Europapokal (M): „Hawk-Eye“ in der Finalrunde

Europapokal (M): „Hawk-Eye“ in der Finalrunde

Das vom Tennis bekannte „Hawk-Eye“, ein computergestütztes System zur Ballverfolgung, wird bei der Champions League-Finalrunde der Männer in Lodz/Polen (17./18. März) eingesetzt und damit erstmalig bei einem internationalen Volleyball-Event. Das System erlaubt jeder Mannschaft, zweimal pro Satz eine Schiedsrichter-Entscheidung per TV-Bild überprüfen zu lassen.

"Das Hawk-Eye-System wird zum ersten Mal bei einem internationalen Turnier eingesetzt", sagte Frederico Ferraro, Sprecher des Europäischen Volleyball-Verbandes CEV: "Wir werden sehen, welche Reaktionen wir nach dem Turnier bekommen und was der Weltverband FIVB darüber denkt". Die polnische Volleyball-Liga, in der in dieser Saison mit Georg Grozer (Rzeszow) und Patrick Steuerwald (Warschau) auch zwei DVV-Nationalspieler im Einsatz sind, setzt das „Hawk-Eye“ seit 2010 ein.

(EB/Sport1)