Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
In drei Workshop-Modulen tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen aus, entwickelten neue Projektideen und formulierten gemeinsame Ziele für die Zusammenarbeit bis 2028. Eröffnet wurde die Veranstaltung von DVV-Präsident Markus Dieckmann.
Auf dem Programm standen unter anderem Informationen zu Sportstrukturen, Fördermöglichkeiten und internationalen Freiwilligendiensten. Darüber hinaus erhielten die Gäste Einblicke in die deutsche Volleyballlandschaft durch Besuche bei den Volleyball Juniors Frankfurt, dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV), der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) sowie beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Sportjugend (dsj).
Im Mittelpunkt der Beratungen standen konkrete Projekte wie der Einsatz von Volley-Volunteers in Tansania, die Ausrichtung gemeinsamer Jugendturniere, der Bau von Hallen- und Beachvolleyballfeldern sowie Materialspenden. Ein besonderer Höhepunkt der Konferenz war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen DVJ-Vizepräsidentin Dörte Pieplow und Kassim Haidar Jabir, Präsident des Volleyball-Verbands von Sansibar.

In der zweiten Phase der Konferenz luden deutsche Vereine ihre tansanischen Partner*innen in ihre Heimatstädte ein, um lokale Projektideen weiterzuentwickeln und konkrete Maßnahmen zu planen. Eine Gruppe besuchte dabei unter anderem das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Neu-Ulm und traf Nationalspieler Jan Zimmermann.
Zum Abschluss verabschiedeten die Teilnehmenden einen gemeinsamen Fahrplan für die weitere Zusammenarbeit bis 2027. Seit drei Jahren unterstützt die DVJ das Vereinsnetzwerk in Deutschland und Tansania mit dem Ziel, nachhaltige Verbesserungen für den Volleyballsport zu schaffen und jungen Menschen einzigartige internationale Erfahrungen zu ermöglichen.