World Cup (F): Showdown im Yoyogi National Stadium

World Cup (F): Showdown im Yoyogi National Stadium Die sechs Trainer aus GER, ITA, CHN, USA, JPN und KEN. Fünf können sich Hoffnung auf ein Olympia-Ticket machen.

Auch wenn nun alle 12 Teams des World Cups in Tokio eingetroffen sind und hier ihre letzten drei Spiele austragen, so spielen die Mannschaften vor Ort in zwei verschiedenen Hallen und Pools. Das deutsche Team wird in der Gruppe A seine Spiele im Yoyogi National Stadium austragen, eine riesige Arena mit über 12.000 Sitzplätzen. In dieser Halle werden auch noch die USA, Kenia, China, Italien und natürlich Gastgeber Japan ihre Partien austragen. Besser hätte man dieses Finale des World Cups nicht planen können, denn bis auf Kenia sind dies genau die fünf Teams, die mit großer Wahrscheinlichkeit die ersten drei Plätze unter sich ausmachen werden. In der obligatorischen Pressekonferenz gaben die Trainer der Teams ihre Statements zur Ausgangslage vor dem World Cup-Finale ab.

Yu Juemin (China): „Wir haben bisher sehr gut in diesem Turnier gespielt. Wir wollen dies auf jeden Fall fortsetzen. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, aber wir vertrauen unserm Spiel und wissen, dass wir damit jeden Gegner schlagen können.“

Bundestrainer Giovanni Guidetti: „Wir freuen uns sehr über unsere Ausgangslage. Wir haben uns im bisherigen World Cup erarbeitet, dass wir nun drei Finals vor uns haben. Die Gegner sind hierbei extrem stark, die Qualität von Italien, Japan und China hat der Turnierverlauf bzw. die Resultate der jüngsten Vergangenheit gezeigt. Aber wir sind gut auf unsere Gegner eingestellt, und wenn wir es schaffen sollten unsere Bestleitung zu zeigen, dann können wir auch jedes Spiel gewinnen.“

Massimo Barbolini (Italien): „Ich bin extrem zufrieden mit dem Level wie wir hier spielen. Wir haben uns im Turnier Schritt für Schritt für Schritt gesteigert und damit sehr gute Resultate erzielt. Wir stehen momentan auf dem ersten Tabellenplatz und haben uns das Ziel gesetzt, dort auch zum Turnierende zu sein.“

Masayosi Manabe (Japan): „Unsere Ausgangslage ist nicht sehr gut. Auch wenn wir das letzte Spiel gegen Brasilien sehr gut gespielt und gewonnen haben, so sind wir insgesamt nicht zufrieden. Um noch unter die ersten drei Teams zu kommen, müssen wir die letzten drei Matches gewinnen, was sehr schwierig wird.“

Paul Bitok (Kenia): „Wir haben uns in diesem Turnier gesteigert und schon gute Leistungen gezeigt. Jetzt erwarten uns sehr gute Gegner, aber wir haben dabei das Ziel, wieder gut zu spielen und es den Gegnern so schwer wie möglich zu machen uns zu schlagen.“

Hugh McCutcheon (USA): „Es wird sicherlich eine sehr spannende Finalrunde hier in Tokio. Die Ausgangslage bietet für viele Teams einige Möglichkeiten, und es kommt noch zu direkten Duellen. Ich wage hier keine Prognosen, denn der bisherige Turnierverlauf hat gezeigt, dass es große Überraschungen geben kann. Wir wollen natürlich weiterhin gute Leistungen zeigen und unsere Matches gewinnen. Wozu es dann am Ende reicht, werden wird sehen.“

Die Spiele am 16. November (deutsche Zeiten)
CHN-USA / DOM-SRB (beide 3.00 Uhr)
ITA-GER / ALG-KOR (beide 7.00 Uhr)
JPN-KEN / ARG-BRA (beide 10.20 Uhr)

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