Saisonrückblick 2. Bundesliga Süd Frauen: Straubing siegt im Meisterkrimi - Saison der großen Emotionen
Sonthofen, Straubing oder doch Erfurt? Bis zum Schluss lieferten sich die Mannschaften einen spannenden Dreikampf um die Meisterschaft. Die Saison 2013/14 war eine Spielzeit der großen Emotionen. Letztlich sicherte sich NawaRo Straubing mit einem klaren 3:0-Sieg überraschend, aber verdient die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd Frauen. Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Manager Heiko Koch war nach der Partie unglaublich stolz auf die Leistung des Teams: „Unsere Damen haben heute Charakter gezeigt und sich nach dem gewonnenen zweiten Satz nicht hängen lassen, sondern ihr Ding bis zum Ende knallhart durchgezogen.“ Wolfgang Schellinger, der Spartenleiter Volleyball des FTSV Straubing, war voll des Lobes für das Management und die Mannschaft und betonte, dass die „Meisterschaft ein Fingerzeig für eine erfolgreiche Zukunft“ sei.
Geschlagen geben mussten sich das Allgäu Team Sonthofen und das SWE Volley-Team aus Erfurt. Dennoch überwiegt bei Sonthofen, das sich mit einem Sieg gegen Erfurt die Vizemeisterschaft sicherte, die Freude über die Top-Platzierung in dieser Saison. „Wir hatten in dieser Saison einige Höhen und Tiefen, und dass wir trotz des dünn besetzten Kaders am Ende sogar noch die Vizemeisterschaft gesichert haben, ist mehr als erstaunlich und darauf können wir stolz sein“, sagte Kerstin Schenke, Mittelblockerin des Allgäu Teams Sonthofen.
Traurige Gesichter gab es hingegen beim VfL Nürnberg, der bis zum Schluss noch auf einem Nichtabstiegsplatz gestanden hatte. Doch durch eine Niederlage am letzten Spieltag konnte die TG Bad Soden vorbeiziehen, die trotz aller Verletzungssorgen bis zum Schluss kämpfte und mit dem Klassenerhalt belohnt wurde. Für den Trainer vom VfL, Michael Hänsel, war die schlechte Hinrunde der entscheidende Faktor für den Abstieg: „Wir haben die Hinrunde verschlafen, falsche Entscheidungen getroffen, einfach alles vergeigt.“
Das Ziel Klassenerhalt haben sich die Aufsteiger SV Lok Engelsdorf und proWIN Volleys TV Holz, die ab nächster Saison in der 2. Bundesliga Süd Frauen aufschlagen werden, gesetzt. Engelsdorfs Vereinspräsident Lutz Lehmann lobte die eigenen Fans und verspricht: „Wir sind vorbereitet, haben die Strukturen für Liga zwei aufgebaut.“
(DVL)