Schwerin und Stuttgart greifen in der Champions League an

Foto CEV Foto CEV Für den SSC Schwerin und MTV Stuttgart stehen ab Dienstag die zweiten Gruppenphasen-Turniere in der CEV Champions League an. Während Schwerin in der Palmberg Arena Heimrecht genießt, muss Stuttgart nach Kaliningrad reisen.

Alle Partien werden auf www.xyzsports.tv übertragen, das Auftaktspiel von Schwerin gegen Rzeszów ist gratis, alle weiteren Begegnungen sind kostenpflichtig.

Der SSC will an die starken Auftritte Anfang Dezember in Italien anknüpfen. Nach zwei überraschenden Siegen liegt das Team von Felix Koslowski aktuell auf dem zweiten Platz der Gruppe A. Allerdings hatte Schwerin nach der langen Quarantäne – aufgrund mehrer positiver Corona-Fälle nach der Rückkehr aus Italien – zuletzt in der Bundesliga zu kämpfen.

Erst bei den letzten beiden Spielen gegen Aachen und Vilsbiburg ließ die Mannschaft wieder ihre Qualitäten aufblitzen. "Die Siege waren gut für die Seele und fürs Selbstbewusstsein", sagt Koslowski. Das Ziel ist klar: Der SSC will ins Viertelfinale, für das sich die fünf Gruppenersten sowie die drei besten Gruppenzweiten qualifizieren.

Aber nicht nur Schwerin musste Rückschläge verkraften, sondern auch die Gegner. Der italienische Gruppenerste Scandicci musste im Januar auf die verletzte Top-Scorerin Magdalena Stysiak verzichten und diverse Niederlagen in der Liga hinnehmen. Auch der Gruppenvierte, der polnische Ligaprimus Rzeszów, hatte zuletzt mehrere Misserfolge zu verkraften. Lediglich Busto Arsizio ist nach einem schwachen Saisonstart und einem Trainerwechsel aktuell im Aufwind und konnte das Jahr mit einer Siegesserie starten. 

Stuttgart startet ebenfalls nicht mit den besten Voraussetzungen in das Champions-League-Turnier an der Ostsee: Am Samstag kassierte das Team von Tore Aleksandersen in der Bundesliga eine überraschende 0:3-Niederlage gegen Straubing. Zudem ist die Gruppe D wohl die schwerste der diesjährigen Champions-League-Saison. Die Top-Teams aus Moskau und Kaliningrad werden ergänzt durch den 28-maligen türkischen Meister aus Istanbul. Alle Teams sind besetzt mit nationalen und internationalen Top-Spielerinnen.

Stuttgart geht als großer Außenseiter ins Rennen ums Viertelfinale. Unterschätzen wird die Mannschaft um Kristal Rivers aber niemand mehr. Zu stark war der Auftritt Anfang Dezember, als man gegen die europäischen Schwergewichte mit Bravour bestand. Wie schon beim Turnier in der Türkei werden auch diesmal Erik Reitsma und Sebastian Schmitz die Mannschaft betreuen, da Trainer Aleksandersen aus persönlichen Gründen nicht in Russland an der Linie stehen kann. 

Die Spiele von Schwerin und Stuttgart in der Übersicht:

2. Februar, 15 Uhr (dt. Zeit): Allianz MTV Stuttgart vs. Eczacibasi VitrA Istanbul
2. Februar, 20 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Developres SkyRes Rzeszów
3. Februar, 15 Uhr (dt. Zeit): Dinamo Moskau vs. Allianz MTV Stuttgart
3. Februar, 20 Uhr: SSC Palmberg Schwerin vs. Savino Del Bene Scandicci
4. Februar, 18 Uhr (dt. Zeit): Lokomotiv Kaliningrad vs. Allianz MTV Stuttgart
4. Februar, 20 Uhr: Unet e-work Busto Arsizio Usted vs. SSC Palmberg Schwerin

(Quelle Volleyball.de)

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