Center | Highlights

Spiel um Platz 3: Frankreich vs. Slowenien | 3:0 (25-20, 25-18, 25-19) | Match Center | Highlights

Mit zwei deutlichen 3:0-Siegen zogen Brasilien und Polen ins Finale ein. Damit war das Endspiel zwischen Weltmeister und Olympiasieger perfekt. Nachdem Polen Satz 1 noch gewinnen konnte, drehte Brasilien das Spiel in Satz 2 und gewann anschließend die weiteren beiden Sätze klar für sich. Bronze ging an das französische Team.

Halbfinale 1: Brasilien vs. Frankreich | 3:0 (25-20, 25-18, 25-19) | Match Center | Highlights

Halbfinale 2: Polen vs. Slowenien | 3:0 (25-22, 25-21, 25-23) | Match Center | Highlights

Olympiasieger Brasilien (13:2-Siege, 38 Punkte), Weltmeister Polen (12:3-Siege, 37 Punkte), Slowenien (12:3-Siege, 34 Punkte) und Frankreich (11:4-Siege, 34 Punkte) stehen in der Finalrunde der Volleyball Nations League der Männer in Rimini. Besonders für Frankreich war es eine Zitterpartie. Die Franzosen wiesen die gleiche Sieg- und Punktbilanz wie Russland auf, setzten sich aber aufgrund des minimal besseren Satzquotienten (1,863:1,857) durch.

Erstmals seit der VNL-Einführung in 2018 haben sich nur die besten vier Teams (sonst sechs Team) für die Finalrunde qualifiziert. Die Halbfinals sowie Finalspiele findem am Samstag (26. Juni) und Sonntag (27. Juni) statt. Die FIVB überträgt auf dem Channel Volleyballworld.TV.

+++ Gruppenphase Spiel 15 +++

Deutschland vs. Italien 2:3 (12-25, 26-24, 22-25, 25-21, 13-15) | Match Center | Highlights

Es waren nicht die Tage der DVV-Männer. Auch gegen Italien sollte es zum Abschluss nach fünf Sätzen nicht zu einem Erfolg reichen. Das deutsche Team kassierte damit sechs Niederlagen in den letzten sechs Spielen und beendet die VNL 2021 mit 4:11-Siegen und 14 Punkten auf dem 13. Platz.

Im Spiel gegen die Italiener hatte Deutschland vor auf den Angriffspositionen Probleme, den italienischen Block (15 Blockpunkte) oder die Abwehr zu überwinden. So wurde am Ende Mittelblocker Tobias Krick mit 16 Zählern, darunter vier Blocks, bester Punktesammler im deutschen Team.

Trotz allem kämpfte sich die DVV-Auswahl nach Rückstanden immer wieder ins Spiel, im Tiebreak wurden alle Hoffnunen auf einen Sieg nach einem 2:5 Start aus deutscher Sicht zunichte gemacht. Für Deutschland geht es damit in eine kurze Sommerpause, bevor die Vorbereitung auf die Europameisterschaft (1.-19. September) beginnt.

+++ Gruppenphase Spiel 14 +++

Deutschland vs. Brasilien 0:3 (21-25, 21-25, 23-25) | Match Center | Highlights

Gegen VNL-Tabellenführer Brasilien waren keine Punkte zu holen für das Team von Andrea Giani. Trotz des deutlichen Ergebnissen hielt das deutsche Team allerdings gut gegen starke Brasilianer dagegen. Weder in der Block-, noch Aufschlag-Statistik konnte Brasilien dominieren, am Ende waren es die konsequenteren Angriffe und Abschlüsse, die die Sätze entschieden. Entscheidend dafür auch die Quoten in der Annahme (BRA: 62%, GER: 26%). Deutschland trat geschlossen und entschlossen auf und ließ sich auch nicht von einer bald fünf Minunten dauernden Video-Challenge in Satz 3 aus der Ruhe bringen. Gianis Team kam von Satz zu Satz besser ins Spiel und war im dritten Durchgang ganz nah dran an der Überraschung. Ein Fehlaufschlag und ein Angriff ins Aus bescherten Brasilien schließlich den Satzgewinn.

