Beach World Tour Peking: Zweimal Platz zwei für DVV-Duos
Zum krönenden Abschluss beim Grand Slam in Peking/CHN hat es nicht gereicht, dennoch können Julius Brink/Jonas Reckermann und Katrin Holtwick/Ilka Semmler mit ihren zweiten Plätzen in Chinas Hauptstadt hochzufrieden sein. Holtwick/Semmler unterlagen im Finale den zweifachen Olympiasiegerinnen Walsh/May-Treanor (USA) 1:2 (14-21, 26-24, 9-19), Brink/Reckermann zogen gegen Alison/Emanuel (BRA) mit 1:2 (21-15, 19-21, 8-15) den Kürzeren. Beide Teams erhielten für diesen großen Erfolg 720 Weltranglistenpunkte und 29.500 US Dollar Preisgeld. Viel Zeit, um sich über den Erfolg zu freuen bleibt nicht, direkt nach den Finals fliegen die DVV-Duos nach Rom, wo am 13. Juni die WM beginnt.
Holtwick/Semmler unterstrichen im Finale ihre grandiose Form und nahmen den zweifachen Olympiasiegerinnen gar einen Satz ab. Dass nicht noch mehr gelang und der erste Sieg auf der World League verfehlt wurde, lag vor allem an der Extra-Klasse von Walsh, die im dritten Satz ihre Blockqualitäten ausspielte. Katrin Holtwick meinte im Anschluss: „Für uns war wichtig, heute nochmals an die Leistung von gestern anzuknüpfen - das war schon eine Herausforderung. Es hat uns gezeigt, dass wir es können und auf dem richtigen Weg sind! Wir sind sowohl mit dem Halbfinale sehr zufrieden als auch mit dem Finale. Für das ganz große Ding hat es nicht gereicht, aber die letzten zwei Tage haben uns gezeigt, zu was wir in der Lage, wenn wir unser bestes Niveau abrufen. Das gilt es zu festigen! Mit dem 2. Platz sind wir naturlich sehr zufrieden, vor allem nach den letzten Platzierungen. Für Rom gilt es jetzt, die Spannung zu halten und an ein ähnlich gutes Niveau anzuknüpfen, dann werden wir sicher auch dort gute Spiele machen."
Brink/Reckermann dominierten den ersten Satz nach Belieben und mussten im zweiten Satz nach einem erfolgreichen Block von Alison gegen Reckermann den Satzausgleich hinnehmen. Im dritten Satz fiel beim Stand von 3:3 die Entscheidung: Erfolgreiche Blockaktionen von Alison sowie zwei technische Fehler von Brink sorgten für sechs brasilianische Zähler in Serie. Brink beendete das Match per Fehlaufschlag. Trotz der Finalniederlage war Reckermann hochzufrieden: "Das war natürlich ein sensationelles Comeback für uns. Der erste war Satz perfekt, im zweiten hatten wir dann keinen Druck mehr mit dem Aufschlag gemacht. Und im dritten Satz hatten wir leider drei schlechte Minuten. Wir sind aber sehr zufrieden, auch wenn wir uns jetzt eine kürzere Erholungszeit für Rom eingebrockt haben..."