Ein Event der Extraklasse

Foto Conny Kurth: Der Moment: Kim Renkema (Allianz MTV Stuttgart) und Simon Tischer (VfB Friedrichshafen) recken die DVV-Pokale in die Höhe. Foto Conny Kurth: Der Moment: Kim Renkema (Allianz MTV Stuttgart) und Simon Tischer (VfB Friedrichshafen) recken die DVV-Pokale in die Höhe. Zum zweiten Mal traf sich Volleyball-Deutschland zum DVV-Pokalfinale in der SAP Arena in Mannheim. Zum zweiten Mal zelebrierten Teams und Fans ein Event der Extraklasse, feierten sich und den Volleyballsport. Und bereits jetzt können sich Fans Tickets für das DVV-Pokalfinale am 4. März 2018 sichern, der Ticketvorverkauf hat gestartet.

Foto Conny Kurth: Auch für Markus Steuerwald ist das DVV-Pokalfinale ein absolutes Highlight.
Foto Conny Kurth: Auch für Markus Steuerwald ist das DVV-Pokalfinale ein absolutes Highlight.

Zweimal Spannung und Dramatik pur

Im vergangenen Jahr siegten die „Gäste“ aus Sachsen (Dresdner SC) bzw. Berlin (BR Volleys), bei der zweiten Auflage in der SAP Arena schlugen die Baden-Württemberger zurück: In zwei an Spannung kaum zu überbietenden Spielen siegten der Allianz MTV Stuttgart und der VfB Friedrichshafen. Das Frauen-Finale ging über die volle Distanz und sah Stuttgarterinnen, die trotz eines 0:2-Rückstandes immer an sich glaubten: „Wir haben zu keinem Zeitpunkt daran gedacht, zum zweiten Mal das Finale in Mannheim zu verlieren“, so Mittelblockerin Jennifer Pettke. Und tatsächlich, nach 132 Minuten rissen die Stuttgarterinnen die Arme hoch, „unser Schlüssel war: Teamwork!“ Sagte Zuspielerin Karmen Kocar, die maßgeblich an der Wende beteiligt war.

„Nur“ vier Sätze und 130 Minuten schlugen sich die Männer die Bälle um die Ohren, doch am Ende hatten sie mehr Punkte gespielt (113:107) als die Frauen-Teams (108:100). Ein Indiz für den erbitterten Kampf, den sich die beiden Aushängeschilder des deutschen Männer-Volleyballs lieferten. Gleich drei Sätze gingen weit in die Verlängerung, dreimal siegte der Pokalsieger aus Württemberg. „Die Mannschaft, die besser mit dem Druck am Ende umgehen konnte, hat heute gewonnen“, sagte Vital Heynen. „Wir müssen sehen, dass wir unseren Killerinstinkt in der entscheidenden Phase wiederfinden“, analysierte Robert Kromm.

"Wir haben neue Dinge in den sozialen Medien aktiviert mit der App und der MVP-Wahl oder der Social Wall, das hat mir gut gefallen“

Thomas Krohne

Rahmenbedingungen top

Erneut strömten über 10.000 Zuschauer zur ersten nationalen Entscheidung des Jahres, insgesamt sahen somit 121.000 Zuschauer in den vergangenen zwölf Jahren die DVV-Pokalfinals in Halle/Westfalen (2006 bis 2015) und Mannheim (2016/2017). Der Mix aus Show und Sport stimmt, in keiner anderen Sportart werden an einem Finaltag die Pokalsieger bei Frauen und Männern ermittelt. Mit Flammenwerfern, Lichteffekten, einem goldenen Glitterregen bei der Siegerehrung sowie eine noch größere Einbeziehung der Fans in die Veranstaltung mit diversen Zuschauer-Cams, aber vor allem über die sozialen Netzwerke, haben DVV und VBL einen nächsten Schritt bei ihrem Premium-Produkt gemacht: „Ich bin sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Die erneut über 10.000 Zuschauer haben das Event zu einem Happening gemacht und „Volleyball at its best“ mit hochklassigen, spannenden Partien gesehen. Wir haben neue Dinge in den sozialen Medien aktiviert mit der App und der MVP-Wahl oder der Social Wall, das hat mir gut gefallen“, meinte DVV-Präsident Thomas Krohne. Und VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung sagte: „Das war eine großartige Veranstaltung mit einer fantastischen Atmosphäre. Für die Volleyballfans war es ein Highlight. Vom Finale der Frauen wird die unglaubliche Aufholjagd und Spannung in Erinnerung bleiben, bei den Männern ein hochklassiges Spiel. Ich gratuliere dem Allianz MTV Stuttgart und dem VfB Friedrichshafen zu ihren Pokalsiegen und freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr."

Foto Conny Kurth: Ein Spektakel: Der Einlauf der Teams in die SAP Arena.
Foto Conny Kurth: Ein Spektakel: Der Einlauf der Teams in die SAP Arena.

TV berichtet umfassend

Das DVV-Pokalfinale ist auch im TV voll etabliert. Zum zweiten Mal übertrug SPORT1 fünf Stunden live aus Mannheim, musste aufgrund programmlicher Verpflichtungen und einem nicht absehbaren Ende des Männer-Finals dieses leider vorzeitig verlassen. Die Partie konnten die TV-Zuschauer immerhin weiter in den Live-Streams beim Sportsender und bei sportdeutschland.tv zu Ende sehen. Mit einer Quote von 200.000 Zuschauern (in der Spitze 500.000 Zuschauer) erzielte der Sender erneut gute Werte. Und da auch die öffentlich-rechtlichen Sender umfassend über das Spektakel aus Mannheim berichteten, war das DVV-Pokalfinale 2017 auch aus TV-Sicht ein voller Erfolg.

Die TV-Berichte in der Übersicht und zum Anschauen

SPORT1

ZDF-Morgenmagazin

ARD-Sportschau

NDR

SWR

Kim Renkema im SWR-Studio: Teil 1

Kim Renkema im SWR-Studio: Teil 2

Jetzt Tickets für 2018 sichern

Als der achte Matchball im Männer-Finale saß, bedeutete dies den Startschuss für das DVV-Pokalfinale 2018. Am 4. März trifft sich Volleyball-Deutschland zum dritten Mal in der SAP Arena, ab sofort können Tickets über die Pokal-Homepage www.dvv-pokal.de bestellt werden.

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