Bundesliga: Rätsel zur Kampagne „Echte Menschen. Echte Stars.” ist gelöst – Fakten zum Spielerprototypen der DVL

Bundesliga: Rätsel zur Kampagne „Echte Menschen. Echte Stars.” ist gelöst – Fakten zum Spielerprototypen der DVL

Die Köpfe hinter den Schattenbildern im Kampagnenlogo „Echte Menschen. Echte Stars.” sind entschlüsselt. Mareen Apitz, Lea Hildebrand, Julia Retzlaff sowie David und Lukas Kampa stehen mit ihren Profilen stellvertretend für die knapp 1100 aktiven Spielerinnen und Spieler in der 1. und 2. Bundesliga.

Während Lea Hildebrand (mittlerer Kopf) ein richtig harter Brocken für die Ratefüchse unter den Fans der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) war und erst nach mehreren zusätzlichen Tipps entschlüsselt werden konnte, gingen für Mareen Apitz (rechts) bereits nach wenigen Stunden jede Menge richtige Antworten ein. Auch die Kampa-Brüder waren für viele Kenner der Szene keine allzu große Hürde. Unter allen richtigen Tipps verloste die DVL Woche für Woche Miniabos des volleyball-magazins, MIKASA-Promobälle und Tickets zu Bundesligaspielen. Die Gewinner wurden bereits benachrichtigt.

So unterschiedlich die fünf Spielerinnen und Spieler auch sind, ein vollständiges Abbild der Stars in den Volleyball-Bundesligen sind sie gleichwohl nicht. Ein Blick in die DVL-Datenbank mit 1.073 Aktiven in der Saison 2010/11 verrät, wie der prototypische Volleyballer aussieht. Die typische Bundesligaspielerin heißt Julia-Lisa Müller, ist 1,80 Meter groß, wurde am 13. März 1987 geboren, stammt aus Deutschland, ist Außenangreiferin und trägt die Nummer zwei auf Brust und Rücken. Ihr männliches Pendant hört auf den Namen Sebastian, stammt ebenfalls aus Deutschland, misst 1,94 Meter, ist 26 Jahre alt, Außenangreifer und trägt die Trikotnummer sieben.

Körpergröße
Die Körpergröße von 1,80 Metern bei den Frauen ist nicht nur der Mittelwert, es ist zugleich der häufigste Wert unter den 531 Spielerinnen. Allein 60 Spielerinnen zählt die Statistik. Die Auszeichnung als größte Spielerinnen teilen sich mit 196 Zentimetern vier Frauen: Ciara Michel (Alemannia Aachen), Hana Cutura (USC Münster), Kathy Radzuweit und Imke Wedekind (beide VT Aurubis Hamburg). Kleinste Spielerin ist Frauke Bartonitz vom Zweitligisten TV Werne 03. Die Liberospielerin misst 1,55 Meter.

Größter Spieler ist Marc Ledendecker vom EnBW TV Rottenburg. Der Mittelblocker überragt mit 2,13 Metern seine 511 Kollegen und ist damit glatt 45 Zentimeter größer als Christian Rötker (1,68 Meter), dem Libero vom VCB Tecklenburger Land. Das Durchschnittsmaß von 1,94 Metern erreichen 27 Spieler. Immerhin 111 Spieler durchbrechen die Zwei-Meter-Schallmauer.

Würde man alle Spielerinnen und Spieler aufeinander stellen, ergäbe sich die stattliche Höhe von 1,94 Kilometern.

Alter
Das Durchschnittsalter der Frauen beträgt 24 Jahre, das der Männer 26 Jahre. Jüngste Spielerin ist Lena Baumann (14 Jahre), Mittelblockerin von den Roten Raben Vilsbiburg II. Älteste Spielerin ist Ming Liu, geboren 1966, Mittelblockerin beim TSV Bayer 04 Leverkusen. 45 Jahre alt wird auch Oliver Kuhlmann, ebenfalls Mittelblocker, der für VV Humann Essen aufschlägt. 16 Jahre alt ist Zuspieler Simon Gürzing (VCO Kempfenhausen).

Geburtstag
Der 13. März ist – auch wenn er auf einen Freitag fallen sollte – der Glückstag für viele Volleyballer. Dann nämlich feiern neun Bundesligaspieler ihren Geburtstag. Am 5. März und 10. Juli knallen die Sektkorken jeweils acht Mal. Der März und Juli sind auch die geburtenraten-freundlichsten Monate (je 112), gefolgt vom April (91). Schlusslicht bildet der Dezember mit lediglich 62 Geburtstagen.

Vornamen
Julia und Lisa sind die beliebtesten weiblichen Vornamen bei Eltern von Bundesliga-Volleyballerinnen. Jeweils 14 Spielerinnen hören auf diesen Namen. Auf Rang drei folgt Katharina (10), auf Rang vier Sandra (9). Bei den Männern führt Sebastian die Hitliste der Vornamen mit großem Vorsprung an. 22 Spieler tragen diesen Namen, der aus dem griechischen kommt und „verehrungswürdig” bedeutet. Das passt zum Bild der Kampagne „Echte Menschen. Echte Stars.”. Platz zwei und drei teilen sich Christian und Alexander (je 13).

Nachnamen
Der am weitesten verbreitete Nachname unter allen Aktiven ist Schneider (8), gefolgt von Müller (5) und Herrmann und Weber (je 4).

Nationalität
Kaum überraschen dürfte die Tatsache, dass die Mehrzahl (899) der Spieler in den 1. und 2. Bundesligen aus Deutschland kommt. Insgesamt waren 37 Nationalitäten in der Bundesliga vertreten. Die größte Fraktion stellten die Tschechen (20), vor den Niederländern (19) und Serben (17).

Spielposition
Mit 177 (Frauen) bzw. 162 (Männer) Aktiven stellen die Außenangreifer die größte Spielerfraktion in den 80 Mannschaften der Saison 2010/11. Kein Wunder – schließlich gibt es davon auch immer zwei pro Team auf dem Feld. Die Mittelblocker (131/140) folgen auf Rang zwei, mit Abstand dann die Zuspieler (89/86), die Diagonalangreifer (60/57) und Liberospieler (60/52).

Trikotnummer
Beliebteste Trikotnummern bei den Frauen ist die Nummer zwei. 41 Spielerinnen haben sich für diese Nummer entschieden, gefolgt von der Nummer drei (39) und elf (38). In vielen Teams unbesetzt ist die Nummer 1 (29). Die Männer präferieren die Nummer sieben (37), vor der Nummer zwei (36) und neun (35).

(DVL)