PotAS-Evaluation: DVV mit starkem Ergebnis

Logo DVV Logo DVV Am Mittwochvormittag (20. November) hat die PotAS-Kommission ihren vorläufigen Bericht zur Evaluation des olympischen Sommersports veröffentlicht. Insgesamt wurden 26 Verbände (mit Ausnahme der vorläufig olympischen Verbände) und insgesamt 103 Disziplinen/Disziplingruppen analysiert. Mit einem starken Ergebnis für den Deutschen Volleyball-Verband (DVV).

So erzielt der DVV im Bereich „Struktur“ einen Wert von 84,67%, was die höchste Platzierung aller Spielsportarten und Platz acht im Ranking bedeutet. Der Höchstwert aller Spitzenverbände liegt bei 97,12% bis hinunter zu 61,69%. Bewertet wurden die Kategorien Führungsstruktur, Leistungssportpersonal, Trainer Aus- und Fortbildung, Gesundheits- und Wissenschaftsmanagement sowie Richtlinienkompetenz/Zielvereinbarungen und Athleten-, Trainings- und Wettkampfmanagement.

Ähnlich stark fiel die Evaluation im Bereich „Kaderpotenzial/Leistungsentwicklung“ aus, in dem der DVV mit einem Wert von 95,84% auf dem neunten Platz abgeschnitten hat. Der Höchstwert aller Spitzenverbände beträgt 100 %, der minimale Wert liegt bei 49,21%. In die Bewertung eingeflossen sind die Kategorien Nachwuchsförderung und Trainingssteuerung.

„Ergebnis ist ein Kompliment“

DVV Volleyball-Sportdirektor Christian Dünnes sagt zum Abschneiden: „Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden mit dem Abschneiden. Es ist eine gute Ausgangsposition, bevor der weitere Teil, die sportlichen Erfolge, im Sommer 2020 hinzukommt. Ich sehe das Ergebnis auch als Kompliment für alle Personen, z.B. intern auf der Geschäftstelle sowie extern mit unseren Trainern, die an dem Projekt gearbeitet haben. Dafür möchte ich mich bedanken.“

DVV Beach-Volleyball-Sportdirektor Niclas Hildebrand betont: „Im Beach-Volleyball zeigt das Ergebnis, dass wir strukturell, mit dem Leitstützpunkt in Hamburg, auf dem richtigen Weg sind. Dies unterstreichen auch die jüngsten Erfolge, die man auf die klare Struktur, von der wir absolut überzeugt sind, zurückführen kann. Auch ich möchte mich bei allen Personen bedanken, die in das Projekt involviert waren.“

Endgültiger Bericht 2020

In den vorläufigen Abschlussbericht (November 2019) sind die Bewertungen von 9 aus 13 Hauptattributen aus den Kategorien „Struktur“ und „Kaderpotenzial/Leistungsentwicklung“ eingeflossen. Nach den Olympischen Spielen 2020 wird die PotAS-Analyse um die sportlichen Leistungen ergänzt und der Bericht finalisiert. Dieser wird voraussichtlich am 28. August 2020 vorgelegt, in dem es auch ein Abschluss-Ranking geben wird.

Was ist PotAS?

Im Zuge der am 3. Dezember 2016 auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) verabschiedeten Leistungssportreform wurde ein Paradigmenwechsel hin zu einer potenzialorientierten Bundesförderung der Bundessportfachverbände (Spitzenverbände) eingeleitet.  Die Grundlage der neuen Fördersystematik besteht in der Analyse der Spitzenverbände durch die PotAS-Kommission.

Für diesen Zweck wurde unter Berücksichtigung sportfachlicher sowie sportwissenschaftlicher Expertise ein Potenzialanalysesystem entwickelt, welches eine disziplin(gruppen)spezifische Bewertung der Spitzenverbände hinsichtlich ihrer Erfolgspotenziale ermöglicht. Im Fokus dieser Analyse stehen innerverbandliche Rahmenbedingungen, die einen bedeutenden Einfluss auf die tägliche Arbeit von Trainern und Athleten haben.

Download offizieller Bericht

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