VNL: DVV-Frauen unterliegen Gastgeber Serbien

VNL: DVV-Frauen unterliegen Gastgeber Serbien Foto: Berk Yoleri Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat in der Volleyball Nations League (VNL) die nächste Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Gastgeber Serbien verlor das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli am Samstag in Belgrad mit 0:3 (20:25, 22:25, 23:25).

Die Chance auf den Einzug ins Final8 hatte die DVV-Auswahl bereits vor der Partie verpasst. Nach der 0:3-Niederlage gegen die Niederlande am Vortag stand fest, dass das Viertelfinale nicht mehr erreichbar war.

Bundestrainer Giulio Bregoli nutzte die Begegnung, um mehreren jungen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. So standen Maria Tabacuks und Pia Timmer im Außenangriff in der Startformation, Anastasia Cekulaev und Monique Strubbe begannen in der Mitte. Kapitänin Camilla Weitzel musste aufgrund von Magenproblemen passen. Beste deutsche Scorerin war Außenangreiferin Maria Tabacuks mit zehn Punkten. Die siebte Niederlage im elften VNL-Spiel konnte jedoch auch sie nicht verhindern.

„Es ist immer eine Freude, gegen eines der besten Teams der Welt zu spielen. Aus solchen Spielen können wir viel lernen – auch wenn wir verloren haben. Wir haben bis zum Schluss gekämpft, waren nah dran und haben gezeigt, dass wir auf einem guten Niveau spielen können. Morgen werden wir noch einmal alles geben“, sagte Tabacuks.

Auch Bundestrainer Giulio Bregoli sah trotz der Niederlage positive Ansätze: „Es gab einige gute Dinge, die wir mitnehmen müssen. Gleichzeitig fehlt uns im Angriff derzeit noch die Entschlossenheit. Wir müssen wieder zu dem Niveau zurückfinden, das wir vor drei Spielen gezeigt haben. Vor allem müssen wir an unsere eigenen Fähigkeiten glauben.“

Zum Abschluss der dritten und letzten VNL-Woche trifft die deutsche Mannschaft am Sonntag (16:30 Uhr, ZDF-Livestream) auf Bulgarien und möchte sich mit einem Erfolgserlebnis aus dem Wettbewerb verabschieden. Der Saisonhöhepunkt folgt im Spätsommer mit der Europameisterschaft vom 21. August bis 6. September in der Türkei, Tschechien, Aserbaidschan und Schweden.