Europapokal (M): Haching verliert, Berlin siegt
Mit Sieg und Niederlage kehrten die Männer-Bundesligisten von ihren Europapokal-Auftritten in der Fremde zurück: Generali Haching musste sich auch in seiner zweiten Partie der Champions League geschlagen geben, dieses Mal 1:3 (25-18, 21-25, 26-28, 23-25) beim französischen Meister Poitiers. Dagegen siegten die BERLIN RECYCLING Volleys im CEV Cup souverän und zogen durch ein 3:0 (25-14, 25-13, 25-18) bei Famagusta/CYP in das Achtelfinale des Wettbewerbs ein.
Der Blitzstart der Hachinger wirkte sich nicht positiv auf die Begegnung aus. Denn während der DVV-Pokalsieger nicht mehr zulegen konnte, drehten die Franzosen mächtig auf. Vor allem im Aufschlag agierten die Gastgeber druckvoller und hatten in Außenangreifer Marechal den überragenden Akteur des Spiels (28 Punkte, davon 5 Asse). Dennoch hätte es im dritten und vierten Satz fast zu Erfolgen gereicht, weil die Bayern – trotz des Ausfalls von Libero Sebastian Prüsener im dritten Satz (gesundheitliche Probleme) – nie aufgaben. Doch Punktchancen wurden nicht verwertet und so liegt Haching nach zwei Spieltagen überraschend auf dem vierten und letzten Platz der Tabelle, da Budejovice/CZE sensationell 3:0 in Cuneo/ITA gewann. Trainer Mihai Paduretu meinte nach der Partie in Frankreich: „Kleinigkeiten waren heute entscheidend. Unsere Mannschaft hat gut gespielt. Der französische Meister hat gut gespielt und war am Ende glücklicher. Vor allem Nicolas Maréchal war nicht zu bremsen. Bei ihm passte alles, Aufschlag und Angriff.“
Ganz anders die Berliner, die sich nach dem 3:0-Hinspielerfolg auch im Rückspiel keine Blöße gaben und ins Achtelfinale einzogen. Dort wartet mit Istanbul BBSK eine weitaus größere Herausforderung. Die Türken setzten sich mit zwei Siegen (3:0 und 3:1) eindrucksvoll gegen den spanischen Supercup-Gewinner Unicaja Almeria durch. Das Hinspiel findet am 13.-15. Dezember in Berlin, das Rückspiel am 20.-22. Dezember in Istanbul statt.
(Klubs/EB)