Beste DVV-Scorer waren Ruben Schott (13) und Linus Weber (12). Am Mittwochabend steht das letzte Spiel der Volleyball Nations League gegen Italien an, die aktuell in der Tabelle zwei Plätze vor Deutschland auf Rang 11 stehen.

+++ Gruppenphase Spiel 13 +++

Deutschland vs. Russland 1:3 (18-25, 18-25, 25-23, 15-25) | Match Center | Highlights

Mit einer Niederlage ist das deutsche Team in die letzte Woche der VNL gestartet. Russland, das noch um die Qualifikation für die Finalrunde kämpft, ließ vom Start an wenig anbrennen. Über einen starken Angriff (insgesamt 59%) und eine gute Block-Abwehrarbeit erspielten sie sich in jedem Satz Führungen, die das deutsche Team nur im dritten Durchgang drehen konnte.

Auf deutscher Seite fehlte es dagegen an Genauigkeit im Aufschlag. Gewohnt risikoreich, produzierte die deutsche Mannschaft 16 Fehler, ein Ass gelang dabei nicht. Kurzzeitg blühte ein wenig Hoffnung auf, als die DVV-Männer nach dem dritten Durchgang den 1:2 Anschluss herstellen konnten. Diese Hoffnung wurde von Russland aber im Keim erstickt:

Beim Stand von 8:9 aus deutscher Sicht zogen die Russen in Satz vier bis auf 13:21 davon, kurze Zeit später nutzten sie ihren Matchball zum insesamt 9. Sieg, mit dem sie aktuell auf Rang fünf stehen. Deutschland bleibt nach der Niederlage mit vier Siegen weiterhin auf dem 13. Platz. 

Bester DVV-Scorer wurde Moritz Reichert mit 13 Punkten. Am Dienstagabend geht es für die deutsche Mannschaft gegen den Tabellenführer der Volleyball Nations League, Brasilien, weiter. 

+++ Gruppenphase Spiel 12 +++

Deutschland vs. Polen 0:3 (22-25, 19-25, 20-25) | Match Center | Highlights 

Auch im letzten Spiel der vierten Woche kann das deutsche Team keine Punkte auf ihr Konto buchen. Gegen den starken Angriff des amtierenden Weltmeisters Polen fand die deutsche Mannschaft über drei Sätze kein Mittel. Mit jeweils zwei Punkten in Block und Aufschlag war fürs deutsche Team am Abend in Rimini nichts zu holen. Die meisten Punkte aus deutsche Sicht erzielten Christian Fromm (11) und David Sossenheimer (9). 

Für die Mannschaft um Andrea Giani stehen nun die letzen drei freien Tage in Rimini an. Es heißt noch mal regenerieren und alle Kräfte sammeln, bevor es dann ab Montag in eine Monster-Woche gegen Russland, Brasilien und Italien geht. Brasilien steht in der aktuellen VNL-Tabelle an erster Stelle. Russland möchte im Spiel gegen Deutschland sicherlich versuchen, dem Finalrundeneinzug ein Stück näher zu kommen. Italien steht aktuell mit Rang neun im Mittelfeld der Tabelle. 

Deutschland befindet sich nach der Partie gegen Polen auf Rang 13 mit 4 gewonnenen Partien und 13 Punkten und somit Sieg- und Punktgleich mit Kanada. 

+++ Gruppenphase Spiel 11 +++

Deutschland vs. Kanada 0:3 (17-25, 24-26, 21-25) | Match Center | Highlights

Deutschland kommt in Woche vier der VNL nicht in Tritt. Gegen Kanada musste das deutsche Team die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Gleich zu Beginn legten die DVV-Männer einen Fehlstart hin. Trotz guter Annahme (61%) fand man im Angriff keine Lösungen (38%), um die kanadische Abwehr zu überwinden. Mit sieben Punkten Rückstand ging es in die technische Auszeit (9:16). Ein Defizit, das nicht mehr auszugleichen war.

