DVJ-Jugendkongress in Wetzlar setzt starkes Zeichen für die Zukunft
Der Kongress stand in diesem Jahr bewusst für neue Perspektiven und gemeinsames Gestalten über Verbandsgrenzen hinweg. Während in den vergangenen Jahren häufig die Arbeit im eigenen Verband im Mittelpunkt stand, rückten diesmal übergreifende Themen, gemeinsame Herausforderungen und neue Formen des Engagements in den Fokus.
Die erstmalige Zusammenarbeit zwischen der DVJ und dem HVV wurde von den Teilnehmenden durchweg positiv aufgenommen und als starkes Zeichen für zukünftige Kooperationen bewertet. Die Veranstalter zogen entsprechend ein sehr positives Fazit und hoben insbesondere die offene Atmosphäre, den intensiven Austausch und die große Motivation der jungen Engagierten hervor.
Inhaltlich bot der Kongress ein breites Spektrum an Themen rund um die Zukunft des Volleyballsports und der Jugendarbeit. Besonders viel Resonanz erhielt der Bereich „Safe Sport“. Diskutiert wurden unter anderem Schutzkonzepte, Präventionsmaßnahmen sowie Verantwortlichkeiten in Vereinen und Verbänden. Die hohe Beteiligung an den Diskussionen verdeutlichte, welchen Stellenwert Sicherheit, Respekt und Wohlbefinden für junge Menschen im Sport einnehmen.
Auch Fragen rund um Beteiligung und ehrenamtliches Engagement standen im Mittelpunkt des Wochenendes. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, wie junge Menschen sich langfristig in Teams, Vereinen oder Verbänden einbringen können, ohne sich direkt an feste Ämter zu binden. Vorgestellt wurden dabei zahlreiche Möglichkeiten – von Juniorteams und internationaler Jugendarbeit über Freiwilligendienste wie FSJ und BFD bis hin zu Erasmus+ Sport, Volleyball in der Schule oder einer möglichen Olympiabewerbung. Ziel war es insbesondere, Engagement niedrigschwelliger und attraktiver zu gestalten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Jugendschiedsrichterwesen. Neue Konzepte für den Jugendschiedsrichterschein wurden präsentiert und gemeinsam diskutiert. Im Fokus standen dabei praxisnahe Inhalte, altersgerechte Theorievermittlung sowie eine stärkere Anpassung an unterschiedliche Spiel- und Wettbewerbsformen.
Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Themen Fair Play und Verhaltenscodex. Dabei ging es unter anderem um die Rolle von Trainerinnen und Trainern sowie Betreuerinnen und Betreuern als Vorbilder, um Wertevermittlung im Sport und um einen respektvollen Umgang miteinander.
Neben den inhaltlichen Programmpunkten kam auch die sportliche Praxis nicht zu kurz. Bereits am Samstagabend wurde gemeinsam Volleyball gespielt, ehe am Sonntag verschiedene Weiterbildungsangebote für Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer sowie Funktionärinnen und Funktionäre stattfanden. Das Motto „Together we play!“ war damit während des gesamten Wochenendes nicht nur inhaltlich, sondern auch sportlich spürbar – in nahezu jeder Pause flog der Volleyball.
Die Veranstalter zeigten sich am Ende hochzufrieden mit dem Verlauf des Kongresses. Besonders hervorgehoben wurden die starke Gemeinschaft, die zahlreichen neuen Begegnungen und die inspirierenden Gespräche. Die gelungene Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundesverband sowie die hohe Motivation der Teilnehmenden geben Zuversicht für die Zukunft der Volleyballjugend in Deutschland.