U20-WEVZA in Stuttgart: Silber für Hüper/Ludwig und großes Lob für die Ausrichter
Der DVV bedankt sich ausdrücklich beim Olympiastützpunkt Stuttgart sowie beim Volleyball-Landesverband Württemberg (VLW), die gemeinsam für optimale Bedingungen sorgten. Vor der beeindruckenden Kulisse des Schlossplatzes wurde der Beach-Volleyball-Nachwuchs drei Tage lang mitten in der Stuttgarter Innenstadt präsentiert und zog zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer an.
„Das war für ein WEVZA-Turnier außergewöhnlich gut organisiert. Es war eines der besten Turniere dieser Art, das ich in den vergangenen Jahren erlebt habe. Die Atmosphäre auf dem Schlossplatz, die Bedingungen für die Teams und das Engagement aller Beteiligten waren herausragend“, sagt Paul Becker, Chef-Bundestrainer Beach-Volleyball. „Unser großer Dank gilt dem Olympiastützpunkt Stuttgart und dem VLW. Solche Veranstaltungen sind für die Entwicklung unserer Nachwuchsathletinnen und -athleten enorm wertvoll.“
Sportlich sorgten Lasse Hüper und Hannes Ludwig für das beste deutsche Ergebnis. Das Duo spielte sich mit starken Leistungen bis ins Finale, wo sie sich knapp den Franzosen Louis/M'Couela in drei Sätzen geschlagen geben mussten. Bei den Frauen erreichten Sandra Otte und Annalena Richter das Halbfinale und belegten am Ende Platz vier. Nach einer knappen Niederlage gegen die späteren Silbermedaillengewinnerinnen aus der Schweiz traten sie zum Spiel um Bronze nicht mehr an. Zoe Neboh und Edda Schulz belegten Rang fünf. Sophia Bruder und Sophia Heinrich erreichten Platz neun. Auch bei den Männern sammelten die weiteren deutschen Teams wichtige internationale Erfahrungen. Ben Bockfeld/Hendrik Faber sowie Emil Künzer/Lennart Wendt beendeten das Turnier jeweils auf Rang neun.
Besonders erfreulich aus deutscher Sicht: Da die Qualifikation für die U20-Europameisterschaft bereits über die europäische Rangliste gesichert war, konnte der DVV in Stuttgart bewusst auf junge Talente setzen. Viele der eingesetzten Athletinnen und Athleten gehörten nicht zum ältesten U20-Jahrgang und nutzten die Gelegenheit, sich auf internationalem Niveau zu beweisen.