Auch im zweiten Durchgang sah es zunächst nach einer klaren Niederlage aus (3:8). Doch ein gut aufgelegter Diagonalangreifer Linus Weber (16 Punkte) machte die Partie zwischenzeitlich wieder spannend und brachte sein Team bis auf zwei Punkte heran (19:21), mit zwei weiteren Punkten in Folge gelang gar der Ausgleich.

In einer spannenden Schlussphase, in der beide Mannschaften über ein sicheres Side-Out agierten, machte ein Abstimmungsfehler der DVV-Auswahl den Unterschied aus. In der deutschen Abwehr herrschte über einen herübergespielten Dankeball der Kanadier Uneinigkeit und ließ diesen wie einen Stein ins deutsche Feld zum 0:2-Satzrückstand fallen. 

Zum Ende des dritten Satzes lagen beiden Teams bis zur technischen Auszeit gleichauf (15:16). Doch Kanada griff im Block zu, schnappte sich ein Break und profitierte zusätzlich von einem deutschen Fehler im Angriff. Beim Stand von 16:19 aus deutscher Sicht sah sich der italienische Schiedsrichter außerdem gezwungen, Deutschlands Mittelblocker Tobias Krick die rote Karte zu zeigen.

Dieser ließ zuvor seinen Emotionen nach einer Entscheidung des Offiziellen freien Lauf und warf den Ball gegen die Bande. Mit dem Strafpunkt (16:20) ging es so in eine Schlussphase, die das kanadiche Team über eine sicheres Side-Out runterspielte und am Ende den dritten VNL-Sieg bejubelte.

In der Tabelle positioniert sich Kanada (3 Siege, 10 Punkte) hinter Deutschland (4 Siege, 13 Punkte) auf dem 13. Platz.

+++ Gruppenphase Spiel 10 +++

Deutschland vs. Japan 0:3 (18-25, 22-25, 20-25) | Match Center | Highlights

Nach dem Sieg gegen den Iran hatten sich die DVV-Männer den Start in Woche vier der VNL anders vorgestellt. Gegen Japan lag das Team von Bundestrainer Andrea Giani lediglich im dritten Durchgang zur technischen Auszeit (16:14) vorn, scheiterte aber immer wieder an der gewohnt starken japanischen Abwehr und eigenen Fehlern.

Auch im Aufschlag konnte Deutschland keinen Druck aufbauen. Zwei Assen standen 17 Fehler gegenüber, die den Japanern zu viele leichte Punkte schenkten. Ein Lichtblick im Angriff war Diagonalangreifer Linus Weber, der mit 15 Zählern und einer Angrifssquote von 57% eines seiner besten Spiele zeigte. Nach ihm kam nur noch der eingewechselte Moritz Reichert (10 Punkte) auf eine zweistellige Ausbeute.

Die japanische Auswahl konnte nach guter Annahme dagegen immer wieder Kapitän und Top-Scorer Yuki Ishikawa (20 Punkte) in Szene setzen, der durch das schnelle Spiel die Lücken im deutschen Block sowie der Abwehr fand und mit einer überragenden Angriffsquote von 75% sein Team zum Sieg trug.

In der Tabelle steht Deutschland mit vier Siegen vorerst auf dem 11. Platz. Japan macht mit sechs Siegen im Gepäck einen Sprung auf Rang sieben.

+++ Gruppenphase Spiel 9 +++

Deutschland vs. Iran 3:2 (23-25, 25-20, 25-19, 19-25, 15-13) | Match Center | Highlights

Starker Auftritt der deutschen Mannschaft im letzten Spiel der dritten Woche der Volleyball Nations League. Schon im ersten Satz wurde klar, dass das deutsche Team heute Lust auf Volleyball hat. In einem engen Satz, der am Ende an die auf Rang sechs in der Weltrangliste gesetzten Iraner geht, kann Detuschland lange mithalten. Im zweiten und dritten Satz gab das Team um Andrea Giani klar den Ton an und zwängte den Iranern ihr Spiel auf. Aber auch der Iran wollte das Spiel nicht kampflos abgeben und motivierte sich im vierten Satz zum Satzausgleich. Im Tiebreak dann eine Partie zweier gleich starker Teams, mit dem besseren Ende für das deutsche Team.

