Europapokal (F): Dresden und Schwerin unter Zugzwang – Rote Raben reisen nach Finnland
Verlieren verboten heißt das Motto am vierten Spieltag der Champions League für die deutschen Teams aus Dresden und Schwerin. So kämpft der Schweriner SC als Tabellenschlusslicht am Mittwoch nach drei Pleiten in Folge um den Anschluss in der Gruppe D und um die Möglichkeit, sich zumindest noch für den CEV-Cup qualifizieren zu können. Gegner ist der tschechische Meister Agel Prostejov -übertragen wird die Partie ab 19 Uhr live auf NDR.de
"Wir wollen jetzt endlich auch 'mal ein Spiel in der Champions League gewinnen. Wir wollen kämpfen und brennen auf die Partie. Prostejov hat sicher eine erfahrene Mannschaft, aber zu Hause ist ein Sieg möglich", will Koslowski unbedingt den ersten Sieg einfahren und sich damit die Chance erhalten, doch noch im internationalen Geschäft zu überwintern. Über den ersten „Dreier“ in der diesjährigen Champions League Saison durfte sich sein Kollege vom Dresdner SC, Alexander Waibl, schon freuen. Bereits am ersten Spieltag holten die Dresdnerinnen den ersten Sieg, seitdem warten sie aber auf einen weiteren Erfolg. Die Vorstellung, dass sich dies beim Auswärtsspiel am Donnerstag (14 Uhr) ändert, fällt bei einem Blick auf den kommenden Gegner allerdings schwer. Gegner ist das Top-Team von Rabita Baku, das den Dresdnerinnen schon im Hinspiel keine Chance ließ und die Partie mit 3:0 für sich entschied.
Rote Raben Vilsbiburg zu Gast beim finnischen Tabellenführer
LP Salo heißt indes am Mittwoch (17.30 Uhr) der nächste Gegner der Roten Raben im Achtelfinale des CEV-Cups. Die Finninnen, die die finnische Liga im Moment nach Belieben dominieren und nach zehn Spielen 29 von 30 möglichen Punkten auf dem Konto haben, setzten sich im Sechzehntelfinale mit 3:0 und 3:2 gegen Kanti Schaffhausen aus der Schweiz durch. Wir haben viel Annahme geübt und wir haben auch daran gearbeitet, dass der Aufschlag besser wird“, unterschätzt Trainer Jorge Munari den kommenden Gegner keinesfalls.