smart Grand Slam Berlin: Alison/Emanuel siegen

Die lebende Beach-Legende Emanuel und sein Partner Alison haben den smart Grand Slam Berlin gewonnen: Im Finale setzte sich der Weltmeister 2:1 (21-17, 15-21, 15-11) gegen die US-Amerikaner Gibb/Rosenthal durch, denen sie zuvor in den Finals von Rom/ITA und Gstaad/SUI unterlegen waren. Alison/Emanuel kassierten 43.500 US Dollar für den Sieg, die Unterlegenen erhielten 29.500 US Dollar. Platz drei sicherten sich die Polen Fijalek/Prudel durch ein 2:0 (21-18, 21-19) gegen die Niederländer Nummerdor/Schuil.
Bei trockenen Witterungsbedingungen und gut gefüllten Rängen auf der Waldbühne entwickelte sich von Beginn an ein interessantes Spiel. In Durchgang eins machte „Monsterblocker“ Alison die entscheidenden Punkte, zudem profitierten die Brasilianer von einigen wenigen Fehlern von Rosenthal. Satz zwei war im Prinzip nach drei Minuten entschieden. Denn Emanuel, der in London seine fünften Olympischen Spiele erlebt, hatte eine kleine Krise und „wackelte“ in der Annahme bzw. bekam seinen Angriff nicht unter. Den 0:5-Rückstand konnten die Brasilianer nicht mehr aufholen. Die Entscheidung im dritten Satz fiel beim Stand von 7:6 für die US-Boys. Zunächst gelangen Emanuel zwei Abwehraktionen, die er zu Punktgewinnen nutzte, anschließend unterlief Rosenthal ein technischer Fehler. Als Alison per „Fake Block“ (zurückziehen vom Netz) noch einen draufsetzte, hieß es 13:10 für den Weltmeister – die Entscheidung.
Emanuel sagte danach: „Wir waren sehr fokussiert, weil wir von den zwei vorherigen Finals in Rom und Gstaad wussten, dass sie ein sehr gutes Team sind. Und deswegen war unser Ziel, ihren Lauf zu stoppen. Der Sieg war deswegen, aber auch aus einem anderen Grund etwas Besonderes. Ich bin 39 Jahre alt, deswegen freue ich mich über jeden weiteren Turniersieg besonders. Das Turnier in Berlin war von der Witterung her eine gute Vorbereitung, das haben uns auch die Organisatoren von London gesagt, die hier waren. Wir fliegen jetzt zurück nach Brasilien und tanken nochmals Energie für die Olympischen Spiele.“
Dort zählen beide Finalisten nach den Leistungen von Berlin zu den Top-Favoriten auf den Olympiasieg.
Ergebnisse
Alison-Emanuel BRA [1] Gibb-Rosenthal USA [3] 2-1 (21-17, 15-21, 15-11)
Nummerdor-Schuil NED [8] Fijalek-Prudel POL [15] 0-2 (18-21, 19-21)
Das Turnier in Berlin www.grandslamberlin.de