Andrea Giani zeigt sich nach dem Match zufrieden: "Das war heute ein wichtiger Sieg. Wir haben gegen starke Iraner in fünf umkäpften Sätzen gewonnen und gehen aus der dritten Woche jetzt mit einem guten Gefühl raus. Nach dem gestrigen Spiel gegen die USA, in der wir keine gute Leistung gezeigt haben, sind wir heute kämpferisch und willensstark in die Partie gegangen und haben auch verdient gewonnen. An der Leistung müssen wir jetzt in den kommenden Spielen anknüpfen und uns weiter verbessern."

Die meisten Punkte sammelten Linus Weber (15) und Florian Krage (13). Durch den Sieg gegen den Iran klettert Deutschland auf der Weltrangliste einen Platz höher auf Platz 14.

Jan Zimmermann: "Es war ein harter Kampf. Im ersten Satz haben wir uns ein wenig abgemüht, aber am Ende haben wir unseren Rhythmus gefunden. Im vierten und fünften Satz kam der Iran zurück. Wir haben dann versucht ruhig bleiben und zurückgeschlagen. Wir sind froh, dass wir dieses wichtige Match und die Punkte gewonnen haben. Wir hatten diese Woche zwei schwierige Spiele, gestern haben wir zwei schlechte Sätze gegen die USA gespielt, deswegen war es wichtig heute zurückzukommen und einige Punkte mitzunehmen. Marouf ist ein wirklich sehr guter Zuspieler und es ist toll, hier bei der VNL gegen Spieler wie ihn zu spielen. Für diese Erfahrungen sind wir hier."

Weiter geht es für das deutsche Team ab Dienstag gegen Japan (15. Juni), Kanada (16. Juni) und Polen (17. Juni). Dann mit von der Partie auch der Kapitän Lukas Kampa.  

+++ Gruppenphase Spiel 8 +++

Deutschland vs. USA 0:3 (12-25, 18-25, 27-29) | Match Center | Highlights

Trotz Steigerung im Laufe des Spiels, reicht es für das deutsche Team nicht über ein 0:3 gegen starke Amerikaner hinaus. Im ersten Satz hatte Deutschland vor allem im Zuspiel noch Schwierigkeiten und mit einer Angriffsquote von 22% Schwierigkeiten mitzuhalten. Die Amerikaner konnten früh davon ziehen und mit 4 Blocks und 3 Assen den ersten Satz früh für sich entscheiden. Im zweiten Satz kam die deutsche Mannschaft deutlich besser ins Spiel und hielt über große Strecken mit den USA mit. Gegen Ende des Satzes wurde das Spiel der USA allerdings stabiler und das Team gewann mit 7 Punkten Unterschied. Im dritten Satz hieß es dann erfolgreich "Jugend forscht": Mit einem Altersdurchschnitt von 23,5 Jahren auf dem Feld wurde die deutsche Mannschaft in Angriff, Annahme und Aufschlag besser und es blieb eng bis zum Schluss. Mit Erik Röhrs stand der jüngste Spieler auf dem Feld, der bei seinem zweiten Länderspiel für Deutschland 6 Punkte beitragen konnte. Trotzdem reichte es am Ende nicht, um zumindest einen Satz mit aus dem Spiel zu nehmen, auch weil am Ende nur 1 Block auf deutscher Seite notiert wurde. Am Ende entschieden die USA auch Satz 3 für sich, mit einem weiteren Ass.      

Die meisten Punkte auf deutscher Seite sammelten Linus Weber (10) und Florian Krage (6). 

