Weltrekord-Versuch: EM-Werbung - Großes Medieninteresse – Einnahmen für einen guten Zweck
Alles ist vorbereitet für den großen oder vielmehr sehr langen Event in Osburg/Rheinland-Pfalz: Vom 3. bis 7. April wollen zehn Volleyball-Enthusiasten den Weltrekord im Dauer-Volleyballspielen brechen und insgesamt 89 Stunden (!) pritschen, baggern, schmettern und blocken. Dabei wird die Frauen-EM 2013 in Deutschland und in der Schweiz (6. bis 14. September) beworben.
Die 16 besten europäischen Teams werden bei der EM an den sieben Spieltagen und den insgesamt 36 Spielen in Berlin, Dresden, Halle/Westfalen, Schwerin und Zürich – wenn es hoch kommt – 72 Stunden Volleyballsport der Spitzenklasse zeigen. Über diese Zahl können die Weltrekord-Anwärter nur lächeln, denn sie würde bei weitem nicht reichen, um den bestehenden Weltrekord von 85 Stunden (Unimannschaft aus Amsterdam) zu brechen. Dafür wurde fleißig trainiert und das Pensum stetig gesteigert. Die längste Trainingseinheiten dauerte 42 Stunden, mehr war nicht möglich, weil für einen längeren Zeitraum die Halle nicht zur Verfügung stand…
Die Weltrekord-Anwärter und die 22 Gästeteams, die jeweils für vier Stunden auf der anderen Netzseite stehen, können sich dabei durchaus wie bei einer EM fühlen. Es wird auf einem eigens verlegten Gerflor-Boden gespielt, es gibt ein Bandensystem, Werbung ohne Ende, ein großes Medienaufkommen, eine Physiotherapeuten-Betreuung rund um die Uhr (!) sowie natürlich Verpflegung satt. Das ist kein Zufall, denn Thomas Klein ist der Chef-Organisator. Und Klein ist seit mehreren Jahren als freier Mitarbeiter für die Deutsche Volleyball Sport GmbH aktiv und betreut die Länderspiele sowie Top-Veranstaltungen wie World League oder auch die EM 2013 vor Ort.
Die EM wird ein großes mediales Echo nach sich ziehen, aber auch der Dauerbrennen in Osburg zieht das TV und die Medien an: So wird ein Team von KIKA dabei sein und plant, am 20. April (20.00 Uhr) in einer ca. 15-minütigen Reportage von dem Weltrekord-Versuch zu berichten. Dazu ist das TV-Team bereits bei der Eröffnungsfeier am 3. April um 22.00 Uhr vor Ort und lässt eine Stativkamera während des gesamten Events laufen. Am Finaltag will Moderatorin Jess beim letzten Gegner, dem DVV-EM-Team, mitwirken, um sich auf dem Feld ein Bild von den „Marathonis“ zu machen. Ob am Ende noch Volleyballsport der Spitzenklasse geboten wird, ist dabei eine andere Frage…
Und neben dem Ziel, den Weltrekord zu brechen, dient das Ganze auch noch einem guten Zweck: Die Einnahmen (u.a. 50 Euro Startgeld für die Gastteams) kommen der Levana-Schule Schweich zugute.
Die wichtigsten Fakten zum Weltrekord-Versuch
- Das 89-Stunden-Event ist eine Promo-Veranstaltung des Deutschen-Volleyball-Verbandes (DVV) und des Europäischen Volleyball-Verbandes (CEV) mit Hinblick auf die Volleyball-Frauen-EM, die im September in Deutschland und in der Schweiz stattfinden wird.
- Es wird auf einem neuen Volleyball-Gerflor-Spielboden gespielt, der aus Frankreich geliefert wird und anschließend weiter nach Halle/Westfalen zur Frauen EM transportiert wird.
- Jeder Satz wird bis 25 gespielt (2-Punkte-Abstand) - unmittelbar danach läuft die Pausenzeit von 5 Minuten an ebenfalls über die elektronische Anzeigentafel in der Halle. Es findet kein Seitenwechsel und kein Abklatschen am Netz statt und der 1. Aufschlag bei Satzbeginn ist immer beim Team Ultra 89h! Ein Abklatschen am Netz findet nur dann statt, wenn die 4-Stunden-Spielzeit abgelaufen ist.
- Die Gastteams können so viele Spieler bzw. Spielerinnen einwechseln wie gewünscht. Es ist auch egal, ob sechs Männer oder z.B. sechs Frauen auf dem Feld stehen.
- Die Netzhöhe beträgt 2,35m.
- Der jeweilige Mannschaftswechsel erfolgt immer nach den vier Stunden Spielzeit um Punkt um (die Sätze werden nicht ausgespielt!).
- Der gesamte Event wird ab der Eröffnungsfeier (Mittwoch, den 03.04. ab 22.00 Uhr) per Livestream im Internet unter www.89hvolleyball.de 90 Stunden übertragen.
- Am 7. April ist ab 16.00 Uhr eine Schlussfeier geplant.
- Einige Radiosender, KIKA sowie das SWR-Fernsehen haben sich angekündigt, ebenso der Trierische Volksfreund und der Trierer Wochenspiegel.