Schmetterlinge fliegen zum 3:1-Sieg
"Wir sind im Moment bei 70%."
Schmetterlinge fliegen davon
Der Bann war damit gebrochen. Trotz etlicher Wechsel, Koslowski brachte insgesamt 15 der 18 Akteure, steigerten sich die deutschen Spielerinnen kontinuierlich im Angriff und kamen in den Durchgängen drei und vier auf 50%. Auch die Annahme wurde immer stärker (53% und 65%), wogegen Ungarn in allen Bereichen abbaute und merklich an Kondition verlor. So war es keine Überraschung, das auch die letzten Sätze mit 25-20 und 25-17 an Deutschland gingen und den Volleydome in Münster zum Kochen brachten.
Bundestrainer Felix Kosloski: „Vielen Danke an Münster, es war eine tolle Kulisse. Für uns ist es großartig, dass wir dieses Feedback vor der QM-Qualifikation bekommen. Man hat heute gesehen, dass einige Spielerinnen sehr nervös waren. Es ist nie leicht vor so einer Kulisse in Deutschland zu spielen. Alle wollten die beste Leistung abrufen, am liebsten den Gegner überrennen. Daher hat ein bisschen gedauert, bis wir unsere Ruhe und in das Spiel gefunden haben. Anschließend hat es aber gut geklappt, wir haben besser zusammen gespielt und gegen eine gute Volleyballnation aus Ungarn gewonnen.“
Kapitänin Maren Brinker: „Es war auffällig, dass wir noch viele Eigenfehler gemacht haben. Ich würde sagen, dass wir im Moment bei 70 Prozent stehen. Es waren viele gute Ansätze dabei. Wenn wir die auch über mehrere Sätze halten können, dann haben wir großes Potenzial. Wir müssen jetzt einfach die Fehler auch analysieren und darauf reagieren, dann steigt auch die Qualität. Wir wussten heute nicht, was uns erwartet und kannten die Spielerinnen nicht. Das sieht im Block-Abwehr Verhalten dann immer etwas komisch aus.“