Florian Krage: "Schade, dass wir erst im dritten Satz angefangen haben, unser Level zu spielen. Wir wissen, was wir können, wir haben es im dritten Satz gezeigt, aber es tut wirklich weh zu sehen, was wir in den ersten beiden Sätzen gemacht haben. Ein wirklich harter Kampf heute. Ich denke, dass wir in den ersten beiden Sätzen etwas müde waren, aber alle Teams sind es, also kann das keine Entschuldigung sein. Wir müssen jedes Spiel mit Feuer beginnen, weil es toll ist, hier zu spielen. Wir müssen nur einen anderen Weg finden, in unser Spiel zu starten."

Gegner am Freitag (11. Juni 10:00 Uhr) ist der Iran, der bereits am Mittwoch mit 3:0 gegen die USA gewann. 

+++ Gruppenphase Spiel 7 +++

Deutschland vs. Serbien 1:3 (25-19, 22-25, 18-25, 15-25) | Match Center | Highlights

Gegen Serbien startete das deutsche Team gut ins Spiel. Vor allem Außenangreifer Ruben Schott, der insgesamt vier Asse beisteuerte, stellte die serbische Annahme vor große Probleme und baute die zwischenzeitliche Führung auf bis zu zehn Punkte aus (18:8). Zwar konnte Serbien noch auf fünf Punkte verkürzen (23:18), doch die Hypothek für ein Comeback war zu groß.

Deutlich größer war die Gegenwehr für Deutschland ab Satz zwei. Die im ersten Durchgang noch eingewechselten serbischen Angreifer Drazen Luburic und Pavle Peric (jeweils insgesamt 15 Punkte) überzeugten und konnten vom deutschen Team nur selten gestoppt werden.

So entwickelte sich eine Partie, in der die Serben immer mehr die Kontrolle übernahmen, während die DVV-Auswahl im Angriff, Annahme und Service nachließ und ihren vierten Sieg bei der Volleyball Nations League verpasste.

Ruben Schott sagte nach dem Spiel: „Der zweite Satz war noch sehr eng. Im Anschluss konnten wir unser Sideout nicht mehr durchbringen und Serbien wurde nach den Wechseln immer besser. Sie haben sich im Zuspiel gesteigert, stärker aufgeschlagen und über ihre Emotionen ins Spiel gefunden. Besonders unser Sideout war leider nicht gut genug, um sie heute zu schlagen.“

Die meisten Punkte auf deutscher Seite sammelten Linus Weber (15) und Ruben Schott (13). Nächster Gegner am Donnerstag ist die USA.

+++ Gruppenphase Spiel 6 +++

Deutschland vs. Slowenien 3:1 (19-25, 25-20, 25-21, 25-20) | Match Center | Highlights

Das deutsche Team hat im sechsten Vorrundenspiel den dritten Sieg eingefahren und am Samstagmittag die Auswahl Sloweniens mit 3:1 (19:25, 25:20, 25:21, 25:20) besiegt. Nach zuvor zwei Niederlagen meldet sich das Team zurück und belegt nach 6 Spielen nun den 7.Platz im Nations League Ranking. Gegen das Team aus Slowenien, das mit vier Siegen in Folge sehr erfolgreich in die Nations League gestartet war, führt Kapitän Christian Fromm sein junges Team mit einer bärenstarken Leistung zum Erfolg. Mit 20 Punkten ist er Topscorer des Spiels und mitverantwortlich für das starke Comeback der Mannschaft nach dem verlorenen ersten Satz. Slowenien steht aktuell in der Weltrangliste 3 Plätze über dem deutschen Team, weshalb die Mannschaft durch den Sieg Punkte gut machen kann und auf Platz 15 klettert.

