International: Kathy Radzuweit Meister mit Baku

International: Kathy Radzuweit Meister mit Baku Am 17. April heißt es wieder "Feuer frei" für Georg Grozer und Rzeszow. Dann startet die Finalserie gegen Belchatow.

Nach Margareta Kozuch und Corina Ssuschke-Voigt (Sopot/POL) hat mit Katy Radzweit eine weitere DVV-Nationalspielerin den Meistertitel errungen: Mit Rabita Baku gewann Radzuweit souverän die Meisterschaft in Azerbaidschan. Auch wenn die Spielanteile der Mittelblockerin in dem Star-Ensemble überschaubar waren, nicht viele können sich mit einem Meistertitel in einer ausländischen Liga schmücken.

Genau dies hat auch Georg Grozer mit Rzeszow in Polen vor. Am 17. April beginnt die Finalserie „Best of Five“ gegen Titelverteidiger und Favorit Belchatow, das zunächst zweimal Heimrecht hat. Läuft es ganz eng, ist Grozer erst nach dem fünften Finale am 25. April fertig mit der Vereinssaison – dies wäre sicherlich schlecht für die DVV-Auswahl.

Einen Schritt weiter ist Bundestrainer Vital Heynen, der mit seinem Verein Maaseik das erste Finale in Belgien gegen Lennik (mit Dirk Westphal, 8 Punkte) knapp 3:2 (27-25, 27-29, 20-25, 25-17, 15-8) gewann. Spiel zwei findet am 18. April ebenfalls in Maaseik statt, dann geht es in Lennik weiter.

Definitiv nur noch ein Spiel hat Jochen Schöps mit Odintsovo/RUS zu bestreiten. Im „kleinen“ Finale steht es gegen Novosibirsk 1:1, am 19. April fällt in Odintsovo die Entscheidung, welches Team Platz drei belegt.
Simon Tischer und Krasnodar sind dagegen seit dem 16. April fertig. Das 2:3 gegen Ufa bedeutete schließlich Platz sechs in der starken russischen Liga.

In der Türkei werden die Play-offs der Männer analog zum Modus der Frauen gespielt, d.h. zunächst in zwei Viererturnieren. Die Erst- und Zweitplatzierten ziehen in das Halbfinale ein, die Sieger bestreiten das Finale „Best of Three“. Zumindest das Halbfinale sollte für Salvador Hidalgo und Galatasaray Istanbul möglich sein, Schritt eins wurde mit dem 3:1 (18 Punkte durch Hidalgo) gegen Ankara gemacht.