DVJ(m): U19 Mannschaft der Jungen mit einem 3:0-Sieg zurück in der Spur

DVJ(m): U19 Mannschaft der Jungen mit einem 3:0-Sieg zurück in der Spur Gegen Gastgeber Tschechien hatte die deutsche U19 Auswahl alles unter Kontrolle und meldete sich mit einem 3:0-Sieg in der EM-Quali zurück.

Nach der Niederlage gegen Italien konnte sich die Mannschaft von Trainer Matus Kalny mit einem Sieg über Gastgeber Tschechien den zweiten Platz zurückerobern und hat noch alle Chancen das EM-Ticket zu lösen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg am letzten Spieltag gegen Frankreich, gegen die sie schon in der Vorbereitung beim deutsch-französischen Jugendwerk drei Testspiele absolvierten und zwei davon gewinnen konnten.

Deutschland - Tschechien 3:0 (25:20, 25:20, 25:12)

Die Niederlage schnell vergessen
Gerade einmal 29 Stunden lagen zwischen den Spielen gegen Italien und Tschechien. Nicht viel Zeit um die klare Niederlage am zweiten Spieltag der EM-Qualifikation zu analysieren, aber eine große Möglichkeit sie schnell vergessen zu machen. Und genau das schien die deutsche Mannschaft auch verinnerlicht zu haben. Gegen die noch sieglosen Gastgeber gerieten sie über die gesamte Partie keine einzige Sekunde in Rückstand und ließen keine Zweifel an ihrer klaren Überlegenheit aufkommen. Aus diesem Grund dauerte es auch nicht lang bis gleich zu Beginn des ersten Satzes eine Vier-Punkte-Führung herausgespielt werden konnte (5:1). Die tschechische Mannschaft hatte große Probleme sich in das Spiel zu kämpfen und fand keine Mittel gegen die Angriffe der deutschen Mannschaft. Der Trainer der tschechischen Auswahl, Tomas John, reagierte daraufhin umgehend mit einer Auszeit, die zunächst ihre Wirkung verfehlte. Erst beim Stand von 9:7 schien Tschechien sich langsam auf das Spiel der Mannschaft von Trainer Matus Kalny einzustellen und konnte mit dem 9:8 bis auf einen Punkt an die deutsche Auswahl heranrücken. Für den neutralen Zuschauer versprach die Partie jetzt ausgeglichener und sicherlich interessanter zu werden. Die Führung der deutschen U19 Mannschaft schwankte kontinuierlich zwischen zwei und drei Punkten, konnte aber nicht weiter ausgebaut werden. Erst als die deutsche Mannschaft den Punkt zum 15:11 erzielte, konnten sie sich erneut ein leichtes Übergewicht erspielen. In der Folge schaffte es die tschechische Auswahl nicht sich noch einmal heranzukämpfen und der Satz ging mit 25:20 eindeutig an die deutsche Mannschaft.

Deutschland lässt Tschechien keine Chance
Noch eindeutiger fiel der Beginn des zweiten Durchgangs aus. Die deutsche Auswahl wollte die Partie anscheinend so schnell es ging über die Bühne bringen, um für das mögliche „Endspiel“ gegen die Franzosen ein wenig Kraft zu sparen. Ob im Angriff oder in der Defensive, die tschechische Mannschaft war den deutschen nun in allen Belangen unterlegen. Nach kurzer Zeit wuchs der Vorsprung auf sieben Punkte an (10:3) und verdeutlichte zusätzlich die Überlegenheit der Mannschaft von Trainer Kalny. Allerdings schien sich auf einmal ein Schlendrian im deutschen Spiel einzuschleichen und ermöglichte der tschechischen Auswahl vier Punkte in Folge zum 10:7. Um seine Mannschaft wieder wach zu rütteln, reagierte Trainer Kalny umgehend mit einer Auszeit. Die Ansprache verfehlte ihre Wirkung nicht und sorgte für klare Verhältnisse auf dem Spielfeld (17:10). Gastgeber Tschechien, die sich in ihrem letzten Spiel nur knapp den Weißrussen geschlagen geben mussten, war die Verunsicherung vor eigenem Publikum zunehmend anzusehen. Lediglich beim Stand von 23:20 keimte noch einmal leise Hoffnung in der Halle auf, dem Favoriten doch ein Bein stellen zu können. Die Verpuffte allerdings, als die deutsche Auswahl mit zwei Punkten in Folge auch den zweiten Satz für sich entscheiden konnte (25:20). Jetzt würde es gegen die souveräne Mannschaft aus Deutschland ganz schwer werden noch etwas zu holen. Die ließ sich auch im dritten Durchgang nicht mehr von der eigenen Marschroute abbringen und legte mit sechs Punkten in Folge (6:0) umgehend den Grundstein, um das Match in drei Sätzen zu beenden. Mit zunehmender Spieldauer erinnerte der Auftritt wieder an die guten Leistungen gegen Weißrussland und in Teilen auch gegen Italien. Punkt für Punkt ließ auch die letzten Zweifler verstummen und ebnete der deutschen Mannschaft einen klaren Erfolg im dritten Satz. Am Ende stand ein 25:12 und ein 3:0-Erfolg auf der Anzeigetafel, der vor allem für das letzte und entscheidende Spiel gegen die Franzosen Selbstvertrauen geben sollte. Aus einer geschlossenen und starken Mannschaftsleistung ragten in dieser Partie Felix Orthmann (Best Player, Best Server, Best Spiker) und Leonhard Tille (Best Receiver) heraus. Im letzten Gruppenspiel kommt es um 15 Uhr (07. Januar) zum Duell gegen Frankreich, die zuletzt mit Problemen zu kämpfen hatten und ihr Spiel gegen Weißrussland mit 3:2 verloren, haben.

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Der Kader für die EM-Qualifikation in Brünn/CZE
Oskar Wetter (VC Olympia Berlin), Jakob Günthör, Timon Schippmann, Jannis Hopt (Volley YoungStars Friedrichshafen), Felix Orthmann, Moritz Reichert, Adam Kocian (Volleyball-Internat Frankfurt), Ludwig Nagel, David Sossenheimer, Jens Sandmeier (TuS Durmersheim), David Seybering (VCB Tecklenburger Land), Leonhard Tille (TSV 1860 Mühldorf)

Aktuelle Tabelle
1. ITA – 9Pkt – 3Sp – 9:1 Sätze
2. GER – 5Pkt – 3Sp – 6:5 Sätze
3. BEL – 5Pkt – 4Sp – 8:10 Sätze
4. FRA – 4Pkt – 3Sp – 6:6 Sätze
5. CZE – 1Pkt – 3Sp – 2:9 Sätze

Das letzte Spiel
07.01 | 15.00Uhr | Deutschland - Frankreich