Schümann/Thole werden Vierte

Foto FIVB: Gemeinsam in ihrem ersten Halbfinale auf der World Tour: Julius Thole und Lorenz Schümann (links). Foto FIVB: Gemeinsam in ihrem ersten Halbfinale auf der World Tour: Julius Thole und Lorenz Schümann (links). Bei ihrer ersten Halbfinal-Teilnahme auf der Beach World Tour verpassen Lorenz Schümann/Julius Thole den möglichen Sprung aufs Treppchen: Zwei russische Teams erwiesen sich im Halbfinale und im Spiel um Platz drei als besser, 300 Weltranglistenpunkte und 4.800 US Dollar Preisgeld waren der verdiente Lohn.

"Wir brauchen genau diese Spiele, um noch ruhiger und abgeklärter in den wichtigen Situationen zu sein.“

Julius Thole

Bei ihrer ersten Halbfinal-Teilnahme auf der Beach World Tour verpassen Lorenz Schümann/Julius Thole den Sprung aufs Treppchen: Zwei russische Teams erwiesen sich im Halbfinale und im Spiel um Platz drei besser, 300 Weltranglistenpunkte und 4.800 US Dollar Preisgeld waren der verdiente Lohn.

Im Halbfinale verloren Schümann/Thole gegen den Olympia-Vierten von Rio, Krasilnikov, der in Kish Island mit dem Fünften von Rio, Liamin, gemeinsame Sache macht 0:2 (19-21, 15-21). Im ersten Satz konnte das DVV-Duo die Partie noch ausgeglichen gestalten, dann setzte sich die Power der Russen durch. „Im Halbfinale haben wir im ersten Satz sehr viele Chancen liegen lassen, im zweiten Satz konnten wir nicht mehr so gut gegenhalten“, urteilte Blockspieler Thole.

Foto FIVB: Voller Einsatz bei Lorenz Schümann.
Foto FIVB: Voller Einsatz bei Lorenz Schümann.

Bitter verlief das Spiel um Platz drei gegen das beste russische Nachwuchs-Team. Schümann/Thole führten gegen Stoyanovskiy/Yarzutkin bereits mit 21-13 und 7-2, ehe sie den Faden völlig verloren und die Partie noch abgaben (13-21, 21-17, 7-15). Dementsprechend enttäuscht war Thole hinterher:  „Aktuell sind wir enttäuscht über den vierten Platz, da wir bis zum 7-2 im zweiten Satz unsere stärkste Leistung gezeigt haben. Nach einigen taktischen Umstellungen bei den Russen sind wir komplett eingebrochen. Wir freuen uns, dass wir teilweise auf dem Niveau mithalten können, wir brauchen genau diese Spiele, um noch ruhiger und abgeklärter in den wichtigen Situationen zu sein.“

Etwas Positives zog der 19-Jährige dann doch: “Da wir nun keinen 5 Kilogramm schweren und einen halben Meter hohen Pokal gewonnen haben, müssen wir zumindest kein Sondergepäck aufgeben!”

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