U19/U20-Auswahl: DVV-Teams bleiben auf Kurs
Die U19- (w) und U20-Nationalmannschaft (m) sind bei den EM-Qualifikationsturnieren weiter auf Erfolgskurs: Die Spielerinnen von Bundestrainer Han Abbing gewannen auch ihr zweites Turnierspiel souverän 3:0 ((25-13, 25-5, 25-20), dieses Mal war Litauen das „Opfer“. Die männliche U20 gab wie am Vortag einen Satz gegen Portugal ab, der 3:1-Sieg (25-13, 21-25, 25-16, 25-22) war jedoch zu keiner Zeit gefährdet. Frankreich (U19) und Lettland (U20) sind nun die nächsten deutschen Gegner.
„Das war wieder ein sehr schnelles und einfaches Spiel. Morgen geht es dann gegen Frankreich richtig los“, urteilte U19-Scout Stephan Kulhanek nach der Partie gegen Litauen. Wie zum Auftakt gegen Lettland war die Abbing-Mannschaft auch gegen das zweite baltische Team nicht wirklich gefordert, zu schwach agierte der Gegner, zu überlegen waren die deutschen Spielerinnen in allen Elementen. Immerhin bot sich Abbing somit erneut die Möglichkeit allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben und auf die härteren Aufgaben vorzubereiten. Punktbeste deutsche Spielerin war Carina Aulenbrock mit 17 Zählern und einer 71%-Quote.
Die deutsche U20 startete gegen die Portugiesen hoch konzentriert, hielt sich an die vorgegebene Taktik und machte nahezu keine Eigenfehler. Doch dieses Niveau konnte das Team nicht halten, auch weil die Portugiesen nun weitaus aggressiver und mutiger spielten. Die Fehlerquote auf deutscher Seite stieg deutlich, der Satzausgleich war die Folge. Doch die DVV-Auswahl ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, bog in Satz drei wieder in die Erfolgsspur und blieb auch im vierten Satz in dieser, weil der eingewechselte Yannick Harms für frischen Wind und die entscheidenden Punkte sorgte.
„Wir haben bereits im Vorfeld gesagt, dass wir hier keinen Gegner unterschätzen dürfen. Das hat sich heute bestätigt. Wichtig waren heute die Wechselspieler, die für Entlastung gesorgt haben. Das wird auch in den kommende Tagen wichtig sein, um die Kräfte gut einzuteilen“, meinte Pfleghar. Denn in den kommenden Tagen kommen mit Lettland, Österreich und der Türkei die stärksten Gegner des Turniers, so sieht es auch Pfleghar: „Die Gegner werden jetzt von Tag zu Tag stärker. Aber auch wir haben noch Luft nach oben und werden uns steigern.“