Denis Kaliberda
6Denis Kaliberda
Denis Kaliberda Allgemeine InfosDenis Kaliberda Zur Kaderübersicht
Geburtsdatum:
24.06.1990
Geburtsort:
Poltawa (Ukraine)
Größe:
193 cm
Position:
Außenangriff
Länderspiele:
161
Verein:
Ziraat Bankasi Ankara/TUR
Spitzname:
Kali
Hobbys:
Lesen, Theater
Social Media:

Einer, der den Sprung vom Junioren- in den Männerbereich problemlos geschafft hat, ist Denis Kaliberda. Der wuchtige Außenangreifer hatte bereits in seiner ersten Saison für Generali Haching sehr viel Spielanteile und damit auch großen Anteil an der Titelverteidigung im DVV-Pokal.

Zuvor hatte der im ukrainischen Poltawa geborene „Kali“ seine Ausbildung beim VC Olympia Berlin genossen. Dort wurde er mit gleichaltrigen Spielern wie seinem jetzigen Nationalmannschaftskollegen Christian Fromm auf die Nachwuchs-Höhepunkte wie Europa- und Weltmeisterschaften vorbereitet sowie auf die Bundesliga respektive Nationalmannschaft.

Bei Kaliberda hat es geklappt, er war neben Lukas Bauer der Einzige aus dem erfolgreichen 89/90-er Jahrgang, der 2010 von Männer-Bundestrainer Raúl Lozano für die wichtigen Maßnahmen EM-Qualifikation und World League berufen wurde. Beim ersten EM-Qualifikationsturnier in Bar/Montenegro feierte der damals 19-Jährige sein Länderspieldebüt.

Mittlerweile hat Kaliberda knapp 150 Länderspiele absolviert, denn Einsätze in der World League, bei WM, EM und Olympischen Spielen folgten mit immer größeren Spielanteilen für Kaliberda. Bei der WM 2014 zählte Kaliberda zu den besten Außenangreifern des Turniers, und ihm war es vorbehalten, den Matchball zum Gewinn der Bronzemedaille zu verwandeln. Keine Frage: Der 26-jährige Außenangreifer hat sich auf der so wichtigen Außenposition in der Nationalmannschaft etabliert und ist einer der Leistungsträger.

Diese Entwicklung ist natürlich auch anderen aufgefallen und so schmetterte Kaliberda in der Saison 2012/13 erstmals im Ausland in Valentia/ITA. Und weil die Entwicklung unaufhörlich weiterging, wechselte Kaliberda nach nur einer Saison zum italienischen Vizemeister nach Piacenza, wo er an der Seite von Super-Stars wie Samuele Papi (ITA) oder Robertlandy Simon (CUB) prompt den Pokal gewann. Aufgrund von finanziellen Problemen ging es dort aber nicht weiter, sodass sich „Kali“ 2014 dem polnischen Top-Klub Wegiel anschloss. Dort endete der Aufstieg jäh, denn gleich im ersten Saisonspiel nach der WM zog sich der Berliner eine Schulterverletzung zu. Operation und Rehabilitation folgten, bei der Nationalmannschaft und im Verein (mittlerweile beim italienischen Top-Klub Lube Civitanova) will sich Kaliberda wieder Stück für Stück an seine Weltklasse-Form von der WM heranarbeiten.

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