GBT Berlin 2: Sieg für Piersma/van de Velde und Lorenz/Rietschel
Piersma/van de Velde starteten zwar mit einer Niederlage gegen Behlen/Schulz ins Turnier, steigerten sich anschließend jedoch von Spiel zu Spiel und kämpfte sich über die Looserrunde bis ins Finale. Dort trafen sie auf die an Position eins gesetzten Anna Grüne und Sandra Ittlinger, die bis dahin souverän durch das Turnier marschiert waren. Den ersten Satz sicherten sich Piersma/van de Velde knapp mit 21:19. Mit dem 21:16 im zweiten Durchgang erzwang das Nationalteam den Tiebreak, den wieder Piersma/van de Velde knapp für sich entscheiden konnten (15:12).
Für Kim van de Velde ist es nach dem Titel in Düsseldorf mit Paula Schürholz bereits der zweite Erfolg der laufenden GBT-Saison. Ihre niederländische Partnerin Brecht Piersma zeigte sich nach dem Sieg von der German Beach Tour begeistert: „Ich habe es wirklich genossen, hier zu spielen: viele Fans, jede Menge gute Musik, eine super Partnerin und auch starke Gegner. Das hat sehr viel Spaß gemacht.“
Die Siegerinnen der Vorwoche Beutel/Schürholz sowie Behlen/Schulz beendeten das Turnier auf Rang drei.
Lorenz/Rietschel holen ersten GBT-Titel
Im Männerfeld nutzten Lorenz/Rietschel die Abwesenheit der Nationalteams aus. Ohne Niederlage zogen sie ins Finale ein, wo sie auf Eric Stadie-Seeber und Milan Sievers trafen. Bereits im Viertelfinale waren beide Finalteams aufeinandergetroffen. Sowohl dort als auch im Finale fiel die Entscheidung erst im Tiebreak – beide Male mit dem besseren Ende für Lorenz/Rietschel (21:19, 18:21, 15:11).
Tilo Rietschel fehlten nach seinem ersten GBT-Turniersieg die Worte: „Das bedeutet mir unfassbar viel. Beach-Volleyball ist mein Leben. Hier wollte ich immer hin und jetzt den Pokal mit nach Hause zu nehmen ist unbeschreiblich.“
Für die größte Überraschung des Turniers sorgten jedoch Huber/Schneckenburger. Bei ihrem ersten Hauptfeldauftritt auf der German Beach Tour spielte sich das bayerische Duo aus der Qualifikation direkt bis ins Halbfinale und konnte sich am Ende ebenso wie Fröbel/Wüst über Bronze freuen.