Dresdner SC krönt sich in Lohne zum Deutschen Meister der weiblichen U20

Dresdner SC krönt sich in Lohne zum Deutschen Meister der weiblichen U20 Foto: Sebastian Neddermann Der Dresdner SC hat bei der Deutschen Meisterschaft der weiblichen U20 in Lohne souverän den Titel gewonnen. Ohne Niederlage zog der DSC ins Finale ein, wo sie sich in zwei Sätzen gegen den SC Potsdam durchsetzten. Bronze ging an Wiesbaden und Borken.

Der Ausrichter Blau‑Weiß Lohne präsentierte ein bestens organisiertes Turnier. Nach einer kurzen Eröffnung startete die Vorrunde parallel in zwei Hallen – mit gut besetzten Tribünen und spürbarer Unterstützung durch mitgereiste Fans, Eltern und Zuschauer*innen aus der Region.

In der Gruppe A1 setzte der SC Potsdam früh ein Ausrufezeichen und marschierte mit drei klaren Siegen durch die Vorrunde. Der RC Sorpesee landete auf Platz zwei, Marburg Biedenkopf und Eiche Horn Bremen auf Platz drei und vier. Die Gruppe A2 gewann der Schweriner SC vor Straubing, SWE Erfurt und Freiburg. Zwar musste Schwerin gegen Erfurt eine Niederlage hinnehmen (1:2), am Gruppensieg änderte das jedoch nichts.

In der Gruppe B1 untermauerte Dresden die Favoritenrolle: drei glatte Zwei-Satz-Siege und 150:81 Ballpunkte bedeuteten Platz eins vor RSV Borken, VG WiWa Hamburg und den Roten Raben Vilsbiburg. In der Gruppe B2 führte Wiesbaden das Feld nach der Vorrunde an. Die Hessinnen gaben lediglich gegen Gastgeber Blau‑Weiß Lohne einen Satz ab. Lohne landete hinter der Volleyball Akademie Stuttgart auf Rang drei und ließ Energie Cottbus hinter sich auf Platz vier.

Die Gruppensieger qualifizierten sich direkt für das Viertelfinale. Dort erreichten Wiesbaden, Potsdam und Dresden den Sprung ins Halbfinale. Für den Schweriner SC war hingegen im Viertelfinale Endstation: Gegen RSV Borken verlor Schwerin 1:2.

Im ersten Halbfinale ließ Potsdam nichts anbrennen und siegte gegen Borken klar mit 2:0. Deutlich enger verlief das zweite Halbfinale: Wiesbaden hielt lange dagegen, doch Dresden behielt die Nerven und gewann knapp mit 2:0 (28:26, 26:24).

Im Finale vor rund 600 Zuschauer*innen startete Potsdam mutig, doch Dresden entschied den ersten Satz mit 25:22 noch für sich. Im zweiten Durchgang setzte sich der Favorit früh ab und ließ keine Zweifel mehr aufkommen: Mit 25:14 machte Dresden den Meistertitel perfekt. Der Gastgeber Blau‑Weiß Lohne beendete das Turnier auf Platz sechs – ein starkes Ergebnis für die „Blau‑Weißen“.

Nach zwei intensiven Turniertagen zogen Veranstalter und Teams ein positives Fazit: durchweg faire Spiele, eine stimmungsvolle Kulisse und – besonders erfreulich – keine Verletzungen prägten das Wochenende in Lohne.