GBT in Düsseldorf 2: Barber/Gernert mit Coup – Henning/Pfretzschner mit zweitem Titel in Serie
Für Barber/Gernert war es ein langer Weg zum Titel: In allen vier Partien mussten sie über vier Sätze gehen – und lieferten dabei gleich mehrere Nervenschlachten ab. Bereits im Achtelfinale setzte sich das Duo mit 2:1 (21:16, 17:21, 15:13) gegen Beutel/Schürholz durch. Im Viertelfinale folgte dann die erste große Überraschung: Gegen die topgesetzten Nationalspielerinnen Grüne/Ittlinger behielten Barber/Gernert hauchdünn mit 2:1 (25:23, 19:21, 17:15) die Oberhand. Auch im Halbfinale gegen das an Position drei gesetzte Perspektivteam Kunst/Paul ging es über die volle Distanz – erneut mit dem besseren Ende für Barber/Gernert (16:21, 21:16, 15:13).
Im Finale kam es schließlich zum erneuten Duell mit Grüne/Ittlinger, die sich zuvor eindrucksvoll durch den Loser-Baum zurückgekämpft hatten. Doch auch diesmal bewiesen Barber/Gernert Nervenstärke und sicherten sich mit 2:1 (25:23, 17:21, 15:12) sensationell den Turniersieg - ein perfektes Geburtstagsgeschenk für Gernert, die am Sonntag in Düsseldorf ihren 39. Geburtstag feierte.
Im Männerfeld bestätigten Henning/Pfretzschner einmal mehr ihre Favoritenrolle. Die topgesetzten Sieger von Düsseldorf I starteten allerdings mit einem hart umkämpften 2:1-Erfolg (21:23, 21:18, 15:10) gegen die Qualifikanten Bibelriether/Kühlborn ins Turnier.
Im Viertelfinale mussten Henning/Pfretzschner dann einen Rückschlag hinnehmen: Gegen Fröbel/Wüst unterlag das Duo nach großem Kampf mit 1:2 (21:17, 12:21, 19:21) und musste erneut den Weg durch den Loser-Baum antreten. Dort bewiesen die Favoriten jedoch ihre Klasse und kämpften sich mit zwei weiteren knappen Drei-Satz-Siegen zurück ins Finale.
Bibelriether/Kühlborn hingegen spielten nach ihrer Auftaktniederlage ein beeindruckendes Turnier. Das Duo, das sich zuvor erst über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, gab bis zum Finale keinen weiteren Satz mehr ab und zog mit starken Leistungen erstmals ins Endspiel ein. Dort wartete allerdings erneut Henning/Pfretzschner, die sich am Ende erneut durchsetzen und damit auch den zweiten Tourstopp der Saison gewinnen konnten.
Wie schon in der Vorwoche sorgten die Abendspiele unter Flutlicht für eine besondere Atmosphäre am Düsseldorfer Rheinufer. Trotz wechselhafter Bedingungen blieb die Stimmung auf und neben dem Feld über das gesamte Wochenende hinweg herausragend.