Starker Workshop: DVV-Athletiktrainer gibt Bundesligisten Einblicke in sein Trainingskonzept

DVV-Athletiktrainer Rett Larson. Foto: Sebastian Wells DVV-Athletiktrainer Rett Larson. Foto: Sebastian Wells Die Volleyball Bundesliga der Frauen hat sich in den letzten Jahren zur Frauen-Teamsportart Nummer eins in Deutschland herausgebildet. Mittelfristig verfolgt die Liga das Ziel, sich zu einer europäischen TOP 3-Liga zu entwickeln. Hierfür haben sich die Vertreter:innen der Frauen Volleyball Bundesliga bereits vor einiger Zeit auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket verständigt, das sowohl wirtschaftliche als auch sportliche Ziele umfasst. Dabei wurde in Kooperation mit DVV-Sportdirektor Christian Dünnes die Stärkung des Athletikbereiches als einer der zentralen Entwicklungsschritte identifiziert. Hier haben sowohl die Bundesligisten als auch die Nationalmannschaft im internationalen Vergleich Entwicklungspotential.

Aus diesem Grund fand nun ein Workshop mit DVV-Athletiktrainer Rett Larson für alle Athletiktrainer:innen der 1. Bundesliga Frauen statt. Der zweitägige Workshop bestand aus einem Theorie- und einem Praxisteil bei dem Larson den Teilnehmer:innen seine Philosophie zur Erwärmung mit komplexen Übungen mit Bezug zum spezifischen Anforderungsprofil des Volleyballs sowie ein Konzept des Krafttrainings bei Sprungsportarten insbesondere Volleyball näher brachte. Ziel des Workshops war ein Wissenstransfer, damit die Athletiktrainer:innen Anregungen zur Gestaltung des Athletiktrainings mit in ihre Heimatvereine nehmen können. Darüber hinaus hatten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit an einer Kraft-Leistungsdiagnostik am OSP Rhein-Neckar, durchgeführt von Trainingswissenschaftlerin Mareike Rittweg, beiwohnen zu können.

Larson ist US-amerikanischer Staatsbürger und seit 2021 Athletiktrainer der Deutschen Volleyball Nationalmannschaft der Frauen. Er gilt als absolute Koryphäe auf dem Gebiet und war vor seiner Tätigkeit für den DVV Athletiktrainer der niederländischen Frauen sowie der chinesischen Nationalmannschaft der Frauen, mit der er 2016 Olympiasieger wurde.

„Rett Larson hat uns spannende Impulse gegeben, die wir auch in unserer täglichen Arbeit mit den Spielerinnen einfließen lassen können. Besonders interessant waren die vielfältigen Einheiten für das Warm-up, die er abhängig vom nachfolgenden Balltraining mit unterschiedlichen Schwerpunkten gestaltet. Auch der rege Austausch mit den Kollegen und Kolleginnen der anderen Standorte ist ein großes Plus eines solchen Formates. Es wäre großartig, wenn wir darauf aufbauend im nächsten Jahr diesen Workshop wiederholen könnten“, konstatiert Toni Brandmeier, Athletiktrainer Rote Raben Vilsbiburg.

Arne Kramer, Bundesstützpunkt-Trainer in Schwerin: „Eine gewinnbringende Veranstaltung, mit neuen Details, die ich in unser Athletiktraining am Stützpunkt einfließen lassen möchte. Vor allem aber habe ich viele neue Ideen und Anregungen mitgenommen, die Erwärmungszeiten im Balltraining mit einfachen Mitteln noch abwechslungsreicher, motivierender und effektiver zu gestalten.“

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