Michael Evers zum Ehrenmitglied des DVV ernannt

Michael Evers (li.) und DVV-Präsident René Hecht. Foto: Conny Kurth Michael Evers (li.) und DVV-Präsident René Hecht. Foto: Conny Kurth Der ehemalige Präsident der Volleyball Bundesliga (VBL) Michael Evers wurde in stimmungsvollem Rahmen des DVV-Pokalfinals der Männer in der SAP Arena für seine Verdienste um den Volleyballsport zum Ehrenmitglied des Deutschen Volleyball-Verbands ernannt. Wir gratulieren herzlich zu der wohlverdienten Auszeichnung, die von DVV-Präsident René Hecht vorgenommen wurde.

2006 bis 2021 war Michael Evers Vorsitzender der Deutschen Volleyball-Liga, seit 2014 führte er die Volleyball Bundesliga als Präsident an. Zuvor war er von 1996 bis 2001 Sprecher der Frauen-Bundesliga und dann fünf Jahre lang Vorsitzender des Ligaausschusses im Deutschen Volleyball-Verband. Zudem ist Evers als Manager des SSC Palmberg Schwerin im Liga-Geschäft aktiv. 25 Jahre für die VBL sind in jedem Fall eine Ära, die ihresgleichen sucht.

Feste Größe im deutschen Volleyball
1994: Beim Volleyball-Erstligisten Schweriner SC ist er verantwortlich für die Bereiche Sport und Marketing. Der Deal: Evers soll eine Saison bleiben. Und was für eine erfolgreiche „Saison“ das ist. Gleich im ersten Jahr unter Evers wird Schwerin Meister, es folgen elf weitere Meisterschaften. Dazu gewinnen die Schwerinerinnen sechs Mal den DVV-Pokal und zwei Mal den comdirect Supercup. Michael Evers wird über die Jahre zu einer festen Größe im Volleyball. Ende der 1990er Jahre wird er in den Trainerrat des Deutschen Volleyball Verbands berufen, 2001 in das DVV-Präsidium, und seit 2006 war Evers Präsident der Volleyball Bundesliga.

In den 13 Jahren an der Spitze des größten deutschen Ligaverbands hat Michael Evers Vieles vorangebracht: Er hat die eigenständige Ligaorganisation mit aufgebaut, die Einführung eines Streamingdienstes begleitet, und beim TV-Vertrag war er mit dafür verantwortlich, dass es so viel Volleyball-Livespiele wie noch nie im Free-TV zu sehen gibt (mindestens 51 Spiele live auf Sport1). Das sind nur drei herausragende Entwicklungsschritte, die ohne den Einsatz von Michael Evers nicht möglich gewesen wären. Ein weiterer war die Etablierung eines neuen Markenkerns für die Volleyball Bundesliga: Home of Respect. Es ist ein Markenkern, der perfekt zu dem Schaffen von Michael Evers passt. Er ist ein klassischer Norddeutscher, ein Pragmatiker, ein Macher. Und einer, der jedem mit Respekt begegnet. 

Quelle: Volleyball Bundesliga

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