Bundesliga (M): Berlin gleicht souverän aus
Die Berlin Recycling Volleys haben dem Druck des Gewinnen müssens stand gehalten und in beeindruckender Manier in der Finalserie gegen Generali Haching ausgeglichen: Vor knapp 6.500 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle fegten die Berliner die Gäste mit 3:0 (25-16, 25-13, 25-23) aus der Halle. In der „Best of Five“-Serie steht es 1:1, Finale Nummer drei steigt am 14. April (19.30 Uhr) in Haching, das vierte Spiel ist am 17. April (19.30 Uhr) in Berlin. Sollte ein fünftes Finale notwendig sein, fände dies am 22. April (16.00 Uhr) in Haching statt.
Waren es im ersten Finale noch die Hachinger Außenangreifer, die der Partie ihren Stempel aufdrückten, so kamen Dünnes, Kaliberda und Shafranovich beim Gastspiel überhaupt nicht klar und hatten zum Teil indiskutable Werte. Am Ende hatte Haching eine Angriffsquote von 29% (Berlin 37%) und insgesamt 28 Angriffe die fehlerhaft waren oder im gegnerischen Block landeten.
Hachings Trainer Mihai Paduretu war nach der Partie dementsprechend enttäuscht: „Es gibt solche Tage, an denen nichts geht. Berlin hatte am Samstag so einen Tag wir heute. Schade, aber wir sind viel zu verkrampft aufgetreten. Wir müssen das Spiel vergessen. Das Gute an den Play-Offs ist, dass mit einer Niederlage noch nicht alles vorbei ist.“