International: Kaliberda gewinnt Pokal, Beier scheitert knapp
Denis Kaliberda hat sich in seiner zweiten Auslands-Saison den ersten Titel gesichert: Der DVV-Nationalspieler siegte mit Piacenza im italienischen Pokal, im Finale gewann Piacenza 3:0 (28-26, 25-21, 25-19) gegen Perugia, Kaliberda steuerte 12 Punkte bei. Im Halbfinale hatte Piacenza dem mehrfachen Champions League-Sieger Trento beim 3:1 (25-23, 24-26, 25-19, 25-21) keine Chance gelassen, auch in dieser Partie war „Kali“ mit 17 Punkten einer der Besten.
„Es ist einfach geil, einen ausländischen Pokal zu gewinnen. Ich habe hart dafür gearbeitet und freue mich, dass wir gewinnen konnten. Wir haben eine super Mannschaft“, beschrieb der 96-fache Nationalspieler seine Gefühlslage nach dem Coup. Das von allen erwartete „Traumfinale“ zwischen dem Ligaersten Macerat und dem Ligazweiten Piacenza entfiel, weil Macerata im Halbfinale beim 2:3 gegen Perugia patzte. Kaliberda wird es recht gewesen sein, der Pokalsieg mit Piacenza war sein dritter Pokal-Triumph nach Siegen mit Generali Haching aus den Jahren 2010 und 2011.
Dagegen hat sich der Traum vom Pokalsieg bei Heike Beier zerschlagen. Die Außenangreiferin verlor mit ihrem Verein Bielsko-Biala erwartungsgemäß, aber äußerst knapp im Halbfinale gegen die derzeit beste polnische Mannschaft Chemik Police 2:3 (14-25, 26-24, 25-16, 18-25, 6-15), Beier gelangen starke 20 Punkte. Police sicherte sich im Anschluss auch den Pokal durch ein 3-0 (25-15, 27-25, 25-17) gegen Muszynianka Fakro Bank BPS.
Als nächstes greifen die Polen-Legionäre Jochen Schöps (Rzeszow) und Dirk Westphal (Radom) nach dem Pokal. Vom 13.-16. März wird dieser in Zielona Gara ausgespielt. Die Pokal-Entscheidungen in der Türkei (mit Marcus Popp und Christiane Fürst & Giovanni Guidetti und Denise Hanke) sind erst Ende März/Anfang April, das französische Pokalfinale mit zweifacher deutscher Beteiligung, Markus Steuerwald (Paris) gegen Philipp Collin (Tours) steigt am 5. April in Paris.