Erdmann / Matysik als einziges Nationalteam ungeschlagen

Erdmann / Matysik als einziges Nationalteam ungeschlagen Jonathan Erdmann wird mit Teampartner Kay Matysik der Favoritenrolle gerecht und steht im Halbfinale des smart super cups in Kühlungsborn


Erdmann/Matysik als einziges Nationalteam in Kühlungsborn ungeschlagen

Überraschende Niederlagen von drei Nationalteams beim smart super cup

Kühlungsborn. Wie stark die nationale Konkurrenz beim smart super cup Kühlungsborn ist, mussten am Samstag gleich drei Nationalteams erfahren. Sowohl Alexander Walkenhorst/Stefan Windscheif (TSG Solingen) und Karla Borger/Britta Büthe (MTV Stuttgart) als auch Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Seaside Beach Club Essen) müssen nach den Niederlagen ihre Chancen am Sonntagmorgen über die Verliererrunde nutzen, um noch in das Halbfinale einzuziehen. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden Jonathan Erdmann/Kay Matysik die ungeschlagen in das Halbfinale einzogen.

Als erstes sorgten Max Betzien/Toni Hellmuth (VCO Berlin/SV Lindow Gransee) mit einer guten Leistung für die erste große Überraschung am Ostseestrand. In der zweiten Runde schlugen die an Position zehn gesetzten die Zweiten der Setzliste, Walkenhorst/Windscheif, in zwei Sätzen (21:19, 21:19). Anschließend trafen sie im Viertelfinale auf die Dritten der Setzliste, Philipp-Arne Bergmann/Malte Stiel (TC Hameln). Auch dieses Match konnten Betzien/Hellmuth für sich entscheiden (21:14, 21:9) und zogen in das Halbfinale ein. „Wir dachten gegen Walkenhorst/ Windscheif hatten wir schon das perfekte Spiel, aber das Viertelfinale konnten wir klarer gestalten. Das ist Superklasse! Wir haben heute gute Aufschläge gemacht und konnten die Bälle, die zurückkamen, gut verwandeln“, sagte Max Betzien, der bereits beim smart super cup Binz zusammen mit Niklas Rudolf (VCO Berlin) den dritten Platz erreichte. Walkenhorst/Windscheif wahrten am Nachmittag in der Verliererrunde ihre Chance am Sonntagmorgen noch nachzuziehen.

Das zweite Nationalteam der Männer konnte seine Spielstärke mit drei Spielen ohne Satzverlust demonstrieren und steht erwartungsgemäß im Halbfinale des mit 40.000 Euro dotierten Turniers an der Ostsee. „Wir haben einen guten Rhythmus, da wir wöchentlich ein Turnier spielen. Das gibt uns aktuell die Sicherheit“, sagte Jonathan Erdmann.

Bei den Frauen sorgten als erstes Melanie Gernet/Tatjana Zautys (VCO Berlin/MTV Stuttgart) für eine faustdicke Überraschung, als sie im Viertelfinale das Nationalduo Borger/Büthe in drei Sätzen bezwang. „Der erste Satz lief für uns schlecht, aber wir konnten uns überraschend gut im zweiten Satz zurückkämpfen und das Spiel am Ende gewinnen. Das freut mich hier in Kühlungsborn besonders, denn es ist für mich mit vielen Erinnerungen an meine Kindheit verbunden und das tolle Publikum war ein besonderer Ansporn“, sagte Melanie Gernert. Borger/Büthe haderten auch lange nach dem Match noch mit einer Schiedsrichterentscheidung beim Stand von 22:22, die letztendlich gegen sie entschieden wurde. So kam es zu einem Satzball für Gernert/Zautys statt zum Match ball für die Vize-Weltmeisterinnen. Dies unterbrach augenscheinlich ihren Spielfluss, so dass das Spiel gegen die gut spielenden Gernert/Zauyts verloren ging. „Das ist schon eine sehr große Enttäuschung, aber das kann leider passieren. Jetzt geht es morgen weiter“, sagte Britta Büthe.

Für die nächste Überraschung sorgte Laura Ludwig (Hamburger SV) mit ihrer Interimspartnerin Elena Kiesling (TG Bad Soden), als sie im Viertelfinale Holtwick/Semmler in zwei Sätzen schlug. „Wahnsinn! Was anderes fällt mir dazu gerade nicht ein. So eine sensationelle Spielerin wie Laura macht es einem aber auch leicht“, sagte Elena Kiesling. „Mit Elena war es heute der komplette Sprung ins kalte Wasser beim smart super cup Kühlungsborn. Ich kannte sie vorher eigentlich gar nicht. Aber es hat von Anfang gut geklappt auch wenn wir einen Satz gegen Anna Behlen/
Katharina Culav (SC Strande/Hamburger SV) verloren haben. Nach dem Erfolg gegen Katrin und Ilka will ich jetzt einfach mehr“, sagte Laura Ludwig. Ilka Semmler analysierte sichtlich enttäuscht: „Wir haben nicht gut gespielt und Fehler im Block- und Abwehrspiel gemacht. Zudem haben wir die langen Ballwechsel verloren, da lief für uns nicht viel zusammen. Aber Laura hat auch sehr gut gespielt und mit so einer Leistung wie wir sie gezeigt haben, kann man nicht gegen sie gewinnen.

Der Eintritt ist am gesamten Wochenende frei. Spielbeginn am Sonntag ist um 8.45 Uhr. Die Finalspiele der Frauen und Männer am Sonntag überträgt Sky live und in HD. Ab 13.00 Uhr berichten auf Sky Sport HD 1 Moderatorin Esther Sedlaczek, Field-Reporterin Sara Goller, Sky Experte Jonas Reckermann sowie Kommentator Karsten Petrzika vom smart super cup aus Kühlungsborn. Zusätzlich zu den Live-Übertragungen informiert der 24-Stunden-Sportnachrichtensender Sky Sport News HD alle Beach-Volleyball-Fans am Wochenende rund um die Uhr über das Geschehen auf und neben dem Platz.

Wer die ranghöchste deutsche Beach-Volleyballserie nicht live vor Ort erleben kann, wird im Internet bestens versorgt. Der Livescore liefert in Sekundenschnelle jeden Punkt von allen vier Courts und im Livestream werden alle Spiele aus der Leibniz-Arena übertragen. Zu den Finalspielen wird das TV-Signal von Sky mit allen Kamerapositionen im Livestream gezeigt. Live dabei sind Beach-Volleyball-Fans unter www.smart-beach-tour.tv. Hier gibt es viele weitere Informationen zur smart beach tour, alle Ergebnisse, Teaminfos und vieles mehr.

Quelle: Comtent GmbH