DVL: Zwölf Drittligisten wollen Bundesliga-Luft schnuppern

DVL: Zwölf Drittligisten wollen Bundesliga-Luft schnuppern

Zwölf Vereine aus den Dritten Ligen haben sich bei der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) für die Vorlizenzierung für die 2. Bundesliga angemeldet. Sie haben damit den ersten Schritt zur Bundesligalizenz erfolgreich absolviert und untermauern damit die Attraktivität der zweithöchsten Spielklasse.

Die Teilnehmer der Vorlizenzierung sind SVF Neustadt-Glewe, VSV Grün-Weiß Erkner (Dritte Liga Nord Frauen), SG Marmagen-Nettersheim, SV Bad Laer (West Frauen), SV Lok Engelsdorf, FTM Schwabing (Ost Frauen), proWIN Volleys TV Holz (Süd Frauen), SF Aligse, USC Braunschweig (West Männer), VC Eltmann, TSV Niederviehbach (Ost Männer) und TV Waldgirmes (Süd Männer). Die Dritten Ligen Nord und West bilden den Unterbau der 2. Bundesligen Nord. Die 2. Bundesligen Süd speisen sich aus den Drittligastaffeln Ost und Süd.

Für Klubs wie Braunschweig, Eltmann oder Niederviehbach wäre es die Rückkehr an alte Wirkungsstätten mit dem Ziel, langfristig die zweithöchste Spielklasse zu halten. Andere, wie die proWIN Volleys TV Holz, streben mit dem Aufstieg den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte an. Dass diese ambitionierten Drittligisten es sportlich mit den Zweitliga-Teams aufnehmen können, haben beispielsweise die proWIN Volleys während der Qualifikation zur Hauptrunde des DVV-Pokals gezeigt, als sie die CPSV Volleys Chemnitz in den fünften Satz zwangen.

„Wir wollen die angehenden Zweitligisten auf dem Weg zur Bundesligalizenz eng begleiten und beraten“, erläutert Lisa Krieger, DVL-Projektmanagerin für Vereinsentwicklung, das neue Verfahren. Die DVL hat im Zuge des Masterplans die Vorlizenzierung als verbindliche Voraussetzung für die spätere Lizenzierung in der 2. Bundesliga eingeführt. Die Teilnahme verpflichtet allerdings nicht zum Aufstieg.

Am 15. Februar findet in Berlin eine Informationsveranstaltung für alle aufstiegsinteressierten Vereine statt. Die finalen Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai eingereicht werden. Spätestens am 23. März fällt die sportliche Entscheidung in den Dritten Ligen über den Aufstieg. Die vier Meister der Dritten Ligen steigen direkt in die 2. Bundesligen auf. Falls in den Staffeln mehr Plätze frei sind oder der Meister der Dritten Liga auf den Aufstieg verzichtet, könnten auch der Zweit- und Drittplatzierte der Dritten Liga aufsteigen.

(DVL)