Christian Fromm: "Es war ziemlich geil. Ich freue mich sehr über diesen Sieg, denn im letzten Spiel haben wir knapp nicht gewonnen. Heute haben wir die Chance genutzt. Es war nicht einfach, zu Beginn des Spiels haben wir es nicht geschafft, die Chancen, die Slowenien uns bot, zu nutzen. Nach Satz eins haben wir alles reingelegt und konnten uns absetzen. Der Schlüssel zum Sieg waren sicherlich unsere extrem starken Angriffe ab Satz 2. Mit unserer Block-Defense und den Gegenangriffen haben wir sie dann geschlagen."

Andrea Giani: "Ich bin sehr glücklich über die 3 Punkte heute, tolle Teamleistung. Ich freue mich sehr für meine Jungs. Der Wettbewerb hier ist hart, viele Spiele in kurzer Zeit, 14 Sätze in den letzten 3 Tagen. Wichtiger Sieg heute für uns, auch für die Ranglistenplatzierung. Großes Kompliment an das ganze Team."

Nach drei Spielen in Folge stehen nun drei Tage Regeneration auf dem Programm, bevor es gegen Serbien, die USA und den Iran weitergeht.

+++ Gruppenphase Spiel 5 +++

Deutschland vs. Niederlande 2:3 (18-25, 25-23, 20-25, 25-23, 13-15) | Match Center | Highlights

Auch gegen das bisher sieglose Teama aus den Niederlanden hat es knapp nicht für einen Sieg des deutschen Teams gereicht. Die DVV-Männer finden zunächst gut ins Spiel und führen nach zwei Assen von Kapitän Christian Fromm mit 5:1. Doch auch hier sollte der Vorsprung nicht reichen, vielmehr folgen nur noch 13 weitere Punkte und der 0:1 Satzrückstand.

Der weitere Verlauf ist eine Achterbahnfahrt, die folgerichtig im Tiebreak endet: Dort kommen beide Teams über ein sicheres Sideout in die Crunchtime, in der die Niederländer mit einem Break mehr das Match für sich entscheiden.

“Es war ein Spiel auf hohem Niveau, beide Teams haben bis zum Schluss gekämpft. Am Ende machen ein paar Fehler den Unterschied aus, leider mit dem schlechteren Ende für uns", sagte Deutschlands Top-Scorer Linus Weber (20 Punkte) nach dem Spiel.

Gegner am letzten Tag der zweiten Woche ist Tabellenführer Slowenien. 

+++ Gruppenphase Spiel 4 +++

Deutschland vs. Argentinien 2:3 (19-25, 25-23, 25-17, 23-25, 13-15) | Match Center | Highlights

Niederlage für das deutsche Team gegen das zuvor sieglose Schlusslicht Argentinien mit 2:3 (19:25, 25:23, 25:17, 23:25, 13:15) trotz einer 2:1-Satzführung im vierten Vorrundenspiel. Mit der zweiten Niederlage im Turnier verpasst die Nationalmannschaft damit vorläufig eine Platzierung im Vorderfeld der Tabelle.

Die Mannschaft kommt nur schwer ins Spiel, stabilisiert sich aber in Satz 2 und 3 und vor allem die Mitte um Tobias Krick dominiert die Argentinier in dieser Phase des Spiels. Doch die Führung nach 3 Sätzen reicht schlussendlich nicht zum Sieg. Die meisten Punkte aus deutscher Sicht erzielten Linus Weber (14) und Tobias Krick (15), der vor allem in Satz 3 das deutsche Spiel stark macht.

Jan Zimmermann: „Wir haben nicht gut begonnen. Wir hatten anfangs einige Probleme Druck zu machen. Dann haben wir ins Spiel gefunden und bis zum Ende gekämpft. Ein knappes Match mit vielen langen Rallies. Am Ende des vierten Satzes hatten wir mehrere Chancen, wir hätten noch ein paar Bälle verteidigen und das Spiel im vierten Satz zumachen müssen. Es ist besonders hart im fünften Satz zu verlieren. Argentinien gewinnt dann mit einem Block zwei Punkte. Diese Situationen müssen wir in Zukunft besser machen und für uns entscheiden. Am Ende ein knapper Ausgang, da entscheidet auch mal ein Ass hier oder dort. Aber schlussendlich haben wir heute zwei Punkte verloren.“

Morgen (Freitag, 12.00 Uhr) trifft das deutsche Team auf die Niederlande und am Samstag auf Slowenien.

