International: Popp gewinnt französischen Pokal - Russische Akteure feiern Siege
Während sich die Deutsche Volleyball-Liga schon fast im Endspurt der Playoffs befindet, biegt auch das Geschehen in den anderen Ligen Europas langsam auf der Zielgeraden ein. Während sich Marcus Popp dabei über seinen ersten Titel der Saison freuen konnte, gab es in Russland fast nur deutsche Siege zu bejubeln. Dagegen verpasste Simon Tischer die Teilnahme am Finale um die polnische Meisterschaft und damit gleichzeitig ein „deutsches Finale“ gegen Jochen Schöps.
Frankreich
Im Frankreich durfte sich Marcus Popp über seinen ersten Titel der Saison freuen. Im Finale des französischen Pokals traf er mit seinem Verein Tours auf den Konkurrenten aus Toulouse und konnte sich am Ende über einen 3:1-Sieg (29:27, 25:22, 20:25, 25:22) freuen. Und obwohl Toulouse als klarer „Underdog“ in die Partie ging, weil sie in der Liga mit dem zwölften Platz klar die Playoffs verpassten, machten sie es Popp und Tours alles andere als leicht und lieferten sich bis zum Schluss ein enges Duell. Am Ende setzte sich dennoch der Favorit durch und bejubelte den ersten Titel der Saison.
Russland
In der russischen Liga befinden sich Georg Grozer (Belgorod), Björn Andrae (Kemerovo) und Lukas Kampa (Kharkiv) gerade in den Playoffs. Während es für Grozer (20 Punkte) einen ungefährdeten 3-0 –Sieg (25-22, 25-13, 25-16)gegen Dinamo Mosca gab, setzet sich Andrae (16 Punke) überraschend gegen den Tabellendritten der Hauptrunde Dinamo Krasnodar mit 3:1 (25-18, 25-13, 23-25, 25-17) durch. Die einzige deutsche Niederlage musste Lukas Kampa einstecken. Gegen Ural Ufa gab es beim 0:3 (22-25, 23-25, 17-25) nichts zu holen. Gespielt wird im Modus „Best of Three“.
Polen
In Finale um die polnische Meisterschaft hat mit Jochen Schöps (Rzeszow) schon ein DVV-Akteur das Finale erreicht. Mit Simon Tischer hätte ein weiterer DVV-Akteur das „deutsche Finale“ perfekt machen können. Allerdings verlor seine Team Jastrzębski Węgiel auch das entscheidende Spiel gegen Kędzierzyn-Koźle mit 3:1 (25:19, 21:25, 25:20, 25:13) und musste sich damit vom Finaltraum verabschieden. Auch hier lautete der Endstand in den Playoffs 3:1.