U18-EM (w): Tietböhl nominiert 12-er Kader für EM-Endrunde

U18-EM (w): Tietböhl nominiert 12-er Kader für EM-Endrunde Zusammen stehen wollen die deutschen U18-Spielerinnen bei der EM-Endrunde in Ankara/TUR, die am 30. April mit dem Spiel gegen Italien beginnt.

Trainer Jens Tietböhl hat sich entschieden, mit welchen zwölf Spielerinnen er die EM-Endrunde in Ankara/TUR (30. April bis 8. Mai) bestreitet: Nach insgesamt sechs Länder- bzw. Testspielen gegen die Tschechische Republik und Polen, in denen Tietböhl alle Spielerinnen unter die Lupe nahm, legte er sich auf den EM-Kader fest. Am 28. April startet der EM-Tross in die Türkei, in der Vorrundengruppe sind Italien (30.4.), die Slowakei (1.5.), Belgien (2.5.), Griechenland (4.5.) und die Ukraine (5.5.) die Gegner.

Dabei waren die Spiele gegen die ebenfalls für die EM qualifizierten Mannschaften aus Tschechien und Polen ideal, denn es wurden stets fünf Sätze vereinbart. Dass Team Deutschland fünf der sechs Begegnungen gewann (in CZE 3:2, 4:1 und 3:2, in POL 3:2 und 3:2 bei einem 2:3), spielte nur eine Nebenrolle. Vielmehr konnte sich Tietböhl und sein Betreuerstab ein genaues Bild über die Leistungsstärke jeder einzelnen Spielerin machen, zum anderen wurde natürlich an der Abstimmung gefeilt. Und dass am Ende der letzte Vergleich verloren ging, kann auch so schlecht nicht sein…

Jens Tietböhl war auf jeden Fall zufrieden: „Die Vorbereitung war kurz, aber intensiv. Leider waren die Spiele in Polen mit viel Reiserei versehen. Ein wenig Sorgen habe ich in der Annahme, da waren die Werte nicht so gut. Das Ziel ist, dieses Element bei der EM zu verbessern.“ Dies soll bei der EM vor allem durch Anna Pogany geschehen, die auf der Libero-Position dieses Mal den Vorzug vor Lisa Stock, die noch Anfang Januar die EM-Qualifikation spielte, erhielt. „Anna war dieses Mal einen Tick besser. Es war aber die Qual der Wahl, auf der Position muss man sich keine Sorgen machen“, meint Tietböhl.

Erstes Ziel bei der EM-Endrunde ist das Erreichen der Platzierungsrunde. Das setzt voraus, dass die deutsche Mannschaft in der Vorrundengruppe mindestens Platz vier belegt. „So haben wir das im Team besprochen. Wenn wir diese Runde dann erreicht haben, setzen wir uns erneut zusammen“, so Tietböhl.

Der deutsche EM-Kader: Nele Barber (AA, Rotation Prenzlauer Berg/VC Olympia Berlin), Jennifer Geerties (AA, SC Union Emlichheim/VC Olympia Berlin), Denise Imoudu (Z, TSV Blau-Weiß Schwedt/VC Olympia Berlin), Melanie Keil (MB), Carina Aulenbrock (D, beide SV Bad Laer/VC Olympia Berlin), Susanne Besa (D), Magdalena Gryka (Z), Juliane Langgemach (MB), Lisa Izquierdo (AA, alle Dresdner SC/VC Olympia Dresden), Anna Pogany (L), Lena Stigrot (U, beide Rote Raben Vilsbiburg), Alisha Ossowski (AA, USC Münster)

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