+++ Gruppenphase Spiel 3 +++

Deutschland vs. Bulgarien 3:2 (19-25, 25-21, 22-25, 30-28, 15-11) | Match Center | Highlights

Erkämpter Sieg der deutschen Mannschaft gegen spielstarke Bulgaren. Schlecht kommt die deutsche Auswahl nach dem gestrigen 5-Satz Krimi gegen Frankreich ins Spiel. Danach zeigen beide Teams eine sehr ausgeglichene Partie. Der vierte Satz dann der Höhepunkt der Partie: Die Bulgaren bei eigenen Aufschlag schon mit dem Matchball, aber das deutsche Team sichert mit 30:28 den vierten Satz und geht in die volle Distanz. Im fünften Satz dann die schnelle Führung für das deutsche Team. Schlussendlich sichert ein Aufschlagfehler der Bulgaren dem deutschen Team dann den Sieg. Deutschland steht somit nach der ersten Woche bei zwei Siegen aus drei Spielen und sechs Punkten. 

Die meisten Punkte aus deutscher Sicht erzielten Simon Hirsch (13) und Denys Kaliberda (12).

Coach Andrea Giani nach dem Spiel: „Riesen dank an das ganze Team! Das war heute ein richtig schweres Spiel und wir haben diese Aufgabe heute als Team gelöst. Wir haben gewonnen und es war ein wahres Vergnügen. Bulgarien steht im Ranking vor uns, das bedeutet, dass wir aus dem Spiel viele Weltranglisten-Punkte mitnehmen und das obwohl wir innerhalb von zwei Tagen zwei 5-Satz Matches gespielt haben. Bravo an das ganze Team" 

Tobias Krick war nach dem Spiel ebenfalls stolz auf das ganze Team: „Das war heute ein richtig enges Spiel. Bulgarien hat richtig gut gespielt und vor allem nie aufgegeben. An manchen Stellen fehlt uns noch etwas die entscheidende Erfahrung, aber wir sind eine super Truppe und geben immer alles. Wir sind größtenteils alle zwischen 22 und 23 Jahren alt und wir sind in fast jedem Spiel die Underdogs, aber trotzdem sind wir als Team richtig stark und das haben wir heute erneut bewiesen." 

+++ Gruppenphase Spiel 2 +++

Deutschland vs. Frankreich 2:3 (25-22, 22-25, 25-22, 16-25, 15-17) | Match Center | Highlights

Mit einem Punktgewinn gegen Frankreicht geht die deutsche Männer-Nationalmannschaft aus dem zweiten VNL-Spiel. Ärgerlich: Im Tiebreak lag das deutsche Team bereits mit 10:7 vorn, kassierte aber vier Punkte in Folge zum 10:11. Schlussendlich nutzten die Franzosen ihren dritten Matchball zum Sieg und bleiben nach zwei Spielen ohne Niederlage in Rimini.

Beste DVV-Scorer waren Moritz Reichert mit 19 Punkten und Simon Hirsch, der auf 15 Zähler kam.

Nach der Partie sagte Reichert: „Es war ein enges Spiel, beide Teams haben gekämpft. Am Ende haben wir ein wenig Pech und konnten unsere Chancen nicht nutzen. Frankreich ist technisch gesehen und in ihrer Block-Abwehrarbeit eines der besten Teams. Sie sind schwierig zu spielen, aber es macht immer wieder Spaß gegen solche Gegner.“

Bundestrainer Andrea Giani zeigte sich trotz Niederlage zufrieden: „Ich bin trotz allem glücklich über unsere Leistung. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man jeweils in Führung liegt, aber wir haben Frankreich einen starken Kampf geliefert. Unser Level war gut, darauf können wir im Spiel gegen Bulgarien aufbauen.“

