World League: Ein Trio kehrt zurück zu den Wurzeln

World League: Ein Trio kehrt zurück zu den Wurzeln Freuen sich auf Frankfurt: Christian Dünnes, Jochen Schöps und Lukas Kampa (v.i.), die allesamt ihre Ausbildung im Volleyball-Internat Frankfurt hatten.

Einst wurde die Ballsporthalle für das Volleyball-Internat Frankfurt gebaut, das in der Anfangszeit Ende der 80-er und Anfang der 90-er Jahre alleiniger Nutze der Halle war. Nun heißt sie nicht mehr Ballsporthalle, sondern FRAPORT Arena und ist vom 25. bis 27. Mai Schauplatz der Volleyball World League mit den Nationalteams aus Deutschland, Argentinien, Bulgarien und Frankfurt. Dann kehren mit Jochen Schöps, Christian Dünnes und Lukas Kampa auch drei Ehemalige des Volleyball-Internats Frankfurt (VIF) zurück.

In der Ballsporthalle haben alle drei zu Internatszeiten nicht mehr gespielt, dennoch verbindet den Diagonalangreifer Schöps, den Universalspieler Dünnes und den Zuspieler Kampa eines: Sie freuen sich sehr auf die Rückkehr in die Mainmetropole. Der Schwabe Schöps (2000-2001) sowie die Westfalen Dünnes (1999-2002), Kampa (2002-2006) verbrachten jeweils einige Jahre in der Otto-Fleck-Schneise und lernten dort ihr Rüstzeug für die Profikarriere.

In der kommenden Saison schmettert Schöps (29 Jahre) für den polnischen Meister Rzeszow, Lukas Kampa (25) verteilt die Bälle noch weiter im Osten, beim russischen Spitzenklub Belgorod. Christian Dünnes (27) hat seine Auslands-Jahre (Italien) bereits hinter sich, er ist für Generali Haching aktiv.

Wenn Sie an die Internatszeit zurück denken, geraten die drei Nationalspieler geradezu ins Schwärmen: „Ich habe nur schöne Erinnerungen an die Zeit, sowohl sportlich als auch menschlich“, meint Dünnes und Kampa ergänzt: „Ich würde es immer wieder machen. Es war eine tolle Zeit, in der man zwar auf einige Dinge der Jugend verzichten musste (freie Wochenenden, Urlaub, Partys etc.), die aber durch andere Erlebnisse (Fahrten nach Italien, großartiges Gemeinschaftsgefühl, noch immer bestehende Freundschaften) mehr als ausgeglichen wurden.“

Einig ist sich das Trio auch in der Qualität der Ausbildung bzw. dem Nutzen des VIF: „Ohne das VIF würde ich heute sicher kein Volleyball mehr spielen. Es war für mich die einzige Möglichkeit, im Jugendalter professionell zu trainieren“, so Dünnes. Und Schöps sagt: „Der Schritt zum Volleyball-Internat war für mich der erste Schritt auf dem Weg, mein Hobby später einmal professionell ausüben zu können. Daher hat es einen sehr hoher Anteil an meinem Werdegang.“ Lukas Kampa, der als Letzter der drei Nationalspieler die Ausbildung im VIF genoss, lobt diese in den höchsten Tönen: „die Internatszeit ist mein Fundament für die Profikarriere, denn dort wurde vom ersten Tag an auf das Ziel Olympia hin trainiert. Hartes Training, Disziplin und professionelles Arbeiten habe ich dort gelernt, und ich bin dankbar, dass ich so unproblematisch meine schulische Ausbildung absolvieren konnte.“

Die Zuschauer in der FRAPORT Arena können sich über Pfingsten ein Bild von der Ausbildungs-Qualität des Volleyball-Internates Frankfurt machen, wenn Jochen Schöps, Christian Dünnes und Lukas Kampa für die DVV-Auswahl gegen Argentinien, Bulgarien und Portugal um Punkte schmettern.

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