U20/21 WM-Qualifikation (w/m): Ein harter Gegner jeweils
Jeweils einen großen „Brocken“ müssen die weibliche U20-Nationalmannschaft (Jahrgang 1992/93) und die männliche U21-Nationalmannschaft (1991/92) in der WM-Qualifikation aus dem Weg räumen, um sich für die WM-Endrunde zu qualifizieren. Die Mannschaft von Bundestrainer Han Abbing trifft vom 18. bis 22. Mai in Moskau auf Russland, weitere Gegner sind Finnland, Dänemark und Israel. Die Spieler von Bundestrainer Söhnke Hinz haben vom 19 bis 21. (oder 20. bis 22.) Mai Heimrecht (Ort noch nicht bekannt) und müssen sich gegen Italien, Griechenland und Estland behaupten. Die Gruppensieger und der beste Gruppenzweite der jeweils vier Qualifikationsgruppen qualifizieren sich für die WM-Endrunde in Peru (21. bis 30. Juli, w) bzw. Brasilien (1. bis 9. August).
„Wenn man zu einer WM will, gibt es keinen leichten Weg. Italien ist mit uns auf Augenhöhe, das war schon in den letzten Jahren so. Griechenland hat eine gute, spielstarke Mannschaft, Estland schätze ich schwächer ein. Italien wird jedoch der Hauptkonkurrent sein“, meint Söhnke Hinz. Bei der EM 2010 hatte sich die deutsche Mannschaft im Überkreuzspiel 3:2 gegen Italien durchgesetzt.
Hinz kann zumindest auf den Heimvorteil setzen, dagegen muss sich die weibliche U20-Auswahl in der „Höhle des Löwen“ beweisen: „Das ist eine sportlich sehr reizvolle Herausforderung Russland in Russland schlagen zu wollen. Letztes Jahr haben wir dreimal gegen sie gespielt, zweimal verloren und einmal gewonnen“, sagt Han Abbing, der zu den anderen Gegnern nichts sagen kann. Bei der EM 2010 lag die DVV-Auswahl als Vierter zumindest vor den Russinnen (Siebter). Vielleicht kann sich Abbing bei seinem Vorgänger Dirk Groß erkundigen, der genau dieses Kunststück 2007 fertig brachte, als sein Team in Moskau 3:2 gegen die favorisierten Russinnen gewann und das WM-Ticket löste.
Dabei müssen Spielerinnen und Spieler zudem noch einen Spagat zwischen Sport und Schule bewerkstelligen – die Qualifikation liegt inmitten der Abiturphase.
Alle Qualifikationsgruppen gibt es voraussichtlich Anfang nächster Woche