Bundesliga (F/M): Volleyball-Bundesliga stellt sich im IT-Bereich neu auf
Die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) stellt sich im IT-Bereich neu auf. Die DVL führt zur Saison 2013/14 die Online-Lizenzierung ein und wird den Bundesligaspielbetrieb zukünftig mit der Software SAMS abwickeln. Außerdem wird die Internetseite der DVL vollständig neu aufgesetzt.
Die DVL hat hierzu Gesellschaftsanteile der Volleyball IT GmbH erworben. „Zusammen mit der Volleyball IT GmbH werden wir die fachlichen und personellen Ressourcen aufbauen, um unsere Serviceangebote im Internet zukünftig zuverlässig zu betreiben und innovativ weiterzuentwickeln“, so DVL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. Ziel sei es, die derzeit von verschiedenen Anbietern bereitgestellten Internetdienste im eigenen Haus zusammenzuführen. Um diesen Prozess erfolgreich zu steuern, wurde DVL-Mitarbeiter Daniel Sattler neben Birgit Gantner in die Geschäftsführung der Volleyball IT GmbH berufen.
Im ersten Schritt wird die DVL die Abwicklung des Spielbetriebs auf die Verwaltungssoftware SAMS umstellen. Die Software wird seit dem Jahr 2009 von der Volleyball IT GmbH bereits erfolgreich in mehreren Landesverbänden eingesetzt und seit 2012 auch für die Organisation der Dritten Ligen verwendet. Der Einsatz von SAMS wird insbesondere für die Bundesligisten erhebliche Erleichterungen und Serviceverbesserungen bringen. Die zahlreichen Papierformulare gehören zukünftig der Vergangenheit an. Der komplette Spielbetrieb und die Lizenzierung werden ab Juni über das Online-Portal von SAMS abgewickelt. Kernstück ist die Einführung der elektronischen Spielerlizenz.
Mit Hochdruck arbeitet die DVL derzeit auch am Relaunch ihrer Internetseite. Ab Juli soll das Portal www.volleyball-bundesliga.de in neuem Outfit und mit neuen Funktionalitäten online gehen. Dann wird auch die Vermarktung der Seite in den Händen der DVL liegen.
Birgit Gantner, zugleich Geschäftsführerin des Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verbands, freut sich über die neue Allianz mit der Deutschen Volleyball-Liga. „Die drei gesellschaftenden Landesverbände Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Südbaden haben im Jahr 2007 viel Mut bewiesen, als man sich für die Entwicklung einer eigenen Verwaltungssoftware und Einführung des elektronischen Spielerpasses entschlossen hat. Dass unser Produkt nunmehr auch die Bundesliga überzeugt und wir die DVL als neuen Gesellschafter gewinnen konnten, betrachten wir als Anerkennung unseres Produkts“, so Gantner.
Die Software SAMS wird ab der Saison 2013/14 in der Deutschen Volleyball-Liga, den Dritten Ligen, den Regionalligen Nord und Nordwest sowie den Landesverbänden, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Südbaden eingesetzt und ist damit die am weitesten verbreitete Spezialsoftware für Volleyballverbände. Ausführliche Informationen zu SAMS gibt es im SAMS-Wiki unter www.wiki.sams-server.de
(DVL)