Bundesliga: Mit neuem Namen Vermarktungspotenziale erweitern

Bundesliga: Mit neuem Namen Vermarktungspotenziale erweitern

Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) hat der Änderung weiterer Mannschaftsnamen in der Bundesliga zugestimmt. Die Erstligafrauen des SV Sinsheim starten zukünftig unter dem Namen envacom volleys sinsheim. Männer-Zweitligist TSG Solingen heißt ab sofort TSG Solingen Volleys. Bereits im Juli wurde der Namensänderung von Vizemeister SCC Berlin zugestimmt, der fortan als BERLIN RECYCLING Volleys aufläuft.

„Die Möglichkeit, einen vom Vereinsnamen abweichenden Mannschaftsnamen zu verwenden, erschließt den Bundesligisten zusätzliche Vermarktungspotenziale und stärkt die Markenbildung”, erläutert DVL-Geschäftsführer Thorsten Endres. Das Namenssponsoring von Vereinen zähle ebenso wie die Vermarktung von Liganamen und den Namen von Sportstätten zu innovativen Bausteinen in der Finanzierung des Sports.

Mannschaftsnamen in den Bundesligen können unter folgenden Voraussetzungen vom Vereinsnamen abweichen: Die Herkunft (Ort oder Region) der Mannschaft muss erkennbar bleiben, es darf höchstens ein Sponsor im Namen auftauchen und der Mannschaftsname darf höchstens 24 Zeichen umfassen. Außerdem kann ein geänderter Mannschaftsname frühestens nach zwei Spielzeiten erneut geändert werden.

Derzeit spielen in den sechs Staffeln der 1. und 2. Bundesligen folgende Vereine mit abweichenden Mannschaftsnamen
A!B!C Titans Berg. Land (SV Bayer Wuppertal)
Allgäu Team Sonthofen (TSV Sonthofen)
BERLIN RECYCLING Volleys (SCC Berlin)
EnBW TV Rottenburg (TV Rottenburg)
envacom volleys sinsheim (SV Sinsheim)
evivo Düren (Dürener TV)
Fighting Kangaroos Chemnitz (Chemnitzer PSV)
Generali Haching (TSV Unterhaching)
NETZHOPPERS KW-Bestensee (Netzhoppers Königs Wusterhausen)
RWE Volleys Bottrop (VC Bottrop 90)
Smart Allianz Stuttgart (MTV Stuttgart)
Zurich Team VCO Berlin (VC Olympia Berlin)

(DVL)