DVV-Männer beenden VNL mit Niederlage gegen die Ukraine
Einen Tag nach dem starken Comeback-Sieg gegen Gastgeber Serbien zeigte die deutsche Mannschaft in Belgrad erneut eine starke Leistung und bewegte sich auf Augenhöhe mit den Ukrainern. Immer wieder lagen die Deutschen in Führung, konnten diese aber nicht ins Ziel bringen. Nach einem umkämpften Spiel blieb die Belohnung aus. Beste Punktesammler im deutschen Team waren Tobias Brand und Yann Böhme mit jeweils 17 Zählern. Das Finalturnier der VNL hatten die DVV-Männer bereits mit der Niederlage gegen den Iran am Donnerstag verpasst.
„Es war ein intensives Spiel. Wir sollten deshalb nicht enttäuscht sein, denn die Partie war sehr eng. Wir lagen über weite Strecken vorne, haben dann aber einen kurzen Moment nachgelassen und hatten zudem etwas Pech bei einigen Bällen. Schade, dass wir uns am Ende nicht mit einem Sieg belohnen konnten“, sagte Tobias Brand nach der Niederlage. Der Außenangreifer zog dennoch ein positives Fazit der vergangenen Wochen: „Insgesamt haben wir gegen fast alle Mannschaften auf diesem hohen Niveau enge Spiele bestritten. Natürlich gab es Höhen und Tiefen – die VNL war sowohl körperlich als auch mental sehr fordernd. Trotzdem sind wir als Team gewachsen. Darauf bin ich stolz. Jetzt richten wir den Blick nach vorne. Die Europameisterschaft steht bevor und wir wollen dort bereit sein.“
Auch Bundestrainer Massimo Botti blickte trotz der Niederlage optimistisch auf das Turnier zurück: „Es war meine erste Volleyball Nations League und eine großartige Erfahrung. Die Wochen waren für mich sehr wertvoll, um die Mannschaft und das internationale Niveau noch besser kennenzulernen. Natürlich können wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, aber wir nehmen viele wichtige Erkenntnisse mit. Jetzt ist dieses Turnier beendet und unser Fokus liegt auf der Vorbereitung der nächsten Aufgabe. Ich blicke optimistisch in die Zukunft. Natürlich ärgert mich eine Niederlage wie heute, gleichzeitig müssen wir die Leistung der Ukraine anerkennen. Sie haben uns mit neuen Spielern etwas überrascht und sehr gut gespielt. Das müssen wir akzeptieren. Für uns war die VNL ein erster wichtiger Schritt in unserem Entwicklungsprozess. Jetzt gilt es, die positiven Aspekte mitzunehmen und uns bestmöglich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.“
Der Saisonhöhepunkt der DVV-Männer folgt mit der Europameisterschaft vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien. Die deutsche Mannschaft bestreitet ihre Vorrundenspiele der Gruppe D im rumänischen Cluj-Napoca gegen Gastgeber Rumänien sowie Lettland, Frankreich, die Türkei und die Schweiz.
Spielplan VNL Woche 3
Mittwoch, 15. Juli, 13 Uhr (dt. Zeit) | Deutschland vs. Slowenien | 1:3 (17:25, 17:25, 25:23, 26:28) |
Donnerstag, 16. Juli, 16:30 Uhr (dt. Zeit) | Deutschland vs. Iran | 2:3 (22:25, 28:26, 25:18, 20:25, 12:15) |
Samstag, 18. Juli, 20:00 Uhr (dt. Zeit) | Deutschland vs. Serbien | 3:2 (21:25, 26:28, 25:16, 25:18, 15:13) |
Sonntag, 19. Juli, 16:30 Uhr (dt. Zeit) | Deutschland vs. Ukraine |