World Cup: Erfolgsserie in Okayama fortsetzen - DVV-Frauen am dritten Spielort angekommen
Lange und intensiv konnte der Sensations-Erfolg über die USA nicht gefeiert werden. Zum einen waren die deutschen Spielerinnen erschöpft, zum anderen stand der Transfer in den dritten Spielort im Rahmen des World Cup an. Um 4.30 Uhr in der Frühe hieß es "gemeinsames Wecken", kurze Zeit später erfolgte die Abfahrt zum Flughafen, von wo es über Tokio nach Okayama ging. Dort wartet mit Algerien (11.11. um 7.00 Uhr), der Dominikanischen Republik (12.11. um 3.00 Uhr) und Argentinien (13.11. um 3.00 Uhr) ein vermeintlich leichtes Programm auf das deutsche Team.
Nach der Ankunft und dem Check-in folgten Mittagessen und -ruhe, von 17. bis 18.00 Uhr ein erstes Kennenlernen der Wettkampfhalle, der Momotaro Arena (7.000 Zuschauer). Anschließend muss sich Bundestrainer Giovanni Guidetti gemeinsam mit den anderen Trainern auf der Pressekonferenz zum bisherigen Turnierverlauf und zu den anstehenden Partien in Okayama äußern, ehe Abendessen und viel Schlaf den Tag beenden.

Foto FIVB: Dankbar für einen spielfreien Tag: Mittelblockerin Corina Ssuschke-Voigt.
Guidetti äußerte sich vorab und richtete vor allem sein Dank an die medizinische Abteilung und DVV/DOSB für die Unterstützung: „Der World Cup ist das härteste Turnier im Volleyball. Elf Matches in 14 Tagen gegen die besten Teams der Welt, dazu viermal Quartierwechsel mit bis zu fünf Stunden Reise, das geht in jeder Form an die Substanz. Den Ausgang des Turniers wird sicherlich auch mitentscheiden, wer es schafft, in der Endphase noch die meisten Kräfte zu haben. Somit kommt unserer medizinischen Abteilung mit unseren beiden Physiotherapeuten (Uli Henatsch und Philipp Deck, Anm. d. Red.) und unserem Teamarzt (Alexander Barié, Anm. d. Red.) eine ganz große Bedeutung hier zu. Dazu ist es wichtig, dass wir während es Turniers eine für uns perfekte Organisation haben, so dass wir uns voll auf unsere Matches konzentrieren können und die Rahmenbedingungen so gegeben sind, dass wir Bestleistungen abrufen können. In beiden Bereichen sind wir, mit großer Unterstützung des DVV und des DOSB, bei diesem World Cup personell optimal aufgestellt. Ein großes Dankeschön dafür.“