London 2012: Goller/Ludwig bei der ARD zu Gast

London 2012: Goller/Ludwig bei der ARD zu Gast Sara Goller (Bild) war mit Laura Ludwig zu Gast im ARD-Studio.

Einen Tag nach Katrin Holtwick/Ilka Semmler, die im ZDF-Studio zu Gast waren, durften es sich Sara Goller/Laura Ludwig auf einem TV-Sofa gemütlich machen. Das deutsche Duo stattete Moderator Michael Antwerpes einen Besuch ab.

Natürlich war das gewonnene Auftaktspiel gegen die Australierinnen Bawden/Palmer ein Thema, Ludwig sagte: „Das erste Spiel ist immer ein spezielles Spiel, man ist aufgeregt, wir haben es gemeistert. In Peking waren wir nervöser, wir sind erleichtert, dass wir gewonnen haben.“ Goller weiß auch warum: „Wir sind reifer und konstanter geworden, hatten nur Top Ten-Ergebnisse auf der World Tour und können mit dem ganzen Tohuwabohu besser umgehen.“

Und das herrscht regelmäßig auf dem Center Court, das Stadion am Horse Guards Parade ist laut Goller „das Sahnestückchen. Man kann von dem Court alles sehen, nicht während des Spiels, aber wenn man zum Court kommt.“ Und Ludwig in ihrer typischen lockeren Art ergänzt: „Die Location und das Publikum ist Bombe.“

Der erste Schritt in das Achtelfinale ist mit dem Sieg gegen die Australierinnen gemacht, nun wartet als nächster Gegner das brasilianische Duo Talita/Antonelli. Goller blickt auf den freien Spieltag und die Partie voraus: „Ein bisschen trainieren werden wir schon, unser Trainer macht jetzt aktuell Video und wird uns dann auf die Brasilianerinnen einstellen. Vor allem, wie wir Block-Abwehr spielen.“

Ein Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft rundeten das Gespräch hat: „Man hat vier Jahre darauf hingearbeitet, eigentlich sogar neun Jahre, denn als wir angefangen haben, haben wir gesagt, unser Ziel ist 2012“, so Ludwig. Und Goller antwortete auf die Frage, ob es ihre letzten Spiele seien: „Vom Alter her könnten wir natürlich weiter spielen. Aber wir haben noch keine abgeschlossene Berufsausbildung, da macht man sich natürlich Gedanken. Es kann aber auch sein, dass es noch nicht die letzten Spiele waren.“

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