DVV und VBL verlängern ihre Grundlagenverträge bis 2033
„Die Verlängerung der Grundlagenverträge sorgt für langfristige Planungssicherheit. Dies ist insbesondere für die strategische Entwicklung und Verwertung unserer Marketing- und Medienrechte von großer Bedeutung. Gleichzeitig unterstreichen die Vereinbarungen den gemeinsamen Willen von DVV und VBL, den Volleyballsport in Deutschland nachhaltig weiterzuentwickeln. Der Dank gilt unseren Partnern beim DVV für die konstruktiven und zielgerichteten Verhandlungen“, sagt Daniel Sattler, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga.
„Mit der Verlängerung der Grundlagenverträge setzen DVV und VBL ein starkes Zeichen für Verlässlichkeit und die gemeinsame Weiterentwicklung des Volleyballs in Deutschland. Die Vereinbarungen schaffen Planungssicherheit bis 2033 und stärken die enge Verzahnung von Nachwuchs- und Spitzensportförderung. So schaffen wir die Voraussetzungen, Talente noch gezielter zu fördern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Volleyballs weiter auszubauen. Ich danke der VBL für die konstruktiven Gespräche und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt DVV-Vorstand René Beck.
Im Mittelpunkt der Vereinbarungen steht das gemeinsame Verständnis von Spitzensport- und Nachwuchsförderung als gesamtverbandliche Aufgabe. DVV und VBL bekennen sich zu einer engen, vertrauensvollen und langfristig angelegten Zusammenarbeit mit dem Ziel, ein leistungsfähiges, nachhaltiges und international wettbewerbsfähiges Fördersystem für den deutschen Volleyball zu gestalten. Dazu wurden auch die Regelungen zur Finanzierung der Nachwuchsförderung modernisiert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Förderstrukturen. Die Bundesstützpunkte des DVV sowie die Nachwuchsleistungszentren und Nachwuchsförderstandorte der VBL werden künftig noch stärker als aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem verstanden und weiterentwickelt. Die neuen Vereinbarungen präzisieren zudem die Rahmenbedingungen für die Teilnahme von Nachwuchsmannschaften der Stützpunkte mittels Sonderspielrechten am Spielbetrieb und stärken damit die gezielte Entwicklung junger Talente.
VBL und DVV haben sich zudem eine Reform der Ausbildungskostenerstattung, eine Fokussierung der Förderung auf erfolg- und potenzialreiche Spitzenathlet:innen einschließlich individueller und strukturierter Karriereplanung sowie die Etablierung eines nachhaltigen Berufsbildes als Profivolleyballer:in zum Ziel gesetzt. Anzahl und Einsatzzeiten deutscher Nachwuchsspieler:innen in den Bundesligen sollen nachhaltig steigen.
Ein weiterer Kern der Vereinbarungen betrifft das DVV-Pokalfinale. Strategische Grundsatzentscheidungen zu Wettbewerbsformat, Standort und wirtschaftlichem Modell sowie zu Organisation und Vermarktung werden auch künftig von DVV und VBL gemeinsam und einvernehmlich getroffen.. Damit wird die erfolgreiche Entwicklung des wichtigsten nationalen Volleyball-Events langfristig abgesichert.
Auch in weiteren zentralen Themenfeldern wird die Zusammenarbeit neu geregelt. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Safe Sport, Dopingprävention, Wettbewerbsintegrität sowie die Sportgerichtsbarkeit. Gleichzeitig werden verschiedene operative Regelwerke künftig stärker in die Verantwortung der Volleyball Bundesliga überführt, wobei die enge Abstimmung mit dem Deutschen Volleyball-Verband gewährleistet bleibt.