Das war die Zweitliga-Saison 2018/19

Foto Skurios Volleys Borken: So sehen Sieger aus: Das Team von Skurios Volleys Borken feiert die Meisterschaft. Foto Skurios Volleys Borken: So sehen Sieger aus: Das Team von Skurios Volleys Borken feiert die Meisterschaft. Die Saison 2018/19 in den vier 2. Bundesligen ist Geschichte. Welcher Klub ist Meister, wer abgestiegen und bei welchem Verein trifft beides zu? Die Volleyball Bundesliga blickt zurück auf eine der erfolgreichsten Saisons im Unterhaus.

Am Ende stehen vier Klubs ganz oben: Die Skurios Volleys Borken gewinnen die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord Frauen, der VC Printus Offenburg wird im Süden Meister. Bei den Männern verteidigt der CV Mitteldeutschland im Norden erfolgreich den Titel, im Süden setzen sich die HEITEC Volleys Eltmann souverän durch. Neben dem Sportlichen war die Eventisierung rund um die Spieltage ein Faktor in dieser Saison. „Es gibt in jeder der Ligen mindestens ein Leuchtturm-Projekt“, sagt Lisa Krieger, Managerin 2. Bundesligen bei der Volleyball Bundesliga. Die Vereine hätten die Aufgabe, aus den Spieltagen Events zu machen, angenommen.

2. Bundesliga Nord Frauen: Skurios Volleys mit perfekter Saison

Überlegenheit in Zahlen: 24 Siege in 24 Spielen, 67 Punkte, 13 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Dazu stellen die Skurios Volleys Borken mit Anika Brinkmann die wertvollste Spielerin der Liga (MVP). Und beim Saisonfinale gab es passend zur Lightshow ein weiteres Highlight zu verkünden: Trainer Chang Cheng Liu wird trotz einiger Angebote aus der 1. Bundesliga in der kommenden Saison Trainer in Borken sein. Neben der klaren sportlichen Positionierung hat Borken-Manager Ulrich Seyer die Eventisierung der Heimspiele auf ein neues Level gehoben. Mehr Zuschauer als in Borken kommen zu keinem anderen Zweitliga-Verein.

2. Bundesliga Süd Frauen: Der Meister aus Offenburg steigt ab

Kein Zweitligist war sportlich besser als der VC Printus Offenburg. Doch trotz 71 Punkten aus 24 Spielen steht für die Offenburgerinnen am Ende dieser Saison der bittere Gang in die Dritte Liga an. Der Grund, wie so häufig: das fehlende Geld. Eigentlich peilte das Management um Fritz und Florian Scheuer den Aufstieg in die 1. Bundesliga an. Doch manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um nach vorne zu kommen. Diesen Schritt gehen die Offenburgerinnen mit einer neuen Chefin an der Seitenlinie: Kapitänin und diesjährige MVP Richarda Zorn wird in der kommenden Saison Spielertrainerin und löst Florian Völker ab.

2. Bundesliga Nord Männer: CV Mitteldeutschland schafft das Triple

Drei Mal in Folge Meister: Dieses Kunststück ist dem CV Mitteldeutschland gelungen, der auch diese Saison in der 2. Bundesliga Nord der Männer dominiert hat. Am Ende standen 19 Siege in 22 Spielen. Doch es lohnt auch der Blick auf die anderen Plätze. Der Kieler TV sicherte sich als Aufsteiger den dritten Rang und stellte mit Moritz Behr den MVP (zusammen mit Travis Hudson von Bitterfeld-Wolfen). Doch nicht nur sportlich sind die Kieler eine Bereicherung für die Liga: Beim letzten Heimspiel feierten knapp 600 Zuschauer die Norddeutschen für eine fantastische Saison.

2. Bundesliga Süd Männer: Eltmann will nach ganz oben

Trotz vergleichsweise geringen Vorsprungs von nur vier Punkten war die Meisterschaft der HEITEC Volleys Eltmann in der 2. Bundesliga Süd der Männer nie wirklich gefährdet. Im Laufe dieser Saison hatte Eltmann den Aufstieg zum Ziel erklärt – sportlich hat der Klub die Voraussetzung dafür erfüllt. In die andere Richtung geht es am Ende der Spielzeit 2018/19 für den FT 1844 Freiburg. Nach 18 Jahren in der 2. Bundesliga sind die Breisgauer sportlich abgestiegen. Erfreulicher war die Saison für Ex-Nationalspieler Christian Pampel vom TSV Mimmenhausen: Er ist zum MVP gewählt worden.

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