ASV Dachau ist Deutscher Meister der U16 weiblich
Wiesbaden wurde am vergangenen Wochenende zum Zentrum des deutschen Nachwuchsvolleyballs. Ganz nach dem Motto „Zuhause beim VCW“ öffnete der VC Wiesbaden als Ausrichter der Deutschen Meisterschaft U16 seine Hallentüren am Platz der deutschen Einheit und in der Gerhart-Hauptmann-Schule für die 16 besten weiblichen Mannschaften aus ganz Deutschland. Mehrere hundert Zuschauer, Eltern und Fans sahen hochklassige Spiele, Emotionen und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse.
Schon am ersten Turniertag zeigte sich das sportlich hohe Niveau der Meisterschaft. In der Gruppenphase kam es zu zahlreichen engen Begegnungen, mehrere Spiele wurden erst im Tiebreak entschieden. Als Gruppensieger behaupteten sich der Schweriner SC, der ASV Dachau, VT Hamburg und der SC Potsdam, die damit den Einzug direkt in die Viertelfinalrunde schafften.
Im Viertelfinale bestätigten die vier Gruppensieger ihre starke Form und zogen ins Halbfinale ein. Der ASV Dachau gewann souverän das Halbfinale gegen den VT Hamburg, der Schweriner SC entschied in einem spannenden Spiel gegen den SC Potsdam im Tiebreak das Spiel für sich.
Das Finale war ein weiteres Highlight der Deutschen Meisterschaft. Der ASV Dachau konnte den ersten Satz klar für sich entscheiden. Im zweiten Satz agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, zeigten variable Angriffsaktionen, stabile Annahmeleistungen und großes taktisches Verständnis. Am Ende konnte der ASV Dachau einen Rückstand von 21:24 aufholen und sicherte sich damit den Deutschen Meistertitel 2026 in der U16 weiblich. Das Podium wurde durch den SC Potsdam und den VT Hamburg komplettiert, die sich im Turnierverlauf den geteilten dritten Platz sicherten. Beide Teams überzeugten mit konstanten Leistungen und gehörten zu den spielerischen Aushängeschildern der Meisterschaft.
Neben dem Meistertitel wurde auch eine Einzelspielerin für herausragende Leistungen geehrt. Als wertvollste Spielerin (MVP) des Turniers wurde Chiara Wilhelm vom ASV Dachau ausgezeichnet.
Gastgeber VC Wiesbaden belegte am Ende Rang 9 und präsentierte sich als professioneller Ausrichter eines nationalen Nachwuchshöhepunkts. An beiden Turniertagen verfolgten mehrere hundert Zuschauerinnen und Zuschauer die Spiele vor Ort und sorgten für eine positive, faire und stimmungsvolle Atmosphäre in beiden Hallen.
Die Siegerehrung wurde von herausragenden Persönlichkeiten des Volleyballs begleitet: Anastasia Cekulaev, ehemalige Jugendspielerin des VC Wiesbaden und heutige Nationalspielerin, Hanna Weinmann, Zuspielerin der Bundesliga-Mannschaft des VC Wiesbaden sowie Jochen Schöps, Co-Trainer vom VC Wiesbaden und ehemaliger deutscher Nationalspieler. Ann Kathrin Linsenhoff, Sportbeauftragte des Landes Hessen und Olympiasiegerin mit der deutschen Dressur-Mannschaft stellte in ihrer Rede die Talentförderung, den Spitzensport und das Ehrenamt sehr schön in Verbindung.
Zum Abschluss der Veranstaltung zog der Ausrichter ein positives Fazit und betonte die Bedeutung solcher Turniere für die Entwicklung des Nachwuchsvolleyballs in Deutschland. „Dank der perfekten Organisation ist die Deutsche Meisterschaft in Wiesbaden so verlaufen, wie wir es uns erhofft haben. Die tolle Atmosphäre in den Hallen hat dieses Turnier zu einem echten Highlight gemacht und war eine großartige Werbung für den Standort Wiesbaden. Mein großer Dank gilt unserem Organisationsteam von rund 20 Personen sowie den über 100 Helferinnen und Helfern an den Courts, an den Theken und bei der Eröffnung und Siegerehrung. Ohne Euren Einsatz wäre ein solches Event nicht möglich gewesen. Danke auch an unsere Sponsoren aus Stadt und Region. Nur mit Euch war es möglich, eine Deutsche Meisterschaft und ein unvergessliches Wochenende für Alle zu organisieren“, so Kim Bachmann, Jugendwartin des VC Wiesbaden und Leiterin des Organisationsteam zur Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft.