Die deutschen Stars im Ausland
Italien
Denys Kaliberda hat mit seinem Verein Civitanova in souveräner Manier die Meisterschaft und somit nach dem Pokalsieg das Double gewonnen. Civitanova gewann auch das dritte Finale gegen Trento, dieses Mal 3:1 (28-26, 25-20, 18-25, 25-14). Zuvor hatte es 3:0- und 3:2-Siege gegeben. „Kalli“ spielte in der Finalserie allerdings keine große Rolle und kam nur zu Kurzeinsätzen. So wird dem deutschen Außenangreifer die Spielpraxis fehlen, wenn er in dieser Woche zu den DVV-Männern stößt, allerdings dürfte er „frisch“ und motiviert sein.
Denys Kaliberda (Cucine Lube Civitanova)
Tschechische Republik
Mit Nervenstärke haben Laura Emonts und Mareike Hindriksen die Saison gerettet und die tschechische Meisterschaft gewonnen. Mit einer starken Außenangreiferin Emonts (mit 23 Punkten punktbeste Spielerin) siegte Prostejov im fünften und entscheidenden Spiel 3:2 (25-21, 22-25, 25-12, 20-25, 15-6) gegen Olomouc. Nachdem Prostejov überraschend den Pokal verloren hatten, sorgte der Meistertitel – der neunte in Serie – für große Erleichterung.
Mareike Hindriksen, Laura Emonts (Agel Prostejov)

Foto Denso: Christiane Fürst (hinten, 2.v.l.) siegte mit den Denso Airybees überaschend im japanischen Pokal.
Japan
Christiane Fürst hat nach dem Aufstieg in die erste japanische Liga den nächsten großen Erfolg gelandet: Die Mittelblockerin siegte mit ihrem Klub Denso Airybees auch im japanischen Pokalfinale, Hitachi Rivale wurde 3:1 (25-23, 16-25, 25-19, 25-19) bezwungen. Fürst wurde nach der Partie – natürlich – als beste Blockspielerin der Partie ausgezeichnet, für ihren Klub war es nach 2008 erst der zweite Pokalsieg.
Christian Fürst (Denso Airybees)
„Ich denke, es war eine perfekte Saison für uns!"
Griechenland
Saskia Hippe hat mit Piräus eine grandiose Saison gespielt! Nach dem Gewinn des griechischen Pokals sowie dem Finaleinzug (und knappen Verlust) in den europäischen Challenge Cup gewann Piräus souverän die griechische Meisterschaft. Im Finale wurde Pannaxiakos klar beherrscht, nach dem 3:1 im ersten und 3:2 im zweiten Finalspiel siegten Hippe & Co 3:0 (25-14, 25-19, 31-29) vor eigenem Publikum. „Ich denke, es war eine perfekte Saison für uns. Wir haben in Griechenland alles gewonnen und international Vereinsgeschichte geschrieben. Für mich persönlich war es eine großartige Erfahrung. Ich wurde super lieb aufgenommen , alles war bestens organisiert und der Verein ist super professionell“, so Hippe. Die DVV-Diagonalspielerin will nun - nach ihrer im Saisonverlauf erlittenen Knieverletzung - eine Therapie machen und sich durchchecken lassen.
Saskia Hippe (Olympiakos Piräus)
Frankreich
Ein ganz starker Björn Höhne hat Rennes Volley zum Aufstieg in die erste Liga verholfen. Der Außenangreifer steuerte 14 Punkte bei einer sensationellen Angriffsquote von 73% zum 3:1-Sieg (25-23, 20-25, 25-21, 25-21) gegen Cannes, den Vorletzten der 1. Liga, bei. Rennes hatte die Normalrunde der zweiten Liga auf Platz drei beendet und sich dann in den Playoffs in Viertel- (2:1), Halb- (2:0) und Finale durchgesetzt.
Björn Höhne (Rennes)