+++ Gruppenphase Spiel 1 +++

Deutschland vs. Australien 3:0 (25-19, 25-18, 25-16) | Match Center | Highlights

Auftaktsieg der deutschen Mannschaft bei der Volleyball Nations League in Rimini: Im ersten Spiel der VNL zeigte das Team rund um Andrea Giani direkt, dass sie trotz aller Umstände richtig Bock auf das Turnier haben. Von Beginn an beherrscht das deutsche Team Gegner Australien. Obwohl es bei den letzten beiden Begegnungen in der VNL der beiden Teams jeweils einen Sieg für Australien gab, gewannen die DVV-Männer souverän und verdient. Zu Beginn schlichen sich vereinzelt noch Nervositätsfehler ein, die dann aber spätestens im dritten Satz passé waren. Der Auftaktsieg der deutschen verleitet dem Team den nötigen Schwung um im morgigen Spiel gegen die favorisierten Franzosen möglicherweise eine Überraschung zu schaffen. Die meisten Punkte sammelten Christian Fromm (15) und Linus Weber (14). 

Andrea Giani nach dem Spiel: „Wir sind super zufrieden mit dem ersten Sieg im ersten Spiel der VNL. Es ist nicht selbstverständlich, so gut in ein Turnier zu starten, aber alle Jungs haben das richtig gut gemacht. Wir haben im Aufschlag und in der Annahme super gearbeitet. Jan hat im Zuspiel einen richtig guten Job gemacht und auch Christian Fromm hat heute stark performt. Auf Linus bin ich besonders stolz, weil er sich während dem Spiel immer weiter verbessert hat und im Ganzen ein klasse Spiel gezeigt hat. Ich bin heute richtig zufrieden mit meinen Jungs."

Christian Fromm nach dem Spiel: „Ich bin stolz auf die Jungs, dass wir den Einstand so erfolgreich hinbekommen haben. Klar gibt es an der ein oder anderen Stelle noch ein Schräubchen zu drehen, aber ansonsten haben wir die Favoritenrolle klar angenommen und ein super Spiel gemacht. Jetzt gilt es direkt wieder runter zu kommen und die Batterien fürs morgige Spiel aufzuladen."

VNL-Kader

Nr. Name Position LS Verein
1 Christian Fromm Außenangriff 171 Olympiacos Piraeus
3 Ruben Schott Außenangriff 88 Berlin Recycling Volleys
5 Moritz Reichert Außenangriff 68 Trefl Gdánsk
6 Denys Kaliberda Außenangriff 172 Berlin Recycling Volleys
7 David Sossenheimer Außenangriff 34 Sir Safety Perugia
8 Marcus Böhme Mittelblock 290 VfB Friedrichshafen
10 Julian Zenger Libero 73 Berlin Recycling Volleys
11 Lukas Kampa © Zuspiel 202 Trefl Gdánsk
13 Simon Hirsch Diagonal 99 VfB Friedrichshafen
15 Noah Baxpöhler Mittelblock 29 United Volleys Frankfurt
16 Eric Burggräf Zuspiel 0 SWD powervolleys Düren
17 Jan Zimmermann Zuspiel 117 Sir Safety Perugia
18 Florian Krage Mittelblock 2 SVG Lüneburg
19 Erik Röhrs Außenangriff 0 SWD powervolleys Düren
20 Linus Weber Diagonal 18 Padua
21 Tobias Krick Mittelblock 61 Top Volley Cisterna
25 Lukas Maase Diagonal 3 VfB Friedrichshafen

VNL-Betreuerteam

Name Funktion
Andrea Giani Bundestrainer
Thomas Ranner Co-Trainer
Roberto Ciamarra Co-Trainer
Ludwig Mischmann Teammanager
Oscar Berti Athletiktrainer
Marco Morgenroth Physiotherapeut
Chiara Zanasi Scout
  • comdirect
  • Hummelsport
  • Mikasa